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dem Érzherzogen

me 29 mar (fu weleem, Collegium n jedoch der Grundstein erf am 19. Katkad deg álteren, neben dem kaiserligen Oratorio in der, März 2586 gelegt worden ist ;) wie auch die Errichtung ceb: Prager: @loßkirchen durch die Hand des lieblinges der in der Hadobarse aft dieses Collegiums betebenden Semi Böhmen, des Erzberjoges Ferdinand von Sorol, nariums yum beib, Bengel für ar me ftudies als deß dazu, bestimmten Stellvertreters K. Pbilipp rende Jünglinge; beschreibt do midi weitläufig in de$ 11..oon Spanien, in Gegenwart des damatligen seiner Historia societatis Jesu. Besonders merkwürdig ist Ordenssameisters Christoph De Alionleville von dab, was er P. L. 5, p. 523 über den Ursprung dieser Ultavilla. Taggjuvor batten diesen Orden, unter fepers legteren, im Verlaufe der Zeit auch durch mehrere andere lidem Gepränge, im Dome selbst, sowohl der K. Rudolpbe Moblthäter reidlid begabten Anstalt fagt, welcbe viele bode als auch die Erzberjoge Carl und Ernst erbalten,- da verdiente, mitunter, nod. lebende Männer, für Böhmen jener rubmwürdige Verein alle reine deutschen Mitglieder erzog. Rad ibrer, gegen das Ende des entwidenen Jahr- und Ritter, (mit Ausnahme des Erzberzoges Ferdinand, bundertes erfolgten Begebung, wurden aus ihrem Vermör und des Grafen Peter Ernų.00m Mannsfeld) durd gen fünf sogenannte Krum a wet Studentens Stifs dię Todesfälle derselben verloren batte. *) tungen, jede zu: 40 Gulden jábrlid, gebildet. (Student Nach dieser Duelle, waren die oben genannten boben ten. Stiftungen in Böbmen. Wien, 1787. R. 62.) Reifenden, am 21. May 1585 zu Hohenfurt über

Zur Würde des oberiten Landes täminerers in Nacht am 22. ju Roy a 1v (vermuthlid Rosenberg) Böhmen, fod Wilhelm nach Angabe der Sørift: Ca. über Mittag gebliebéxi. Eine Meile vor Kruma u (also roli Kruiz introductio, Pragae - 1764. 8. 193. [don zu, Dutaur) batte. Wilbelim pon Rosenberg lie im Sabre 1558, nad Balbin & Liber Curialis C: VI. feperlito empfangen zum Naqtlager nach Struma u Herausgegeben von Sr. Ercellenz dem H. Grafen Joseph geführt, dort am 23. fürstlich bewirthet, mit einem von 2 uers per g. Brünn 1516. 3. B. S. 247 mit Bes glänzenden Speiben dießen erfreut, dann am 24. bis ziehung auf Paproci 8.51 im Jahre 1560 gelangt fenn. Lupa; aber fagt ausdrücklice, daß es am 28. Februar

*) Eine uinsländliche Beschreibung der zu diesem Zwecke vom

Erzberjoge gordin'and in Gesellschaft mit seiner Gemah. 1561 geldab. (Magnificus et generosus, sapientiaque

fini, der Erzherzoginn 2 n11a Katharina, dann mit et virtute eruditaque doctrina praeclarus heros do

Erzhers minus D. Wilhelmus a Rosis et designatur supremus zoginn 29.11a, wie auch mit dem Markgrafen Carl von inclyti regni Bohemiae camerarius quo munere nul. Burga u, (Sohn des Erzherzoges Ferdinand und der lum eidem in regno, a supremo Burgravio Bohemiae, hochgepriesenen Philippine Welser) mit einem unge: aut dignis., aut excellentius censetur.) Womit aud

neiu zabireichen und ansehnlichen Grfolge unternommenei die Rosenberger. Cbronit im Einklange stebt. Das

Vi vise von J n nsbrud über Hall und linz nach Prag,

des feyerlichen Einzuges daselbst, der Ceremonien des erhabene Amt eines Oberst. Burggrafen, den er

Ritterschlageo uitd der Ordensvertheilung, - der nach dem dann durd 22 Jahre auf eine ganz vorzüglide Weise, fur

