Obrázky na stránke
PDF
ePub
[merged small][merged small][merged small][merged small][ocr errors][merged small]

1

☆ r w a r t von Aue is berg.
H Ö

in ihrem leben, und darnader als sterblichen Göttern, mit

dankbarliden Ebrerbietbungen, ond jbren wirdlich erwißnen Horn

ör warten Frenbereni su Wurfperg, 16. Wars Thugenden, gemäffen fduidigen diensten und wilfarungen bafftige, Ritterlide, Ansebenliche Thaten: Wie er die Zeit souil möglid endgegen gebn. Pnder welide dan einer, und seines lebens feinem lieben Battersand in Politischen ; auch ewers alten Stameno und berkbomend (So obne des mit ansebenliden Kriegsbeuelden gedient, dessen Wolfart angs löblichen tbaten und ansebenliden geschichten gezieret) nodo nem Leben fürgezogen, und auff den 22. Tag Septemb. deg ein mehrere gezierd und kleinod gezelt wirt; þörwart 1575. Jars, von den Türden ben Budatídic : unversehens Freyßerr zu A ursperg, Erbcämrer in Crain ond der oberfallen, obermant, vnd n a d mit engnér band von windischen Mard, Röm. Kbay. Aude zu Hungarn und Ber den Feinden genommen rad, im Kibampff bamb Künig, Map ic. ond Fürst. Durc. x. Ergberbogen Ritterlido o mb bommen, damit dem Patterland ond Carl zu Osterreid. Rath-Gewester Landeshauptman in der Natur (duldige pflict abgelegt, durd Herrn Georgen Crain, vnd Obristen Leutenampt an den Crabathischen und Kbiil zum Kattenbrun, Erbburchlassen dem Fürstl. Graffa Mor Grängen. Welder den Gemainen vatterland ond on: stafft Görg, in lateinisder Spracy beføriben, und Kanns bevohlnen Amptern, lange jar ond don Jugent auff der: sen Kbraßenpader verdeutsbt.

maßen wol vorgestanden, das er soldes aller müglichkeit* Gedruckt in der Fürstliden Hauptstat Laybach in Fürs 'nac zu meren und zu erhalten, aignei nut bindergestell, stenthumb Crain , Durdo Hanf Mannel 1576 in 4. der gemain jugeaignet, uno in Suma fide dergestalt im

Den Frenberen und Herrn von Aursperg, 26. Hoob. Kriegswesen geübet, das nists darinn" gewesen, das er nicht löblichen alten Adeliden Stammen, und mit vielen Ritters zum Besten erfabren, ing werd geridt, ond, weil durdi liden ansebenliden Thugenden, Gerdidoren und thaten die täglid und stündlit auff den Grängen zustehende gefa: geziertem gantem Geldledt.

ren, viel ansebenlide leut von den Frinden, wie aud al: Es sollen ons zwar alle, solido omo dię semain wol tersbalben' ombkamen, die Jugent in Kriegsraten onders berdienen, indem in ire gedanden ond anschleg, dem Ges wisen, Ebe und low queringen entzündet, auch damit das mainen batterland zu nug friden onnd froinen anwenden, fobier verlorn Batterland den Feinden aus dem Raden ge, fürnemlid aber die Haupt: Vunderbarlic leut lieb sein, tiisen hatte. Des'er nitt aus Büdern, sonder durd Nits melide mit jrer Tbugend, Rath ond fürsichtigkeit, auch terlide obung erlernt oud erjabren, Wie es dan seine 10b: gefertigteit ires Lebens, der gemain berstehn, onns bor lide Ritterliche Staten, und von seinen Feinden erbaltene repedlichen Kriegen jdüşen, fdirmen und den burgerliden (dladten und Triumpb, klar und außfürlich erweisen, die friden jrem leib ond leben fürziehen. Die aber aber anbaimbs alle seine Chugenden, ond in overwindung seiner feind ges die gerek ond Rechten recht verwesen, jeder menigklio ge: babter glückfäligkeit. Dijes arer, jo lide leglid mit jine ridt ond redt keinem zu lieb oder laid balten, und außer zugetragen, onsern viljáltigen Winden güzumeßen, und da lands soviel möglich das thun oder bandlen, in welidem es rede angereben, ime it sonderm Rub ni lob und ebr langwirigent Cbriftlige Namens, Land 'ond leuth, glück gelangen und bengelegt werden soll. Dann weldier Biervor ond bent, der untertbonen, auch benachbarten wolfart vnd zum offtermabln init dem blutgierigen Erbieind dem Türcken, rettung gefürdert ond erbalten wirdet, Denselben sollen wir mit kleiner anzal voldo Ritterlid gekeimpfet, den auga unt:

