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349 Botanft und pflanzenphysiologie; 15) Boologie und ver. 88) Geburtshülfe, webst Weiber- und Kinderkranlheiten; 991 gleidende Anatomie ; 26) Anwendung der phyfitalifden Bis. Arznepmittellehre und Pharmazie ; 30) Pathologie und Therds fensdaften auf die Künfte.

pie; 31) gerichtliche Arznepwiffenfdaft; 32) Klinit, fobald ein IV. Ibeoretish Philosophie (Mental science) Spital mit der Anfalt verbunden werden kann. über die Dauer gerfalend in 17). Analyse des mensdlichen Geiftes (Metaphyfit) des lebrcursue fagt der Plan nice. Ob man vieleicht die Gin. 18) logit. (Für Rhetorie wird wahrscheinlich in Zukunft richtung der alten Universitäten darin nachahmen wid ? ein eigener Lehrer angestellt werden.)

Der Plan 'madt auch auf den Umstand aufmerksam, daß v. Moralis de Biffen daften. (Moral sciences) foon die Handelsverhältnisse allein hinlänglide find, zu zeigen, das ist practif de Philofophie. Sie perfällt in 19) Moralphitos welche Bortheile entstehen müssen, wenn man die Gelegenheit sophie (Naturredt und Moral?) und politisde Philosophie, ju literarischer und wiffenschaftlicher Bildung an einen Drt dat ist allgemeines Staatsrecht; 20) Rechtswissenschaft (wie bringt, wo man Senntniß und Erforschung in achtbarer Ol. es scheint , Theorie des bürgerlichen und peinlichen Rechts auf werbthätigkeit erlangt, denn nirgend tõnne man jede Art von dem allgemeinen philofophifchen Standpuncte,) mit Einfluß Nacritten fo leidt erhalten ale in einer Stadt, welche Liebs des Völlerrechts; 21) englisches Recht, und vielleicht befono haber aller Zweige der Gelehrfamleit, Unhänger ader Meinuna dere Vorlesungen über die englisch Verfassung ; 29) römisches gen, und Menschen aus allen Erdtheilen enthält. Redt. Das Studium des Rechts war seit Jahrhunderten (leit Wer durch Unterzeichnung bestimmter Beyträge, oder die großen Gerichtshöfe nach Westminster tamen) auf die Haupt. durch Geschente zu den Grundvermögen des Vereins die Mits stadt beschränkt, wo man allein fets Gelegenheit findet, die gliedschaft erworben hat, ist durch die Verfassungsurkunde gegen Rechtspflege zu beobaslen und unter Privatlehrern mit der jeden Anspruch, der den Betrag der unterzeichneten Summe Théorie fich bekannt zu machen. Diese Vortheile, welche lon: überstiege, gesichert. Der Betrag eines Antheils ist 100 Pfund don für das Studium des Rechts darbiethet, müssen erhöhet wovon ben der Unterzeichnung 25 procent niedergelegt werden perdert, wenn Vorlesungen und Prüfungen hinzukommen, müssen. Der Ausschuß hat zwar eine ausgedehnte Gewalt; dem während ein fyftematischer Unterricht in der Rechtswissenschaft ungebührlichen Gebrauche derselben aber ist theils durch die Uno und in allgemeinen Renntnissen auch denjenigen mit der Rechtos ftellung von Auditoren, theils durch die Versammlungen der pflege beschäftigten Personen, die jest davon ausgeldlosen Mitglieder des Vereines vorgebeugt, in welchen dab Berfahs sind, zugänglich werden kann.

