Obrázky na stránke
PDF
ePub
[blocks in formation]

D. Christian Friedrich Mühlenbruch, D. Eduard Fein,

D. Karl Ludwig Arndts v. Arnesberg

und nach deren Tode

von

D. Burfard Wilhelm Leist.

Serie der Bücher 37. und 38.

Vierter Theil.

Erlangen,
Verlag von Ral m

von Palm & Enfe.
(Adolph Enke.)

1879.

[ocr errors][merged small]
[graphic][merged small][merged small]

Lib. XXXVI. Tit. 9. de ventre in possessionem mit

tendo et curatore eius.

. 1617.

Befikeinweisung der Schwangeren. 1) Einleitung I. Vorausseßungen.

A. Die Schwangere. 1. Wirkliches Schwangersein. 2. Eidliche Feststellung der Schwangerschaftsfrage. a. Schwur der Frau, daß ste schwanger sei. b. Schwur des Gegners, daß sie nicht schwanger sei. 3. Calumnia des fälschlich sich für schwanger Ausgebens. 4. Klage wegen calumniatorisch erlangter Einweisung. 5. Rlage wegen der Güterübertragung an Dritte. 2) B. Das Ungeborene. 1. Grundvorausseßung für die Einweisung ist, daß das Kind suus heres sein wird. a. Das Recht des postumus suus, daß rücksichtlich der Delation der hereditas ihm in tempus nascendi omnia iura integra reservirt werden. b. Prätorische Zulassung des postumus suus cum liberis

a. Der Grund der Zulassung ist die continuatio dominii. Deßhalb Ausschluß des Exheredirten. Zu: lassung der Immission, wenn nur in irgend einem Fall das Ungeborene suus heres werden kann. aa. Exheredation auf eine gewisse Geburtszeit; bb. Exheredation auf die Geburt Eines Sohnes; cc. Erheredation unter einer Bedingung;

dd. Exheredation von Instituirten; ee. Exheredation von Substituirten. B. Instituirbarkeit der aus erst künftig zu begründenden ehelichen Verhältnissen zu erzielenden postumi sui. aa. Vorfrage, ob man heirathen könne; bb. Instituirbarkeit des mit einer Bestimmten, als seiner Frau, zu erzeugenden postumus suus. 3) 7. Gewährung der Immission an den Venter des postumus suus: „vice contra tabulas bonorum possessionis“. aa. Gewährung an den aa. präterirten, BB. instituirten. bb. Gewährung ab intestato: unde legitimi und unde liberi. d. Gewährung an den aus der Gewalt Getretenen. aa. Postumi alieni kann man civilrechtlich nicht bedenken; aa. Geltung dieses Saßes für hereditates, Legate und Fideicommiffe; BB. Beschränkungen des Saßes bei Fideicommissen. — 4) bb. Prätorische Gewährung des Immissionsrechtes an den Venter des zum Kreise der liberi gehörigen postumus alienus. cc. Vorausseßung hiefür ist: die prätorische Zulassung der Instituirbarkeit eines zum liberi - Kreise gehörigen postumus alienus. - 5) c. Gewährung des Jmmissionsrechtes über den Kreis der liberi hinaus. a. Zu Gunsten des Bostumus, der als Geborener Inofficiositätsrecht hat. 6) B. Zu Gunsten der außerhalb des Descendentenkreises stehenden postumi alieni. aa. Ab intestato; bb. Bet der testamentarischen Succession. — 7) 2. Das geltende Recht. a. Justinians Bestimmungen in der 1. un. C. de incert. pers.; a. nach dem griechischen Referat; B. nach dem Referat der Institutionen. 8) b. Hinterlassungen an zukünftige uneheliche Kinder. — 9) II. Wirkungen. Zusammenfassung der die postumi betreffenden Rechtsentwicklung. A. Bedeut: ung der provisorischen Einweisung. B. Schuß des Rindes und Schuß der Güter, 1. Dauer der Jmmission. 2. Bestellung eines Curator. - 10) C. Alimentation der Schwangeren. 1. Bedeutung des für die Alimentation sprechenden Favor. 2. Alimentenfeststellung durch den Curator. 3. Alimentationsgewährung an den Venter eines Kindes, welches gehört: a. zu den sui und liberi; b. zu den Descendenten mit materiellem Notherbenrecht; c. zu den nichtdescendentischen Nachgeborenen. – 11) III. Neuere Praxis und neuere legislationen.

Lib. XXXVII. Tit. 10. de Carboniano edicto.

§. 1618.

[ocr errors]

Verschiebung des Legitimitätsabläugnungsftreites bis zur

Kindesmündigkeit. 12) I. Vorausseßung in Betreff des Kindes: das Stehen im Kreise der liberi. A. Der suus heres. Motivirung der Statusbestrettung. 1. Rindesunterschiebung. 2. Nichterzeugung vom Ehemann der Mutter. a. Stellung zur Rindesunterschiebungsfrage. b. Bedeutung des vor der Kindesgeburt geschworenen Eides. – 13) 3. Bestreitung zusammen der Kindeseigenschaft und des Freiheitsstatus. 4. Bestreitung bloß des Suitätsstatus. 5. Fraglichmachung, ob eine Adoption richtig erfolgt sei. 14) B. Zulassung der Nichtsui. 1. Der Emancipirten. 2. Der finder in Betreff der mütterlichen Erbschaft, und der geschwisterlichen Güter. 15) II. Aptirtsein der Carboniana an eine ordinaria b. p. Die eigentliche Carboniana ist auf den Preis der „liberi“ beschränkt. A. Begründung der Carboniana aus der c. t. b. p. 1. Getrennter Fristenlauf für beide. 2. Ausgeschlossenwerden der Carboniana durch die Erheredation. 16) 3. Ausgeschlossenwerden durch die Institution. a. Bedeutung dieses Sages. b. Ausnahine: der instituirte Postumus. B. Begründung der Carboniana aus der b. p. intestati. 17) III. Grundidee des Carbonianischen Institute. A. Die bloße Streitdilation. 1. Für Instituirte und Vermächtnißnehmer. 2. Für mütterliche Intestaterbschaften. 3. Für entferntere Intestatberechtigte. B. Die Carbonianische Einweisung. 1. Ihre drei Elemente: Streitdilation, Besikzutheilung, Alimentationsberechtigung. 18) 2. Realisirung der Streithinausschiebung. a. Beim Emancipirten. b. Beim suus heres. a. Grund der Vorschrift, die ordinäre b. p. zu agnosciren. B. Folge des Repudiirens oder Omittirens (fr. 7. g. 8. h. t.). - 19) 3. Der Grundzweck der Carbonianischen Einweisung ist: Schuß des suus heres. — 20) IV. Verfahren bei der Carbonianischen Einweisung. A. Der Zweck der Einweisung. 1. Ver

« PredošláPokračovať »