ferm patterland vou þaus und poffgetriben, niedergebaut, erzaigt, Jit er vom Roß geworffen, ond gefangen worden erlegt und vertilget, Der ist auf den 22. Tag Septembris den Gott der Udmedtig bald erledigen, ond lange japt im alb er dem lob und Sig etwas begieriger nadlepet, ond jeben erbalten wölle, Der rueffet mit auffgeregten benden fich der Súrden foro nellen oberlaufit in wenigiten getröstet vmb bilff, ond ermedt den foon zum thanl durch die zent aud als er die ob seiner gegenwart ersprocken, und dennode gestilten,' ond gelinderten sdh merken. Es fod eude aber in auff ime begirig dringende feind im ersten angriff zum drit: folden widerwertigkeyten die lebr, so ihr auß der geflißner ten und vierten mal zuruck gedlagen, bernader aber vom liebhabung der Benfbent, welche der Aristoteles, nicht ges gungen bellen, ime" auff die fusstapfen nach benden bauffen babt, erfahren, trösten, nemblid ond erstlidi der dem undersebenlid ombgeringt, dapfer gekempft, zwen ansebens Ritterlichen Helden Gotseligen, ond thugentlichem wandel, liche Türdijde bauptleute mit aigner band erlegt, aud darin der ganßen Gemain ond Patterland vil nuß widers fooil an Lodt verwundt, vnd da er sein blösse und end ges fabren, gledmaßlig Ehr: ond Ritterliche Todt, Stem spüret, von den feinden, von weliden ir vil "seines geleis wenl das Menídlis Teben so ongewiß, ond mancherlay ges den mit nidt so grossen Rubm getödtet, ombgebracht wor, fahren stündlid cnterworven, Er es aber menigtlido juguete den. Durch welden seinen Fläglichen, ond dem gangen ten ond grosser Kbómligkeit bingebracht, mit einem lőbliden land schädlice rdröckliden Lodt, fidoein folder Jammer, ond Ritterlichen Todt (angesehen Ritterliden leugten ein klagen und Heben allenthalben erboben, das jedermenigklist, gemainer nicht zum löbliditen) geendet, ebrlid ond seinema in erinnerung seiner angebornen tbreulic und algemeinen Lodt gemäß (des ibme dann auch seine feindt felbs pero Vaterland in vil weg bodfürträglicen thugenden, und durde gübnt) zur Erden beståt, don menig Eliden bella gt ond be feinen ro onuerfeberliden landigen Todt genommen unwis waint worden. Dessen löblider thatten geded tnuß, zu ewis derbringlichen daden, mit zu seiner bestattung vergofnen gen jenten in kein vergessen gestelt werden tan, Wie ime zábern genuegiam bezeiget, Dann wer bat dem allen nicht aus von jrer Röm. Kap. May. . ond Fürstli. Durch. 2. gefäufiger? Wem bat solcher desseu, an dem des gangen Ergbergogen Carl zu Osterrendo, seines löblichen wandels, Batterlands sampt anstöffenden Granigen bent, ebr und Ritterliden, Redlichen, und der allgemain ju guetem on, woljart gelegen, unzentlid Codt nidt jum-alerhöditen bez ter wundern und volbrachten thatten, fu ewiger onaußleich, trüebt? Wenl aber omb des eud, oder viel mehr dem gan lieber gededinub, stattlide Zeugnuß gegeben worden, lo ten land zugestandne bnglück der allerbödste Ribaofer so ist euch als bod uerstandigen wol wiffent, das eines jeden ibe geweit, betrüebt, sein jüngster Brueder Eruberbog Leben, wo es nidt ebrlich und nüglich bingebracht, für Carl zu Osterreid 16. dessen wir natürliche untersaisen sein, kein leben, sondern vil mebr einen' (dändlichen Todt zu rede fornpt dem gangen Land und Kriegsvolt beland igt: die ober, nen. Wie aud vil loblid: ond fürträglicher ist, den Gepit blibnen Marckt, Geldlösser und Felder, Jren so nugen und für das Patterland aufzuopffern, als in danden ond ons riarten Berdüşer klagen, so ist nicht wunder, das ir wols ebre zu leben, oder in dedliche dienstbarkeit ond Enedescafft geborne Herrn ond Ritterlide mannen, die soldes fürnembe zu geratten, daß aus einem Ritterlichen und starcken mann lid angebet, Eidr land ono fa merken nit Bergen mögt, der die Gemain land ond leut zu schüßen, kein gefahr, wi. Sonder der Blutfreundidafft fo gwijden ime und eude, derwertigtept, onglük, auch den Todt selbst nicht fördt, aud dem so grosen loaden so algeingin darauß ervolgt, kein vnehrlicher Todt widerfaren kan, ju dem, das seine ebenmäßig besamerßt sein müst, dann es ist natürlich, das Todtfeind, indem sie ime ju dhaben bermaint, vil mehr das ons onferer nediten bluetsfreunde Todt ond gefencknuß genügt, ond alle müebe und arbent, sampt der, wo er ober: betrieben, ond der do merken durd andere so aud destwe: wunden, lang zuvor gedrawten pein und Marter hinweck: gen klagen, je lenger je mehr entzünd ond gemebrt werden genommen, Er 'audo desto fürseglider und lieber zum Todt inueß, zu dem po tompe aud darzue, des Edlen 'ond gue gangen, weil ime bewüst, im fal er seinen feinden in die ansehnlichen Dingen gebornen Jünglings, von wellipem bend täme, wie onbarmherzig sie mit ime ombgeben wür: vil guts ju boffen, den aus wegen seiner tougend: ond den. So hat er aud mit seinen boben gemüt, mit welchen Toelichen geberden jedermann liebt ond billid lieben roll, er fonderlid von andern begabt gewest, der Feind bluetgi. barte gefänknuß, welder, als er wie anligunder pflict, rigtent mit engnem Bluet liever fettigen, als sich in eine alio aud darzue geschöpfften bestendigen naigung, seinen gefärliche fludt einlassen, und dardurch denn bösen nagre: beren Patern (duldigen lieb mit seinem Todt oder gefenkdern seinem lob häßig ond vergünstig zu sein, nicht orrado nug zu uergnigen und zu bezahlen angelobt, ond das in geben wöllen. Dann ihme vorgangen, wo er die fluật ges * igangnem ongleiden fdarmügel würklich und Ritterlią ben, wie sie işme außgericht betten ; So fatt er lide aus