ren des Wusschußes geprüft und über die Annahme neuer Ge. VI. 23). Geschidh te. Nur ein Lehrer. Genaue Kennt. reße entidieden werden soll. Jedes Mitglied hat dab Rect, niß der Geschidte, sagt der Plan, kann nicht durch Vorlesuns für jede Actie einen Studenten vorzuschlagen, der diejenigen gen mitgetheilt werden. Ein Umriß der allgemeinen Geschich. Ermäßigungen der jährlichen Gebühren genießt, die der Aus. te, Anleitung zum historisten Studium, die historischen Sülfes fuß bestimmen wird. Bom dem Überschuße der Einfünfte wissensdaften ,. Geographie und Chronologie, nebst der nöthis werden für jede Aetie Zinsen gegeben, die jedoch nicht über 4 gen Kenntniß. der Münzkunde und Diplomatie, und die Regeln Pfund steigen dürfen. Die Antheile sind verläuflich. Bey'in der historisden Kritie werden ein om Lehrer reichliden (wohl Stimmen hat ein Inhaber einer Actie eine Stimme; auf zu viel) Stoff geben.

fünf Antheile aber tommen nur zien, auf zehn und mehr Uno VII. 24) Staat 8 wirthroaft. Gleichfalls nur ein theile dren Stimmen. Wer 50 Pf. Sterl. und mehr auf ein, Lebrer.

mahl denkt, erhält alle Rechte eines Mitgliedes, nur nicht VIII. Arzne o wiffenfch aft. london biethet einer ärzte das Recht, seine Mitgliedschaft zu veräußern, oder zu übertra. lichen Schule graße Vortheile dar. Nur in großen Städten tono gen, und er hat ben allen Gelegenheiten nur eine Stimme. nen solche Shulen bestehen, und die Mittel, anatomische Rennt. Mitglieder und Wohlthäter haben frepen Zutritt zu der Biblio. niffe, mediziais de Erfahrung und wundärztliche Geschidlicteit thet und den übrigen Sammlungen der Universität. Die jähr. zu erlangen, müssen im Verhältnisse der Größe der Stadt zu- lichen Kosten für den Unterricht lassen sich zwar nod nicht ges nehmen. Die Mehrzahl der practischen Ärzte, die keinen ata. nau bestiminen, wahtsdeintito aber werden sie für einen von demischen Grad annehmen, bestranten sich auf keinen einzelnen einem Mitgliede der Gesellschaft vorgeschlagenen Studenten Zweig ihres Berufe. Die meisten derselben schöpfen ihre theos nicht mehr als 30 Pf. betragen. Die Anstalt wird in der ersten retischen Kenntnisse aus Vorlesungen in der Baupeftadt, wel: Zeit keine andern Studenten aufnehmen können, als die von den sie ein oder zmden Jahre beywohnen, und viele besuchen Mitgliedern vorger dlagenen; sobald sie aber eine größere Augs doben die Spitāler. Man rechnet jährlich im Durchschnitte 700 dehnung erhält, und die Zulassung der Zöglinge nicht mehr folder Studenten. Unter den ürzten, die Berlesungen halten, beschräntt ist, werden die jährlichen Kosten die oben angegebene gab und gibt es viele ausgezeichnete Männer, die geschidte Zög. Summe weit übersteigen. Man hat einen plas am Ende der linge bilden; aber gemiß würden die Mittel zur ärztlichen Ausz Gowerstraße gelauft, wo das Universitätsgebäude, nad dem bildung nodo wirksamer werden, wenn die in london zerstreu. Risse des Baumeisters Watkins, errichtet werden sollt. Der ten vorzüglichen Lehrer für eine Anfalt gewonnen würden. Anschlag für das Ganze ist auf 87,000 Pf. Sterling gemacht; Diese Abtheilung der Wissenschaften perfädt in folgende behr. man glaubt jedoch, daß diejenigen Anlagen, die für's Grfte fächer :. 25) Anatomie ; 26) Physiologie; 27). Wundargneykunst; nöthig sind, mit 30,000. Pf. vollendet werden können.