Geschmacke jener Zeit damit verknüpften Ergöglichkeiten, böchsten Zufriedenbeit seiner ihm huldvoll gewogenen Sour nähmlich der Turnierre, Bankette, Feuerwerke, 4. f. m. veraine, jum Woble der Kirde, und des gesammten Var findet sich in folgender, schon felten gewordenen Schrift: terlantes, wie die Gerdite desselben obnedieß es bewährt, „Ordenttiche Beschreibung, mit w a 8 stattlis vorgestanden; übernahm er im Jabre 1570. Sein Vorgáns

o en Seremonien und Zierlichkeiten, die rös

miic Eaiserliche Majeftat, unfer allergnäs ger in demselben, Jobann der ältere non lobtor

'digiter Herr, sa m ni t etliche n andern Erzher: wiß, war am 12. April 1570 entidlafen. In dieser

jogen, Fürstedt u ad Herrn; den Drdien des Eigenso aft trug Wilhelm ben dem zu Prag am 22. gulde in Fluß, in diesem 85. Jahr, ju Prag März 1577 gebaltenen fenerliden Leidenjuge K. Marimis ů 10 lands but, empfangen und angenommen lian des II., die böb mir de krone. (Verbandl. des beschrieben durch mich; Paul 3 e hendtner vaterl. Museums. 3. §. 5.97.) 218 E. t. Ratb, kommt er

von 3 eb entgrub (einen Hugenzeugen) der

röm. Pais. Maj, Diener a ud fürstl. Durchl. Febr jeitlid, und in vielen actenstücken vor. Unter K.RU

&rsberzog Ferdinanden ju oft erreich ac. of. Dolpo bem ll. war er dann auc t. t. geheimer Rath.

fekretari, nec pon Sacri Lateranensis pala. Der Aufnahme in den Orden de 8 goldenen Vlies

tii comitem palatinum am 30. Sept. 1585. G es Bed, wurde er im Jabre 1585 gewürdiget, und zwar am drudt zu Dilingen duro 3o bann Mayer 1587 3. Jung, in Gesellig aft des Freyherrn leonard von 1. B. in 4. 156 S. init Kupfern.

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Budwe'i ' geleitet. – über dat nait Erhaltung deb golo für einen anderem ju erfangon, die er =0.0.0b denen Pließes in Prag setbst von ifm veranstaltete leideer fű e fido ferber davon tragen tönne? Ma 61, sagte jenes Wert folgendes aus:

a bet wit bermuwollte feine im Kaiser treu „leglid 36r Gnaden, der Herr von R os bleiben, bat alfo die angetragene podlnil de fenberg, eines 26 end sein stattlid Panquett Rron ausgefedlagen teste Balbino fol.607. gebatten; daben dann außer'Ibrer taiferlis - nábmlich in der drift, Epitome, aus Brfeza ng doen majestát, die anderen Ersberzogen und Biographie, was jedod in neueren böbmif di en und pots Erzberjoginnen alle sammt dem Markgrafen, lifden Geschichtswerken, weit umständlider besprochen gegenwärtig erf dienen, und man fröhliden wird. guten Mut gebabt also, daß nad Bollen.

4. S. Seine Gattinnen. dung der Atte der goldenen flüße, a'n fröbo Mit Redt wurde foon früber irgendwo gesagt: Wil. lid teit, Kurzweil, und Vertraulid teit nicht felmø Unseben außer dem Waterlande derbürge erwunden, und der ob ned a 6 damalgebaltenen nidots ro febr, als die Ebatfade, daß drey der ersten fürsts böb misden, følefilden und má brilden landsliden Häuser Deutsdlands keinen Anstand genommen, ibm ftande 3ufamment unft balber, ein folder ifre Prinzessinnen ju Gemahlinnen zu geben. Worüber die Adel, und merklid groß Bolt wert allda doro Rosenberger Cbronit (aus Brzeja n) folgende nå. banden gewefen deegleiden man nidot bald beren Andeutungen enthält : ob einer töniglichen Krönung reben follte." „hat fis zum ersten Mal der må blt mit