fein Sohn sterder als sein alter mitbringt zwischen die feind Umsonft von Bügel bin ju sügel ringsum fende
gemenget, denn angriff gethan, und dero Waffen, so ihme Bom Süd?.sum Norden ich, vom oft zum Welt den Blic,

Wobin ich auch das Zug' im weiten Raume wende nade dem leben gestanden nicht geförcht, deffen dann zu

Da fpricht's in mir: Ringsum blüht nirgends dir das Olüd. Ewiger zegt aud im besten gedadt, ond fein angefangne Ritterschafft, deren wegen jr vil von den alten zu Göttern Was find die Thaler mir, die Hütten; die Paläfte ? gesprochen, geprgfen wirt. Ader ob erfelten bewegliden ors Sie find so reigesleer, so gang erstorben mir; fachen balber , ist der Ritterliche Held mit nichte zubewais Ihr Flüße, Baldungen, ihr theuern Felsenreste, nen (Im bedacht er dan, wo er lenger gelegt, die ferrüts

Eud fehlt ein Wesen nur, und Wüsteney'n send ihr. tigkeit, und allerley erwerung ono oneinigkeyten des Res

Der Sonne Bauf fey neu, er fey zu Ende wieder , giments, sampt dem grossen mangel seines geleiden Rits

Ich folge ihrem Gang mit Gleichmuth in dem Blid; terlider leutb: bete klagen ond darumb betruebt fein muess Db rein die Sonn, ob trüb, ob auf sie steig' ob nieder, fen) Sondern als offt seiner ritterschaft ben euch oder andern Was soll sie mir ? Vom Tag erwarť ich mir kein Glück. gedacht wirdet, zu loben und zu preysen. 3ft euch dann lagd, das er nicht gegenwertig bie auff erden ben euch ist,