Redacieur: Joseph Freobert ron Horma yr.. Bedrudt und im Verlage bep Franz lud ming

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612 Bathspe na jesis Mittwoch den 4. und Freytag den 6. April 1827.

gives li ma soprattugih 3 sid, siis ei midonslist **»»»»»»»»»»»

*** (41 und 42 ) *** 8: U het hom to moet Die Herrschaften des vormahligen Hochstiftes Bam- dem Markgrafen Albredt von Brandenburg aus dem-frära berg in Oberfärnthen.

kischen Lande vertrieben worden, und hielt sich wedselweise

niet ju Villac und zu Wolfsberg auf. Won Philipp vonend,

ning (1535) Der Vertrag, den das Hocitift mit dem Pfarrer zu St. Martin bey Villach. om someone

Kaiser Ferdinand I. im Jahre 1530 geschlossen barra , Bob (Fortretun 9.) 15.21 15 Die wurde nicht nur erneuert, sondern aus erweitert; und

seine Dauer auf den Zeitraum von 101 Jahren bestimmt. (1530)

Aile

Wie das şodstift unter der Regierung des Fürs In dem Receße verbürgte das Erzbaus die vollständige ften Wigand von Redwiß die Verträge verlegt rah, die es mit den Herzogen von Kärnthen oder mit dem Erzbaufe aufrechthaltung deb, dem Hoofstifte zustehenden Belītes errichtet hatte, so brachte es feine Befd werden vor den Sale in seinen deutsden Erbländern. Darin beißt es : Weiter

sollen und wollen wir gedaten von Bama fer Ferdinand I. Unter der Verwendung des Freyherrn von

berg und seine Nad komment, bet Ihren ba: @kwarzenberg. kam im Jahre 1530 ein neuer Vergleich zu benden Redten und Gered tigkeiten bands Stande, worin fich das Erzbaus verbindlid machte das

haben, ich üben und fdirmen r Sie da wider Hodestift im Besige seiner wohl erworbenen Rechte nicht

nit trügen oder bed wer en laffen. zu bindern.

(1542) Ferdinand I. gab dem Hobstifte in einer bes (1532) Der Papst Klemens VH. aus dem Hause der

ondern Urkunde das Bersprechen, daß es mit keiner Medicis hatte den Cardinal Hippolitus Medicis mit einem Steuer zum Kriege gegen die Lürken belegt werden. kleinen Heere dem Kaiser Carl zur Hülfe geschickt. Der

sollte. Cardinal verließ eigenmächtig die Parthen des Kaisers,

(1552) In der Flucht des Kaisers Carl v. fab Vila al6 er meinte, mit zu geringer Aufmerksamkeit bebandelt

lade die Wandelbarkeit der irdischen Größe. Der Chur: worden zu seyn. Carl V. ließ ihm nacsegen und ibn bewas fürst Jobann Friedric von Sachsen war in der Søladt. dhen. Natdem er seiner Haft zu St. Peit entlassen, und ihm der ungehinderte Abzug nach Italien bewilligt war; und in Folge diefes Sieges die Churwürde von der Er:

bey Mühlberg an der Elbe (24. April 1547) gefangen , wollte er durch die Stadt Villato in das Kanalthal geben. neftinijden auf die Albertinijde linie übertragen worden. Die Bürger trouten den bewaffneten Jtalienern nicht und witterten eine Gefahr. Einzelnen kleinen 216tbeilungen

Bon Sachsen aus madre Carl Anstalten auch Heifen zu wollten sie den Durchzug gestatten, aber nicht dein gans

überwältigen. Aber der Landgraf Philipp kam der Ausfüb:

rung der Drobung zuvor, und unterwarf sich persönlich jen Heere. Der Cardinal verso máhte die Bedingniß, ließ eine Brücke an der Persu über zusammen geklammerte Bundes führte der Kaiser als Gefangene davon, den Soci

dem Kaiser zu Halle. Bieyde Häupter des @malkaldisdem Naten erbauen, und seine Mannid aft über die Drau

sen nad Syrol, den Heifen nach Medeln. Der neue Ebure legen.) (1535) Der Fürst. Wigand don Redwig wat von Einverständnisfe mit Frankreich berbindlich gemacht, das

fürst, Morig von Sadlen, batte lid, in einem gebeimen -) Topographie und Statistie des Herzogthums Kärnthen. fühlbare übergewide des Kaisers in Deutschland zu beförän:

Bon Job. Beifard Valvasor. Nürnberg 1688 S. 255-345. ten, und sing mit einer starken Machteilig turut Buntes

ken und Schwaben., befekte Augsburg und eroberte om 19. bare Gefdente. 266 dem Raifer die Kunde von dem an. Mag.1552 den Ehrenberger Engpaß nad Tyrol. *) rüden einer bewaffneten Mannsdaft aus Friaul gebragt

Earl V. Herr des Reides der Montezuma von Me: wurde., abnte er Gefahr für seine Sicherheit und ließ Ans rico, des Sonnentönigs Mancocapac .von Peru war jegt ftalten zur Abreise treffen. Bald verfdwand die Unruhe des obne Geld; der-Madthaber, dessen Arm über dem Rü. Kaifers, als der Redner der Gesandtsoaft tam und nicht den der Amerikaner fowebte, war obne Soldaten; der nur die Versicherung gab, daß der Bwed feiner Sendung Kaiser, der durch seine Kriege viel Unglück über die láns ganz freundidaftlice rep, sondern side aud alb Bürgen für der der benden Halbkugeln gebracht hatte, lag an beftigen die Wabrheit dieses Zwedes anboth. *) Gidtidmerzen Frank. Dosa raffte er fish auf, um fic

Um alle Besorgnisfe des Kaisers zu zerstreuen batten por seinem erhobenen Günstling Morig auf die Fludt zu sich die Villader Bürger unter die Waffen gestellt, und tegeben. Er ließ sido eilends in eine Sanfte bringen, die waren eatídlossen, die Person desselben zu dertheidigen. Dunkelbeit der - Nadi durdo den Fackelfdein erbellen und Aud Vaben-50 0.Niederländer, meistens Adelide zu Pferd, durch das Pusterthal und Drautbal nad Pillado tragen. welde zum Dienste des Kaisers nad Innsbruc gekommen, Et beulte der Sturm, ein anhaltendes Regenwetter löste und seinen Zug nad Pillado besdüet hatten. den Snee der Alpen auf, und dáumend stürzten die Der Herzog Friedrido ju Sadjen batte seinem über. Både aus den Einschnitten der Gebirge in die Shaler bet: winder nado Villac folgen müssen, wo ifm aud der Aufo ab, als der stranke Kaiser n'ad Bilad getragen wurde. enthalt angenebm gemadt wurde. Morig Welzer, Herr Dabin war ihm sein Bruder Ferdinand vorangeeilt. Nad von Eberstein und Landesverweser beluftigte den Herzog mit und nacho fammelten fit aut wieder die Hoflrute des Rais feinen derzbaften Einfällen, woran derselbe großes Doble sers, die der überfall des Sapien vertrieben hatte. Der gefallen hatte. **) Dieser Landedle war aud der Gefährte Kaiser wohnte zu Villad im Hause Nr. 93/36.