Unter den Böb men war Wilbel w von Roreno Katharina, einer Tochter Erici des Herzogs berg nobl der allererste, der den Orden des goldes don Braunrade weig, einer fürft tiden Bra ut.” nen Briefes erhielt. Über die nidt lange durnade er: Dieß gerdab im Jabre 2557 und wurde auch durch folgte Entwendung seiner Decoration desselben, sagt madstehende drift gefepert: In nuptias illustr. et mag. die Rosenberger-Eb ronit: „nno 1586 h at ride nif. D. D. Wilh. de Rosis, et illustr. sponsae D. Ca. ein feltener Cafus du Witsingau ereignet. tharinae e. s. p. epithalamion Mag. Sim. Proxeni a Dem H. Wilhelm bat ein biebilder Spißbub Sudetis. Pragae apud Georg. Melantrichum ab Asen. su Witting au, lein gulden Fluß ent wendet tino. In 4. obne Jahrzahl. Sie ist ein gelungenes episdes und gestohlen. Weil er fich aber nicht glei do a us Gedicht auf 8 Blättern, mit einigen kleineren Stücken von den Staub gemat, fondern zu Witting au das Prorenius, und (vermuthlid vom) 306. Sentie Gold verkauft, und mit denen Trompetern gar. Vom ersteren ist das Gedidt in insignia Rosensia. fi de lustig gemadt und gefoffen ist er ausges Den Berdiluß matte Thomas Miti$ mit einer boras kun of daftet, eingezogen, und gebentt wors gifden Ode. Gewidmet wurde dieß mit vielem typograpbia den.” Mit Rüdficht auf die 8. S. anzuführende übergabbo rden Glanze ausgestattete Epitbalamion, dem Doctor der Urkunde des Original vom 27. Oct. 1591 nad Wils Rechte und t. t. Appellationsratt Gabriel od wedin belms Tode : dürfte es nicht dieß selbst; sondern bloß ein von Paumberg, der einst Erzieber des H. Peter zum täglichen Gebrauche bestimmt gewesener Typus der Drie Wok oon Rosenberg gewesen; mit der Bitte, womit ginal Decoration, gewesen fenn, an dem jener Fredler fich er den Herausgeber Prorenus, den H. Wilbelm Dergriff. Wilhelm $ zahlreiche Gesandtrap aften, don' Rosenberg empfeblen mödte (H. Doct. o. Kalis werden im 5. 8. folgen. Über die doppelte nace Poblen na, im 6. B. der Abbandl. der E. böbm. Ges. der Wiffen. beridtet die Rofenbergers Cbronit.

schaft.) 2 m n o 1574 ist er al$ kaiserlider 26 gefa ne „Na do dem aber diefelbe Todes oerblichen, ter juder tönigliden Wabt in Poblen vers þat er sich in Ebeverlobniß eingelaffen mit reifet und wiederum im 3. 1576 alda, nada Sophia, des Kurfürsten von Brandenburg, dem er eine ronderbare gerdoeite Oration ges go adim, und şedwig seiner Gemablinn, balten, bat er von dem pobinifd en adel viel (diere Hedwig war a u$ königlidem Stams Otimme jur Fönigli den Kron erbalten, me, Sigismundi des I. in Poblen) Todter." a u do bat ibm einer von den vornehmsten Katharina war am 11. May 1559 entschlafen und pobrnilden Sands beren in das Ohr gesagt: ruht in der Rosenberg den Familiengruft, vor dem warum er fica bem übe die toniglide sron Hochaltare der Hobenfurtero Stiftskirde. – Bule

annen 31. me bin bat ifren Tod irrig in das Jahr 1558 terfekt. Er ging et Regni Boh, pro regem:, in ampliss. celsitudinis in Carløbad por fim. Das Hobenfurter Necrolo- suae, et ejus quam honorif. impt. hon, et laudem. gium sagt: in thermis Brjeja n aber, w Warjit. Oratio. Pragae 1577. in 4. Uno 'e ined bey der fener dies

Die zweyte Vermählung fand am '14. December 1861 let Bentagers gebaltene, gedruckte 'Hide des" Vicentius ftatt. lupaj sagt, Simon Proren u s babe oưd beg Pistalocius Clavenatis. L* Umno' 1583 ist gew it. dieser Gelegenheit 'ein Ho do jeitsgedid t Bérausgeged tinga u, frau unna Maria, Markgräfinn von ben, was jedod in seiner (oben berühmten) Lebensbestpreis Baden, des H. Wilhelm dritte Gemahlinn, bung und im Nadtrage dazu, nicht angeführt wird... Todes 'verbliden, unding Huru mau in der