Und könnt ich folgen ihr auf ihrem weiten Gange

Mein Auge fäbe rings nur Wüsten öd' und leer; oder als ob ihme selbst was widerwertiges widerfaren, So

Vom Ungeheuern 40 Bein Staubforn ich verlange, follet ir gedenten, das foldes nicht allein ewer, sonder

Was Sonne du befdeinft, das wünsch' ich nimmermehr. ein algemaines onglück, ond vil fürtrüglider ist, ibne 'fu loben und das ewige mit vnaußspredlichen fremden obersdite Doch eluftens fern vielleicht im Jenseits deiner Sphäre, tes leben zu winsden dann zu klagen.

Wo reiner du bescheinst den rein'ren Himmelsraum,

Wenn meiner Hülle Fest der Erde Erbtheit wäre, (Die Fortretung folgt).

Erschiene endlich mir, was oft ersehnt mein Traum.

[merged small][merged small][ocr errors]

2. Die Einsamkeit.

D warum tann ich nicht, getragen fanft vom Moraen, Dft auf des Berges Haupt, in alter Eiche Schatten,

Mein fernes gold'nes Ziel mich schwingen bis zu dir, Seß' ich mich trau'rend bin, 'bey'm Sonnenuntergang ;

Was bleib' ich länger noch auf dieser Welt von Sorgen? Und ich weife mit dem Blid auf all den grünen Matten,

Nicht hat sie ja gemein die Erde mehr mit mir. Die fich, ein wechselnd Bild, hinzieh'n dag Ibal entlang.

Das Blatt som nahen Wald fällt auf die grüne Matte,

Und säuselnd wehte binmeg der Pühle Abendbauch; Bier brauset mild der Fluß mit daumbededter Welle,

2h ähnlid bin auch ich dem fängsverweleten Blatte; Verliert in Schlangenform sich dann im fernen Grau;

Ihr Stürme wetterfdier, vermeht gleich ihm mid auh!
Dort dehnt sich chlummernd aus des Sees Spiegelbette
Wo fich des Abendstern erhebt am Himmelsblau.

Ornithologische Interhaltun y e 11.
Zuf dieser Berge Haupt mit ihrer Waldesfrone,
Wirft einen leßten Strahl die Dämm’rung über's Land,

Bon Georg von Gaal.
Der Schatten Königinn auf ihrem Wollenthrone

(Fortreßung.) Berfilbert, wie fie nabt, des Horizontes Rand.

Auf der Besdreibung der Flugwerkzeuge erbeltet, dan Doch von dem Gothschen Thurm und durch die Lüfte weiter, das Fliegen auf einem sehr künstliden uud zusammengejete Verbreitet ring sumber fich gottgeweihter Klang,

-ten Mechanismus berubet. Der gleichzeitige richtige Ges Der Wandter hordt. Ek mischt die Glode ländlich, belter fraud der verfdiedenen Organe, die Haltung des Gleich: Zum leßten Klang des Eags, node beiligen Gefang,

gewichts, die Leerung und Unfüllung der zum Fluge diensis

den Luftgefäße, Eurz, das ganze Gefdäft robeint, näber
Für al die Reize talt, die mir die Bilder batten,
Fühl ich mich nidt bewegt, wenn rings Entsüden spricht, betradtet, sebr sowierig, obgleid der Vogel dem anscheine
Die Erde blid' ich an, wie einen schwanPen Schatten,

nado lo leicht durch die Luft dabin gleitet, wie ein Fild Der Lebensfonne Strahl erwärrat die Todten nicht. im Wajfer. In der Shat weiß der Bogel von allen diesen

[ocr errors]