des Gefangenen wabrend den lutfabrten am offiader See, Hier am tiesigten Hjer eines Gebirgsstromes faß nun an denen der Herzog viel Vergnügen fand. Der gastfreunde der Herr der alten und der neuen Welt, fub die reiffende lidbe Abt zu Oifiado, Andreas Hasenberger, ein Villager, Drau vorüberrausden, Bide die Welle verdrängen, und batte bewimpelte diffben erbauen laffen, welche oft am benoolte Bäume trag?n, welche die angeld wollenen Wild. See mit den Gästen bingleiteten, die das reide Stift þes bache vom Hosgebirge niedergewäljt Batten. Hier hörte er suchten. ***) Auf einem diefer Swiffchen fubr der Herzog die gebrochenen fidtenítamme an den Preilern der Brücke und wurde in der Abter gut bewirthet. In der Stille des anprellen, und diese über die Ersdütterung seufzen. Hier, Ossiacher Thales, in der reinen Luft, am spiegelbellen Seer ivo Carl V. Zeuge des feperliden leidenbegängnisse der unter den Sperjen barmloser Mengen ward das Gemüth ride wieder gebábrenden Natur war, fonnte seine rege Eins des unglüdlichen Fürsten erbeitert, und die Erinnerung an bildungekraft das Bild der wunderbaren Hobeit fo lebhaft das Unglück der Mühlberger Odlagt gemildert. Der vero ergreifen, als der Tortengejang der Mönde von St. Just gnügte Gefangene magte dem Abte Andreas tostbare Ge. in Eliramadura. Und wenn er den Geist der Zeit mit dem idenke. 1) Drangin des mádtigen Stromes verglito, den die Wortens Naddem der Puffauer Vertrag zwiscben demn römisden brúde orrstärkt batten; so konnte er lernen, daß es lower Könige Ferdinand und dem Churfürsten Morię zu Stande fell, ihn einzudämmen.

gekommen war, tebrte der Kaiser im Jung von Vidad Der Kaiser vorweilte so lange zu Villado, bis er jus nad Innsbruck zurück, von wo er ib nado Augsburg begab, Derláßige Kunde von dem weitern Borhaben des Churfür, und allda den abg'ligten Churfürsten Johann Friedrich ften Moriß erlangt batte. **) Mittlerweile kam eine statis mit freundlichen Worten entließ. **) lide Gesandtschaft aus dem Kanaltbale von dem naben *) Megisert Chronit. S. 1177. Staate Benedig, der als Verbündeter des Königs Franz 1.

**) Megisers Chronit. S. 1477. von Frankreich die Macht Curls V. in der Spladt bey ***) Detselbe 260 ließ an der Villacher Stadtpfarrkirche zmen Padia empfunden hatte. Sie batte den Auftrag, den Rais Seitenthürme erbauen. Siehe die Beschreibung der Dento feri in deifen Gebiethe die Sonne nie unterging zu begrüs

mäbler dieser Kirche von 4. Primisser. Archio für Geogra.

phie und Statistil 1822. S. 36. Ben; und bragte unter einer bewaffneten Beteckung tosts

+) Annus Millesimus autiquisimi monasterii Ossiacensis. Cla*) Grundriß der Staatsveränderungen des deutschen Reichs. genfurti 1766. p. 88. Von Püttner. Göttingen 1789 S. 205.

tt) Geschichte und Definürdigkeiten der Stadt Innsbrud. ekk, Megijers Ohronik.' S. 1475 — 1478.

2016 S. 321.

DH Railer: nahm den Eifer wohlgefädig auf, womit 1425 kömmt die erste Urlunde vom Bürgerspitale vor, eine die Pillader. Bürger zusammen gebalten und um seine

Obligat. des Herzog Boltó über ein Darleh'n von 106

Mart Prager Groschen. Perfon einen lebendigen Wal gebildet batten. Boy wie er sich gegen viele Städte Deutschlands in Ertheilung foto 1438 erhält die Stadt von der Berjogina Ofla (Aana) und

ihren Söhnen das Müngregalé. cher Vorzüge frengebig bewiesen Batte, welche leidt und 1467. pachtet der Stadtrath. vom Berjog Przemitlaus II: das unkostspielig. bewilligt werden konnten; so hinterließ er aud Weißbier. dieser guten und treuen deutsden Stadt ein Merkmal 1471 erhält die Stadt den dritten 3ahrmarkt: seiner kaiserlichen Huld. Er ertheilte dem Magistrate die. 1472 erkauft der Stadtrath für das Spital: das bandgut Boi Befugniß die Kralle eines Adlerfußes im rotben Felder

guiderwig, für 200 ungar. Gulden BoberbDorfische Stif. als das städtische Wappen zu führen und mit rothem Wasse 1475 fiftet Sersog Casimir das Baarfüsser Mönnid kloster vor.

tungsgelder. ju siegeln. Diese Befugniß war der bambergisden Hobeit

dem frenstädter Shore, Boja genannt. nicht entgegen; denn die Stadt Bidad konnte nicht mehr 1478 schenkt Nicolaus Kloc' dem Spital einen Carter am Box nad der Unabhängigkeit der freyen Reidsstädte streben, berbach. die mit dem ganzen-Adler bewappnet waren.

