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VII, 8. Rom. XV, 30. Eph. VI, 18. 19. Col. I, 3. IV, 2. 3. I Thess. V, 25. II Thess. III, 1. Heb. XIII, 18. 19.

1) Greg. Naz. Or. XXIV. Greg. Nyss. Or. in S. Theod. v. f. in XL. MM. v. f. Hier. adv. Vigilant.

2) Bern. in obit. Humbert. Monach. Serm. n. 7.

3) Tob. XII. Zaco. I. Dan. X. Ps. XC. Matth. XVIII. Luc. XV. Apoc. VIII.

4) Aug. de cur. pro mortuis gerenda. n. 18. 19.

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II.

Anrufung der Seiligen. I. Die Kirchenväter haben die Verwendung der Engel, so der Heiligen, insbesondere der h. Jungfrau “) burch Beispiel ) und

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Lehre') anzurufen ermahnt, ihre Leiber als Unterpfänder ihrer Fürbitte zu achten), und durch Glauben und heiligen Wandel ihrer Fürbitte fich würdig zu machen) gelebrt; die Kirche die Nüßlicfeit der Heiligenanrufung gegen die Neuerer feierlid ent(chieden“).

II. Da die Heiligen bei Gott für uns im Augemeinen und Besondern fürbitten (1.), da fie unsere Gebete hören, so fann es feinem Zweifel unterliegen, daß fie von uns anzurufen sind. Die Vereinigung im Gebete mit der Kirche und dein verflärten Theile derselben im Besondern entspricht dem innern Bedürfniß der Gläubigen und der Natur der Kirde, dem Geseke ter Heiligengemeinschaft. Wie in der lebendigen Natur feine atomistische Spaltung. und Scheidung, so ist auch in dem Gebiet des mensoliden und beiligen lebens feine Abstraction und Isolation anzuerfennen. Da die Vermittelung der Heiligen nicht wie die Chrifti angerufen, ihre Vermittelung nur als eine der Fürbitte, nicht — der Erlösung

1) Bas. in XL. MM. Eph. in XL. MM. Amb. vid. c. IX. Greg. M. in Job. I. XVI. n. 64.

2) Ambros. vid. c. IX.

3) Chrys. in Matth. Hom. V. n. 3. 8. Theod. in Rom. XVI, 24. Dion. Hier Eccl. c. VII. n. III. S 6.

4) C. Nic. II c. IV. Trid. Mandat sancta synodus omnibus episcopis et caeteris docendi munus curamque sustinentibus, ut juxta catholicae et apostolicae ecclesiae usum, a primaevis christianae religionis temporibus receptum, sanctorumque patrum consepsionem et sacrorum conciliorum decreta , imprimis de sanctorum intercessione, invocatione , reliquiarum honore et legitimo imaginum usu fideles diligenter instruant, docentes eos, Sanctos una cum Christo regnantes orationes suas pro hominibus deo offerre; bonum atque utile esse, suppliciter eos invocare et ob beneficia impetranda a deo per filium ejus Jesum Christum dominum nostrum, qui solus noster redemptor et salvator est, ad eorum orationes, opem, auxiliumque confugere: illos vero, qui negant Sanctos aeterna felicitate in coelo fruentes invocandos esso, aut qui asserünt, vel illos pro hominibus non orare, vel eorum, ut pro nobis etiam singulis orent, invocationem esse idololatriam ; vel pugnare cum verbo dei, adversarique hopori unius mediatoris dei et hominum Jesu Christi; vel stultum esse, in coelo regnantibus voce vel mente supplicare, impie sentire. Sess. XIV. de invoc. et veneratione Sanctor.

gehalten, die Wirksamkeit ihrer Fürbitte bei Gottes freier Gnade
und in dem Verdienste Christi berubt, so ift Chrifti Ehre und die
Einzigkeit seiner Erlösung nicht im Mindesten gefährdet. Kann
die Fürbitte der Gläubigen auf Erden angerufen werden, der
Mittlerehre Christi unbeschadet'), warum nicht auch die Fürbitte
der Heiligen im Himmel ?

Anmerkung. Wegen des Gebetes des Patriarchen Abraham
wollte Gott Sodoma nicht verderben, wenn nur einige Gerechte
darin (Gen. XVIII.), wegen der Verdienste David (donte Gott des
Salomo (1 Reg. XI.), Juda und Jerusalem (II Reg. VIII.) und
spendete er Segen dem Abias (1 Reg. XV.).

III.

Verehrung der Heiligen.
1. Für die Erlaubtheit und Nüßlichkeit der Verehrung der
Heiligen berufen wir uns nicht auf Nebukadnezar, welder dem
Daniel (Dan. II, 46.), auf Saul, welcher dem Geift des Samuels
(1 Sam. XXVIII.), den Schaffner des Adhab, welder dem Elias
(I Reg. XVIII.), die Prophetenschüler, welche dem Elisäus (II Reg.
II.) Verehrung bezeigen, aber auf die Analogie der Engelverebs
rung?), auf die Verherrlichung und unten näher zu betrachtende
Verehrung der Reliquien, auf das Wort Chrifti, daß, wer seine
Diener ehrt, ihn selber ehrt').

II. Das Alterthum hat der 5. Jungfrau, den 5. Aposteln und
Martyrern *), und seit dem vierten Jahrhundert auch den Befen-
nern“) eine religiöse Verehrung erwiesen, Feste begangen), Hym-

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