Sd wierigkeiten nichts; er regt medanifde die nöthigen Zeben am Rande mit einer Haut befeßt sind, lo bilden fie Werkzeuge nade Erfor erniß der Umstände, und nad Belies lappige Füße ; sind sie mittelst einer Haut ganz oder bali ben in Bewegung, obne erst zu übetlegen, welche Art der verbunden, Søwimmfüße. Bewegung der Ridtung und Wendung angemessen, die er Die Klauen, Nägel, oder Krallen, mit welchen die eben zu nehmen und zu machen im Begriff stebt. Er ist des Beben beregt sind; richten sich nach der Lebenbart der 38: rigtigen Gebraus seiner Werkzeuge gewohnt. Nur wenn gel. Die stärksten treffen wir bey den Raubvögeln an, denen er jum ersten Mable feine Flügel versucht, ist er furdtíam, lie zum Festhalten der Beute dienen. – Mit diesen Bemes wie das Kind, das zuerst es wagt, obne Fübrer fortjusdrei: gungswerkzeugen können nun alle Vögel fich von einem Orte ren. Der Flug des jungen Vogels ist wankend, zitternd, zum andern begeben; dod auf sebr verschiedene Art. Maride wie der Lauf des Kindes, und man bemerkt-ed deutlid, daß laufen erstaunlic roonell; andere" (dreiten bloß langsam fort, er angstvoll einem naben Baum oder Dade queilt. Nur erst wie die Kräben; .viele füpfen von einer Stelle zur andern, nado mebrerer Übung wird der dreister, und sein Flug liches wie die mebresten Singvögel, Drosseln und finken; die rer und geldicter.

Swimmvögel kommen auf dem Lande falecot, dagegen Die Beine der Vögel andere Bewegungswerkzeuge desto besser im Wasser fort. - besteben aus dren Hauptfnoden und den Bebenenoden. Was die Sinne der Vögel betrifft, so ist bereits beo Die ersteren kann man in die lende, den Scenkel und das merkt worden, daß der Sinn des Gesichts nicht nur ben Shienbein abtheilen. Lende und.S denkel als die obern ihnen schärfer, als die übrigen ist, sondern daß fie auch Gelente sind ben den mebreiten ftare mit Muskeln umgeben darin den Vorzug ver allen Thieren überhaupt haben. Nur und befiedert; dod trägt der Sdentel am untern Theile wenige leben in der Dämmerung beffer, als am Tage. Dieß ben den Sumpf- und vielen Wasservögeln keine Federn. Die sind die Eulen und die Mactrowalbe. Die Augen der erstern Schienbeine sind mebrenteils walzenförmig mit Sebnen funkeln im Finstern. Námit dem Gesidte folgt an Spårfe und einer lederartigen Haut bekleidet, die ber einigen, der Sinn des Gehörs. Er ist ben den Eulen besonders sebs jumapf den Raubvögeln und vielen Waffervögeln, dick und fein - und muß es schon ben den Singvögeln sepn, weil bart ist. Federn haben die dienbeine nur ben wenigen sie Melodien so gut nadbilden lernen. Ben Nachstellungen Vögeln, f. B. den Quer- und Birthåbnen, den Adlern, bemerkt man, daß z. B. die Kraben und das Auerbubn Eulen, und einigen Tauben. Ben den Männchen der hüte das leiseste Geräusch vernebmen. Hiernácost folgt der Gerud, nerartiger Vögel ist binten ser porn am Sdienbeine der ben den meisten von keiner ausgezeichneten Sharfe ist; befestigt. Seine länge ist veridieden, je nadidem es die Kräben und Raben, die Gener und andere von stinkendem Lebensart des Vogels erfordert. Sebr lange Sfienbeine Fleische lid näbrende Vögel baben indeß einen feinen Ges Daben die Sumpfvogel, z. B. der Guckguck, der Pirol, und rud, denn sie zieben von weitem nade dem 2ase bin. Der die wirkliden Spediti. Die Füße der Vögel sindamefren. Sinn der Geschmacko dbeint bey den Vögeln, zumahl den theils mit 4 Biben beseßt, wovon in der Regel drey vor: förnerfressenden, noch unter dem Gehöre fuiteben, und und einer hinterwärts fteben, Nad der Einrichtung dersela ziemlid stumpf ben dieser ganzen Claffe zu seyn; gewiß aber ben ridtete fico vornábmlid die Bewegung dieser Thiere baben diejenigen Vögel, die vom Fleisde der Thiere uod auf der Erde, den Bäumen im Wasser, und darnade bea Insecten side nábren, ihrer weibern und feinern Zunge mes nennt man auch die Füße. Liegen die Zehen fren von ein. gen noch den zartesten Geschmack. Das Gefühl der Vögel ander abgesondert, so bilden fie Gangfüße ; ist die mittlere ist fein, ein leifer Haud pflegt hinreigend zu seyn, fie aus mit den beyden äußern verwacfen, Søreitfüße 3. B. beym dem tiefsten Solaf zu wecken. Eisvogel ; fehlt der Daumen, und tritt der Bogel auf den Unter den Seelenfabigkeiten darf man wohl mit Recor drey Vordergeben auf, Lauffüße; z. B. beym Trappen. dem Gedächtniß die oberste Stelle bey dieser Sbierclaffe ans Rennfüße baben der Strauß und der Cafuar; sie treten" auf weisen. Insonderheit zeichnen fise gewisse Gattungen durdo den benden Vordergeben auf. Kletterfüße sind vornåbmlich diese Fähigkeit zur Bewunderung auß. Raben, Staare, die der Spedite, ben welden zwen Beben vorn, und zwen Papagenen fernen Worte nadsprechen und bebaften fies binten liegen ; doch kann man aud die Füße des Pirols viele Vögel fassen lange Melodien, und singen fie obne und Gudguds zu den Kletterfüßen rednen, obgleid nur eine Fehler nat. Diese Fábigteit ist auffallend start bey gweg Zebe hinten liegt. Die Mauerídwalbe bat Klammerfüße, einheimisden Würgern, dem braunköpfigen und den Dorns deren Zeben alle vier nach vorn gerichtet sind. Mehrere Eur dreber. lekterer -braucht die entzückende Melodie der Nadtis len und andere Vögel haben befiederte Zeben. Wenn die gad nur ein oder einige Maßl ju hören, und er bildet fie