1480 errichtet Herzog Casimir das Landrecht in Téfchen. (Die Fortresung folgt.).

1481 Pommen die ersten Pfefferfüchler nad Telden, und werë.

den der Bäderzunft einverleibt.

1488 erhält die Fleischerzunft Sagungen. Teichen und seine Begegnisse. 1496 er bauet Herzog Casimir eine neue Pfarrlirche in der Stadt..

erkauft der Stadtrath die fürstlichen Bäuser auf dem gros 1. und II. Abtheilung. Teroben unter den Herzogeň v. Odles

Ben Plaße zur Erbauung eines neuen Rathbauses jatt fien, und unter den eigenen Herzogen aus dem Piastilen dem in der Mitte des plaßes gestandenen bölzernen. Otamme als Bafaden der Könige von Böhmen.

werden die Scub. und Salzbänke neben dem Rathhauser 810 N. Ch. G. wurde die Stadt yon den Söhnen des pohlui. bergestellt. fchen Herzogs. Lesco erbaut,

erhält die Stadt den herzoglichen Untheit vom dem Dorfo 1810 Eamen die Benedictinec nach Teichen und errichteten das Paftiise. felbst ein klofter.

149.7 wird vom Herzog Casimir bey der Pfarrkirche ein Orgau 1940 wurde die Stadt mit einem Walte und Berplankung nift gestiftet. umgeben.

1998 erhalten die Leinweber Zunftartitain. 1268 übernahmen die von der Herzoginn Ephemia gestifteten 1501 zeugen.fi Spuren der mcbrifden Brüder zu Teschen..

Dominikaner, das Seloster der Benedictiner, und diese 1505 wird vom Herzog Casimir die Münze verbessert.. sogen nach Drlau.

1523 erhält die Schusterzede Sagungen. 1290 gründete Boguftus das Dorf Bogusdomiß, an der. Difa, befrepet berzog Casimir den Stadtrath von allen 26gar

worüber ihm. Bergog. Miesca III. einen Begnadigungs. ben und lasten, und Tokenkt der Gemeinde zựr Gutschäo brief ertheilte, worin ein Fritt als berzoglicher Münz. digung die adeligen Häuser in der Stadt: meister vortõmmt.

1514 - 1518 bemidiget die Stadtgemeinde dem Bergoge eine 1329 nimmt Casimir. III. Stadt und Berzogthum zu. Lehen frepmidige Abgabe pr. 1. fl. von jedem Biergebraue auf you König Johann von Böhmen.

iten Jahre. 1332. verleihet König Johann, dem Herzog Casimir III. Groß 2514.wird mit den Vicarien der Kreuztirche zu Breßlau, wes

Glogau, und es schreiben sich die Teichner Herzoge aud gen eines uralten Wiederkaufs', ein Vergleich geldlofs Herzoge zu Gr. Glogau.

fen, und vom Bischof Turío bestätigt: 1364 bestätigt Herzog Przemislaus In der Stadt alle älteren 1510 wird. eine Tartordnung dem Vogtegamte vorgeschrieben. Privilegien.