„Na odem reine Gemahlinn Sophia (am Pfarrkirche ben gelege worden. Uyfiner leide 26. Juny 2564) Todes werbliden, (und gleichfalls begängniß 7 2600M unde 30 Pfarrer, dersels in der Hobenfurter Gruft bengelegt worden ist .) bat ben parentirt baben.” Sie starb am 25. April. er ride fum dritten: Mab1 in Ebeverlobnih Dode ist die Ja brza bi der Infobrift" ibres Grabmables eingelarren mit der Unna Maria von Baden in s dallers Top o'g ra ý gie, 'feblerhaft : nähmlich im Jahre 1578. Die şodzeit ist mit königli: MDXCIII. d. i. 1593, wäbrend H. Witbeim selbit in ser Prado + auf dem. Krum auer ® do 10 B celes 1592 gestorben, nad ännens Todé aber noch die viers brirt worden den 26. Januar, und bat gewabo te, ihn dann überlebende Gattinn gewäbit bat. Beldes ret bis zum 1. Februar. Ben diefer Hodzeit Verleben wohl nur dadurch entstand, daß bep Sd aller sind aufgegangen und derjebrt worden 4. f. w." ein X. ausgelassen wurde, näbmlico MDXXCIII, d. i. 1583. worauf die aus Balbin, 8 d aller, u.s. w. entlehnte, – Ein Theil von annen & Todtenkleid aus vortreffe obne dieß bekannte Berechnung der ben dieser Gelegenheit lidem braunen Sammt, befindet sich in des Berfaffers Hand. verzehrten Lebensmitteln folgt. Doch ist der erstere (Epit. „2nno 3585 bar Wilhelm dem Erzberzog pag. 612) vorzuziehen, indem der zwente Viele und nidt aus Diterreich, Maximilianum, zu Wittin: Inerbeblides, ganzlich ausgelaffen bat.

ga u gastiret. - Na diefem bar sid 4. Wils Unter den Gästen, welche dieß fest durde ihre Ges belm (im Jahre 1587) zum vierten Mable pets genwart verherrlidten, sab man die Mutter der Braut, beiratbet und in Ebeverlobniß eingefallen den Pfalzgrafen 216redt, den Markgrafen Pbilipp, mit Polirena von Pernstein, bat aber mit den Prager Erzbird of anton, der die Trauung verridtete, allen vieren Ge mablinnén, teine leibeders dann den Herzog Albert von Bayern mit seinem Sobne ben überkommen mögen. Bilbelm (S. Rudolph der ll. hatte das Brautpaar Sie war eine Tochter des H. Wratislav de $ II. bald darauf, náhmlich am 19. July jenes Jafree, in don Pernstein, der als Ritter des goldenen Vließes, Kruma u zu besuchen gerubt.)

I. t. gebeimer Rath, Oberstkammer, wie auc oberster Ranje Uud ben dieser Vermählung fehlte es nicht an Gele: ler Böhmens, und Beiber mehrerer Herrschaften in Böb. genheitsgedichten, worüber lupaj fagte: Qua de re men und Mähren, im Jahre 1587 ents&lafen, und in der exstant mag. Thomae Mitis, Petri codicille, Davi. sogenannten Kinskilden Capelle des Prager . Domes, dis Criniti, Caspari Cropacii, aliorumque in Bohe. unter einem großartigen Grabmable aus rothem Marmor, mia eruditorum, carmina epithalamia, que easdem bengelegt worden ist. Ben diesem Benlager befand selbst &. nuptias verbis prolixioribus stiloque fusiore prose. Rudolph mit einem großem Gefolge mebrerer Reidoss quuntur. - Bekannt find 'dem Verfasser : Epithalamion Fürsten und Magnaten aus allen seinen Ländern, fid uns Petri codicilli a Telechowa de nuptiis Illustriss. prin- ter den Hochzeitsgästen. Es wurde gleichfalls von mebreren cipis D. Guilielmi a Rosis e. s. p. celebratis easdem vaterländisben Digtern befungen is. B. Epithalamium 21. (?) Januarii 1598 cum illustri principissa Anna in nuptias Guil. de Ros. cum Polixena, Wratislai a marchioné Badensi. - Ferner, Carmen nuptiale illu. Pernstein, regni Boh. cancellarii e. s. p. filia, a Ja. stri, gener, ac magnif. D.D. Guil. Ursino baroni de cobo Chimarhaco 1587. Nad Wilhelm Sode Rosis cis. p. scriptum a Davide Crinito, Nepomu. würde Polirena mit dem obersten Kanzler Böhmend, cens a Hlawaczowa. Pragae. 1578. in 4.

H. 20 albert 30ento popel von Roblowiß, Endlic: Ad illustr. et excellentiss. princ. ac he. dermählt. (Pernsteiner Erziebungssdrift im Soulfreunde roa magnanimum et D, D. Guil. Urs. a Rós. inclyt. Böhmens. 1820. 4. B. 1. §. 5.87.) et clariss, domns. Ros, Gubern, et supr. burg. Prag.