[ocr errors]

w

133 Febr geldidt nad. Uud fcheint der Umstand ihr Gedächto nie Nadhitellungen erfahren ind denen von der 'nábmlichen niß zu errathen, daß die Zugvögel, die 4 bis 7 Monathe Gattung, die unter Meniden leben. S don der Feldsperling long abwesend waren, und vielleicht Reisen von mehr als Eintaulend Meilen magten, bey ihrer Ankunft den Ort

Belagerung von Mutina, mehrere Tauben mit Briefen

ins lager der Consulen ab, und unterhielt auf diese Art wieder finden, wo sie nisteten, oder geboren wurden. Der

eine für die Römer höchst rige Correspondenz, die er Grad der Klugbeit, List und Gelebrigkeit ist sebr vers dies

sonst auf Peine Weise bätte führen können. *) ben, und zeigt sich in der Art, wie diese Sbiere ibren Raub

Daß mehrere Gattungen Vögel die Sprache der Mens fu besd leiden und Gefahren zu entgeben wissen. Daß ihre fchen nachahmen lernen, ist bekannt. Hierin zeichnen sich bes Seelenkräfte geweckt werden können und einer gewiffen Bers sonders die Papage y en aub. Der berühmté Tonseker edlung fähig sind, *) sieht man auffallend an dem Unters

26t Vogler war ein großer Freund von Vögeln,

und hatte beständig eine große Anzahl davon in dem Zima fchiede zwischen den Vögeln die in unbewohnten Gegenden

mer, wo er componirte. Eiujmayis hatte er einen schö.

nen Papagey geldent belommen, der eine vortreffliche *) Wie seltsam scheint es nicht vor allem, daß so viele, schon

Stimme hatte, und mit dem er defhalo mancherley Vers von Natur aus für die Freyheit geschaffene Bögel sich fuche anstellte. Er sang und spielte ihm vor, allein sein jähmen lassen?