1519 erhält die Pfarrkirche eine große Glode und 2 Drgeln. 1380 überläßt die Stadt dem Herzoge Przemislaus I. die Boge besaß die Stadt das Dorf Krasna (Schöndorf), und die

ten gegen die Güter pohlnisch Ditrau und Großkuntichiß. Mauth bey der großen Disa - Brüde. 2416. erhält die. Stadt vom Berzog Bollo I. ' das älteste in 1521 bestätigen die Herzoge Cafimir und Wenzel der Stadt

Drig. vorfindige Privilegium, worin er, nebst Bestäti. alle älteren Petveligien, besonders das Weinregale. gung der älteren Privilegien a) der Bürgerschaft die Erb. wird die Verplankung der Stadt beim Frenstädter Thore folge bis ins vierte Glied, b) das Recht Landgüter zu in eine Stadtmauer umgestaltet, wozu die Edelleute kaufen und besiken. c). der Stadt die Gerichtsbarkeit über und das Land beqtragen mußten. die Fremden, wegen hier kontrahirten Sdulden, d) ale verordnet Herzog Saftmir, daß die adelichen Hausbestber Beligungen sammt dein Dorfe Elgot oder Bürgerbdorf, alle städtischen Lastea mittragen, und dem Stadtrathe

a) daß Meilenrecht auf sämmtliche Gewerbe bestätiget. in Bejug auf ihre Häuser unterworfen reon Pollen. so verleihet Qerzog Bollo dem Johann Weissenborner die: beforånft Derzog Gaftmir den Tudy und Beringhandesi Badstube in der Eisberga ..

der frenaden Qandelsleute in der Stadt.

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1591 'wird die Einfuhr fremden Bieres ver bothen. biga mi

1572 wurde ein Nathbbefchluß vorti Stablräthe über dað Bers werden die Wochenmärkte eingeführt, und die Vortåufo baftniß wifshed dem Gläubiger, Bärgen und Schuldnet Terey untersagt.

abgefaßt. 1523 wird der Stadt ein frener Fleifamarkt bewilligt, und 1572 wurde vom Bergoge Benzet für das Herzogthum Tefühen das Marktgeld beslimmt.

eine eigene Landesordnung verfaßt, und der Ständen ertheilt Herzog Casimie der Stadt das Recht zum Biero vorgelegt. ausichrott auf 42 Ortschaften.

1573 erläßt derfelbe' Herzog einé Polizenordnung für die Stadt. 3526 präsentirt der Stadtrath einen Altarpriester being der wird die Begräbnißfåtte außerhalb der Stadt verlegt. Pfarrlirche.

S erkauft die Stadt das Gilzerom seische Vorwerk. 1528 zeigen sich die ersten Spuren" deg in die Stadt einges - wird eine städtische Ökonomie Coon. eingeführt und eiti drungenen Lutherthums.

Sdulbentilgungsplan entworfen. 1529 wird der frene Verkauf des Landbrote8 eingeführt. 1574 werden die Amtssporteln für den Stadtrath von demsels 153: mird der Stadtrath privilegitt mit rothem Wachs zu stegein. ben Herzog festgeleßt.

wird für das Spital ein Vorwert zu Bobre&e für 100 udi 2575 wurde' Herzog Wenzel von dem Stadtrathe auf dem Ratho garische Gulden und 38 ff. Münz erlauft.

hause bewirthet. 1540 bewilligt der.berzogl. Vormund Johann 8. Pernstein der ward der Stadt die Ausübung der Hálégerichtsbarkeit.

Bürgerschaft eine Leinwandbleiche und das Holzflößen. 1516 wurde die Stadt gegen die pohlnischen Rebellen bewaffnet. 1545 bekennet sich der Stadtrath und die Bürgerschaft nach 1578 erkaufte die Stadt das Mittlermayerische Vorwerk.

dem Beyspiele ihres Herzogs Wenzel adam zur Lehre 1578 erhielt die Salzbauer • Bruderschaft vom Herzog Wenzel Euthers, die Mönche verlassen ihre Klöjter, die Dominio Innungsartikeln Panerkirche wird dem deutschen lutherischen Gottesdienste -- macht Bertel Wittich eine Stiftung auf Bekleidung der gewidmet, und das Bernardiner Kloster rammt Kirche, Spitalleute. Gärten und Feldern vom Herzoge dem Spital geschenkt. 1580 ertheilt die Herzoginn Sidonia der Stadt eine Weinket. bestätiget Herzog Wenzel alle städtischen Privilegien.

lerordnung. schenkt dieser Herzog der Stade das Bräuhaus der Dos 1581 erhielt die Stadt einen 4. Jahrmarkt. minitaner.