(Die Fortsetung folgt).

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Nicht alle Söflinge sind so wißig und scharflinnig, wie Ro. quelqure, Riau und Guine8. Gin Beyfpiel davon ftellt und der Ubbe von Baliviere, am Hofe Cudwigs. XVI. auf. Er hatte wäh. rend des nordamerik auischen Freyheitstrieges mehrmahl von der Chesapeal. 26ten (einer patriotiiden Gesellschaft) reden geo bört, und sagte debbalb eines Abends zu der Frau von Polige nas, indem er Piget init ibe spielte: „Es wird jeßt so oft in den Zeitungen einer gewissen Abtey von Chesapeal erwähnt, daß ich vermuthe, fie rey ein recht gutes Benefig. Wenn es ja valant werden sollte und Herr oon Rochambeau siegreich ist, so möchte ich wohl die Königinn ersuchen, es für mich vom Cons greß zu begehren."

Da caufcht Fein langer Silberbart

Durch alle Saiten hin,
Daß Tône, hier nach Geifterart,

Das goldne Spiel durdsieh'n!
Da faßt die Barf', im Jünglingsbrand,

Der alte blinde Mann,
Und schlägt, mit unbewußter Band,

Betannie weisen an.

Das tönt fo atigeliebt, so weit,

Das ist derselbe Klang, Worin ibn felbft in früber 3 eft

Sein treue & Vole berang. Das llang.fo jubelnd, um und um

218 WB i egenlied im Land, Da noch rein eigner Vater stumma.

Un seiner Wiege it and.

Und jenes singt vom ersten Sieg,

Den fich sein dem erstritt, und dieß, da er ju Throne stieg,

Stieg, laut gejubelt, init! So lebt der alte Held und webt

In feiner Ebaten Iraum, Und manche Freudenperle bebt

An seiner Wimper Saum.

Haben Sie Jodo gesehen? so fragte man sich vor wenig Mo. den von allen Seiten. Ganz Paris beschäftigte sich mit den Beges benheiten des brasilianischen Uffen. So groß ist der Einfluß des Talents, daß es überall sich Beyfall zu erwerben im Stande ist. Nichts kann komisder feyn, als der Sdauspieler Mazurier in der Rolle des Affen. Eine Novelle von Carl Pougeus hat die erste Idee zu diesem Drama gegeben, dessen Inhalt folgender ist : Ein portugiesischer Kaufmann, Nahmens Fernandez, wohnt seit Eangem in Brasilien. Auf einer seiner Reisen hat er einem Uffen, der von einer Sdlauge angefallen worden war, das Leben gerettet, was ihm den Nahmen Jocko gegeben. Diesec folgt ihm überall biri, geboraht den Winter. Teistes Heren und trägt nicht wenig dazu bey, daß der fiaufmann ist Kurzem ein großes Vermögen erwirbt, indem er ihm fast täglich Diamans ten überbringt. Fernandez erwartet die Anfunft eines Schiffes, auf dem sie feine Frau und Tein Sohin befindet. Plößlich vere' finstert sich der Himmel. Der Sturm rajet, und die Wellen reichen bis zum Şimmel. Das Schiff wird an die Küste geschleu. dert, und leidet Schijfbruch; dié Frau ertrinkt und der Sinabe, ihren Armen entriisen, wird auf eirem Brette dem Ufer zuges führt. Jocko stürzt. sidh in die Fluth, rettet den Kleinen und trägt ihn in seine Şütte. Dort hat sich während dem eine Solange eingenislet, und fällt, über das Sind her. Der fe i entieißt es ihr, und flüchtet sid) auf die Felsen, wo er in Sii icherheit zu seyn glaubt. Dort jehen ihn: die Matrosen mit den Knaben; Fie schießen nach ihm, und der getreue Ufie ficbt. seu den Füßen feines Herrn. Das ist der Stoffe aus dem die Porte Saint-Martin eira Melodrama gebildet but, daé gu feben gans' Paris Fich drängten!

&inst fäß er fo, einst raufchte ro

Die Harf' entlang fein Bart, &inst fang er, seiner Thaten frob,

Schier wie nach Geisterart,
Und wiegte, wie der Tag berschied,

Beym ftillatt Abendroth,
Cich, mit dein eig'n en wiegenlied,
inüber in den Too

Jobann Gabr. Seide

1

Redacteur: Joseph Freyherr von formagr. Gedruckt und in Verlage 'bep Frang' end mig.