Bemühen war ohne Erfolg; endlich merkte er, daß der Ein gewisser Herr von Massy in Orleans hatte den Bogel dem D auf der vierten Linie im Distant, aufa Versuch gemacht, verschiedene Vögel zu zähmen, um zu

merkiam zuhörte. Er machte daher mit der Note den ano sehen, ob sie sich fortpflanzen würden. Er hatte ein Paar

fang und der Vogel stieg bald eine ganze Dctave höher, Umseln, Männchen und Beibchen aufgezogen, und ließ und damit er ihn ben luft und laune erhielte, zeigte er fie in seinem Hofe frey herumfliegen; so auch ein Paar

ibm eine Kastanie, die er zur Belohnung bekommen rothe Hebbühner. In eben dem Hofe befanden sich auch

fodte. Nunmehr gab er sich Mühe, den Vogel immer bös einige Turteltauben und ein Haase, der völlig zahm war. bere Töne zu lehren; die Anstrengung des Bogels aber Anfangs bielt man den Haaren in einem Käfig, wo er

hierbey war wirklich lächerlich; er machte einen Versuch beständig diese Vögel vor Augen hatte ; in der Folge

mit der Note, und, wenn er sie zu rd wer für sich fand, wurde er aber so dreist, daß er in allen Zimmern herum. To that er citen mächtigen Schreo, schlug mit den Flügelı lief, es mochten Leute darin feyn oder nicht, und daß

an den Käfig und schien in der größten Unruhe zu feyn. er sich öfters in der Küche neben dem Heerde fchlafen legte.

Vogler componirte einige Arien, die der Stimme feines Das Luftigfte dabey war, daß eine große so wärje

Lehrlings angemessen waren; diese lernte er bald, und Sage gleichsam den Hofmeister über alle diese Thiere

da der Vogel soußte, daß, wenn er jeine Sache gut mnas machte, worunter auch noch zwey Sperlinge waren. Traf

che, er eine Sastanie zur Belohnung erhalte, lo fing er * 8 fich zufälligerweise, daß ein Hund in den Hof Pam,

zum Erstaunen der Zuhörer allemahl eine oder mebrere so wurde derselbe sogleich auf das grimmigste von der

Arien zu singen an, wenn er Appetit zu seiner Lieblinge. Rate angefallen; und wenn fremde Sperlinge sich zu den

'speise bekam. Ein anderer merkwürdiger Umstand war es, zahmen binwagten, so wurden sie sogleich ein Raub dies

daß, wenn sich Vogler ans Klavier reßte, um eine neue res strengen Aufsehers. Nur seiner eigenen Gesellschaft

Composition zu probiren, der Vogel, piano allemahl feine that er nichts zu Leide.

geid õhnlichen Urien, aber bloß eine bis zwey verschiedene Die Ägyptera sollen gewisse große und starte Zeten Vo:

Noten zu singen anfing, die insgemein 8 5 oder 3 ents gel er jogen haben, deren sie sich bebienten, um zu erkunden,

(prechen (The Wondeful Museum Nr. 23. August 1803.) was sie von den Naturgaben ihrer jungen Söhne zu era

So auffallend auch die Geschichte dieses Papageget warten bätten? Sie seßten die Snaben auf die Vögel und

ift, ro kann fie doch an Wunderbarkeit nicht mit der ver, ließen sie fliegen. Zeigten sich die Knaben dabey muthig

glichen werden, die lodke in seinem Versuche über den und herzhaft, so erzogen sie selbe mit aller Sorgfalt;

menschlichen Verstand erzählt, wovon folgendes ein 246inßerten sie aber Zagbeit und Furcht, so wurden sie in

zug ist. So war begierig lagt Lode, die Geschichte eines die Wüste gebracht, und den wilden Thieren zur Beute

alten Papagey'e, der fragte und antwortete, und wie ein ausgelegt. *)

vernünftiges Geschöpf (prach, aus dem eigenen Munde. Des So hatte Marthes ein ägyptischer König eine

Prinzen Morig zu erfahren, der ihn als Gouverneur in Srähe, deren er sich, wohin er wollte, als Briefträge.

Brasilien gehabt hatte. Seine Leute sprachen oft davon rinn bediente.

und schloßen allemahl damit, daß Zauberen oder Beres Der römische Ritter Cäcinna Volateranus richtete

rey dabey im Spiele gewesen sey. Einer von seinen Kar mehrere Schwalben zum Bothendienste ab, und didte

planen, der sich lange nachher in Holland aufhielt, konnte fte zu seinen Freunden mit Briefert, die er ihnen an die

feit der Zeit keinen Papagen mehr ausstehen, er beboupe Füße festband. So fandte auch D. Brutus während der

tete, fte bätten den Teufel in fid. Ales, lib. 2. c. 25.

) Rayirius é Plinio.

« PredošláPokračovať »