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1) Orig. princ. III, 1. adv. Cels. II, 20. Chrys. O gép (CTLY αναγκαστική (ή πρόγνωσις) των μελλόντων έσεσθαι, αλλά προγνωστική μόνον. De proph. obsc. Hom. I. n. 4. Hier. Non cnim a eo, quod Deus scit, futurum aliquid, sed quia futurum est, Deus novit, quasi praescius futurorum. In Jerem. XXVI, 1. Thom. tract. de praescient. et praedestinat. €. III.

2) Wer ein wildes Pferd mit einem Menigen in einen Abgrund flür zen fieht, macht darum nicht, daß er binabstürzt, wie Theodoret (in Rom. VIII, 30.) bemerkt.

3) Aug. lib. arb. III, 3. D. 8. Non igitur per ejus praescientiam mibi potestas adimitur, quae propterea mihi certior aderit, quia ille, cujus praescientia non fallitur, adfuturam mibi esse praescivit. (cfr. C. D. gdee erkennen, und diese wäre dann von ihm untersdieben auf eine Weise, die wir oben als unstatthaft erkannt haben. f) Die Ideen der Dinge sind die von Gottes freiem Willen festgelegten Formen der Dinge; die göttliche Intelligenz ist also nicht von ihnen bedingt, sondern sie sind umgekehrt von der göttlichen Intelligenz bedingt.

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1) Clem. O yüp Geos núvia oidev, póvov za övta, una xai tà εσόμενα, και ώς έσται έκαστον τάς δε επί μέρους κινήσεις προορών, πάντα αφορά και πάντ' επακούει γυμνήν έσωθεν την ψυχήν βλέπων, και την επίνοιαν την εκάστου των κατά μέρος έχει δι' αιώνος, και όπερ επί των θεάτρων γίνεται και επί των εκάστου μερών κατά την ενόρασίν τε και περιόρασιν, και συνόρασιν, τούτο επί του θεού γίνεται αθρόως τε και πάντα, και έκαστον iv pépel peampooßern tipogßétel. Strom. VI, 17. Pet, Dam. Plane, qui in theatro residet, non simul omnia videt, quia cum intendit aciem ante se non videt post se, qui autem non in theatro, sed super theatrum excelsius supereminet, totius undique interiorem theatri ambitum uno comprehendit aspectu. Ila omnipotens deus, quia omnibus, quae volvuntur, incomparabiliter supereminet, omnia simul suis subjecta conspectibus praesentialiter videt. Opusc. XXXVI. c. VII.

· 2) Thom. Summ. P. I. qu. XIV. art. VII.

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Daß Gott die Dinge nicht durch irgend welche ihm von ihnen eingebrüdten Formen und Bilder erkennt, ist zu flar, als daß hievon des Breiteren die Rede seyn dürfte; indem er so zum Vers hältniß der Bedingtheit, Passivität und zwar auch sinnlicher beraba finfen würde..

c) Gott erfennt die Dinge nicht in fid als deren Grunde und Causalität, wie Viele meinen '). Denn dieses wäre wiederum ein vermitteltes Wissen, nicht unmittelbare Intuition. Ferner würde er die Dinge nur nach ihrem Seyn und Das reyn, aber nicht nach ihrem Nichtseyn, nicht nach dem Uebeln und Bösen an ihnen erfennen, als welches ihn nicht zum Grunde bat. Aud würde er die freien Handlungen der Creatur nicht vollfoms men erkennen, da sie als solche in ihm nicht ihren zureichenden Grund, sondern die Selbstthätigkeit der Creatur mit zum Grunde haben.

d) Gott erfennt die Dinge nicht in sich als dem lezten Ziele derselben. Denn in dieser Einbeit und Auges meinheit des lezten Zieles würde er sie nicht nach ihrer Vielheit und Besonderheit erkennen, in dieser ewigen Rechtbeit und Wahrheit die Dinge nicht nach ihrer zeitlichen Unrechtheit und Falsdheit erkennen.

e) Gott erfennt die Dinge nicht in fide als der bo doften fbee. Denn in ihm als dem höchsten einfachften und unendliden Begriffe und Daseyn ift feine Spur noc Andeutung des Endlichen und Mannigfaltigen.

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