Arch ch í v

für

Geschichte, Statistik, Literatur und Kunfé.

Montag den 16. Jánner 1826.

(7)

Statistische Blicke auf Galisien und l os 47' 200 und 44° 20' 15" der öftlichen lange gelegen, domerien.

enthalt nad Ungaben, die als officiell betrachtet werden köns

nen 1518, 10/64 O Meilen. Es ist somit hinsichtlich ihres Galizien ist für Europa, ja felbit für viele Bewohner Arealed unter den öiterreicdiscben Provinzen die jwente, der großen, schönen, Österreichisden Erbmonarcie noch eine indem nur Ungarn etwas weniger als 2 1/2 so groß ist. wabre terra incognita, und doch verdient dieses berrlice, Dagegen sind alle übrigen Provinzen merklich kleiner, lo mit Naturproducten aller Art reichlid gesegnete land, um: Siebenbürgen um 472, Böhmen um benläußg 594, die Mis ständlid und genau gekannt zu werden, weil in demselben, litár - Gränze um 650, das lombardisd. Venetianische Kös durdo mebrere Bevölkerung, zweckmässigere Bertheilung ders nigreid um 691, Diterreich mit Salzburg um mehr als selben, und Einführung eines böberen Grades von Landess 788, 3yrien um 899, Tyrol um 997, Mähren sammt Sdles cultur, für das Land selbst sowohl, ais für die angränzenden jien um 1027, Stenermart um 1117, Dalmatien um ja sogar die entferntesten Staaten Europens, lo viel Ges mehr als 1243 Meilen, und Galizien nimmt somit mehr meinnütiges und Gedeibliches gesdeben kann. Die von mebe alt den sié benten Theil des Areales der ganzen Monars reren Gelehrten und Reijenden mitgetheilten Bemerkungen die ein. Galijiens Gränzlinie, die im Ganzen bep 315 find dermaßen zerstreut, daß es lower wird, auf die Spu. Meilen (tleinere Krüinungen der Flüße und der südliden ren derselben zu kommen. Nur erit, in der neuesten Zeit linie nido gereconet) beträgt, berübret im Norden Preus theilte der für die Wissensdaten viel zu früh verstorbene gen, Kratau, Poblen und Rußland, im Diten Rußland Herr Carl v. Hüttner, Profesor der Statistik an der und die Moldau, in Süden die Moldau, Biebenbürgen Universität zu lemberg, in einem nicht weit über die Gräns und Ungarn, im Westen das österreichische Oplesien und jen des Landes getominenen Kalender, für das Jabr 1822 Kratau. einen Ilmriß der Statistik oon Galizien den deutsden Beo Der geographiiden lage nade, rollte der größte Theil wobnern des Landes mit, welber aus ro reinen und lidhern Galijiens, mit Böhmen und Mäbren, die unter dem 49° Quellen gerdöpft, und so gediegen behandelt ist, daß wir aber gelegenen Theile, mit Diterreich, dem nördliden Ungarn felben diesen Auflage mit der größren Berubigung zum und dem nördlichen Siebenbürgen gleides Klima baben, Grund legen können. Die nadrolgende Stiffe ist nicht allein nidt nur, daß in Galizien das Klima durchgangig geeignet, auf den viel umfassenden Nubmen einer Statis merklid rauber ist, als in andern unter demselben Breiten. it it Ansprud zu machen, lite bat nur eine oberfládliche grade liegenden Puncten der österreichisden Monardie, Kenntniß des Landes und seiner Vorzüge zur Absicht, und woju auf der einen Seite die Luftströmungen aus Norden, den Wunsd zum Zwede, daß diese Eigenipaiten allgemein auf der andern Seite die tarpathisden Gebirge, so wesent, anerkannt werden mödren.

lich betragen, so teidet auch die allgemeine Regel, das es

im Süden wärmer all im Norden , kaum irgend so viele Das Königreide Galisien, eigentlid Halics und Ausnahmen, alt in diesem Königreiebe, und viele füolide Wladimir, aud Rotbreurren genannt, mit Inbegriff nabe an den Karpatben, oder in denfelben gelegenen Stride der Buto wina, fwisden den 49° 25. und dem 500 find rauber, als die nördliden. Zwar findet aude in Galie 466 401 der nordliden Breite, und zwisden dem 36° zien, der regelmäßige Wedsel ber vier Jahreszeiten statt,

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