2583 wurde das Beinregale an eine Gesellschaft von Bürgern a547 schenlt eben dieser Berzog der Stadt die obrigkeitlichen für 5000 Thaler auf zehn Jahre verpfändet, und eine

Sómalzbänke am alten Markt zur Errichtung eines Weinfdante ordnung eingeführt.
Gemeinbräuhauset.

wurde das fládtische Maighaus um 320 fl. vertauft. verleiht gedachter Herzog den Bäusern auf der Neustadt verkaufte die Stadt das Mittermayerische Vorwerk. das Bierbräus und Schaalbrecht gleich den übrigen 1585 schenkte die Herzoginn Sidonia der Stadt den Schneider Stadtbäusern.

tischen Garten, daselbst wurde die Kirche zur heiligen 2552 wurde die ganze Stadt bis auf einige Häuser in der Dreyfaltigkeit erbaut, und eine Begräbnißftätte errichtet. Silbergasse ein Raub der Flammen.

starben an der Peit 3000 Menschen. 1553 erlauft die Stadt beträchtliche Leiche ben Schwarzwasser 1588 Ward Die städtische Apothefe für 250 Thaler verkauft. vom Wenzel Ratsky.

1589 eben so die Badstube für 350 Thaler. 1556 erhält die Stadt cine Marktordnung von Herzcg Wenzel. 1590 mard die techner an desordnung von der Herzoginn Sis 1559 erhält die Euchmacherzunft eine Zunftordnung von selbem donia Satharina und den Standen angenommen, audi Herzoge.

vom Staiser Rudolph II. bestätigt. a563 kommen die ersten gemauerten Laubén (Sogengänge) auf 1592 fing der reihenweise Wert auf der Biergebräué an die Büro

dem großen Plage vor. 1564 erbauen die Tasmacher eine eigene Tuchwalte.

1596 verbiethet Herzog Adam Wengel den andel mit pobinis 1565 wird ein Sdulgehilfe ber der Stadtschule gefiftet,

idem Salße, wird eine neue Brauordnung eingeführt.

geht Jablunkau mit den umliegenden Dorffchaften für den werden die Teiche ben sow arg masser dem Sohne Here techner städtischen Bierausschrort verloren. 30g Wenzels, Friedrich Casimir für 3800 Thaler von der 1598 raft die Pest alle protestantisden Seelsorger hinweg. Stadtgemeinde verpjándet.

ertheilt 20am Weitzel den Protestanten ein Religionspris 2570 wird die Stadt von der Pest entvölfert.

vilegium und übergibt ihnen alle Kirchen und Schuten. geräth die Stadt wegen der Meitenrechte mit Bonet Herrå werden die böhmischen Stadtrechte als Gefeßbude beym 8. Wer rin in Streit.

Stadtrathe eingeführt. 2591 acquiritt die Stadt die Badstube.

ertheilt Herzog Adam Wenzel der Stadt das Recht aus wird den Bürgern der Weinschank untersagt, und Herzog den' nachten herzogl. Waldungen das Holz zum Straßen. Wengel ertheilt dem Stadtrathe eine 3nstruction für den und Brückenbau unentgeltlich zu beziehen. Communal. Weinid, anl.

wird die Berpfändung des Weinregals für 8500 Thaler wird die Revision der Kammerenrechnung eingeführt und erneuert, die Weinzethe beylätigt, und ihr Saxuages su Nevisoren der Sanzler und Landeshauptmann ernannt. verliehen."

ger an.

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