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gends gelegt ist. Von den erstgebornen der Kaisers Rue Wenn ihr mit füßem Zaubermunde dolphi I tebet an keinem Ort anbier nidots gesdorieben, Besingt der jungen liebe Glüd, obwoblen die andern alle an ihren Jahrtagen emsig einges

Dann fält ein Schimmer eurer Jugend

Auch in mein altes Herz zurüd! tragen reynd.

Ein Balsam ist mir eure Baute, Das Hartmannut unser ®tiftung fodle vollendet har

Der mild durch meine adern dringt: ben, ist nidt gründlid, fondern sein Herr Bruder Arbers

Denn lauten ist der Jungfrau Stimme, tus, der nade seinem Herrn Battern Raiser worden. Der hat Uud Bimmelo Nachbad, was fie fingt, das me reste und nad ihm der Fridericus zu unserem Klos ster gestiftet. Was Ortben rubet, wissen wir nicht. Zweis

Ja, dent? ich's recht, ro ro mūđt euch leuchtend

Der Sönheit milder Heil'genschein, feldobne wird er zu Speger liegen. Er aber Hartmannus

Daß fich ein Freger rühmen dürfte, ist gestorben den 21, December ohne Jabrzahl. Die zwey

Von folcher Brust ersehnt zu seon! junge Herrn Henricus und Rudolphus, die werden unfeblo

Glüdseelig, wem des Himmels Fügung, bar unter denen 16 Kaiserl. Pringen und Prinzessinnen lies zu eigen spendet eu'ren May: gen. Udein ist es lo Soad, daß man so gar kein Nafmen

Wer also pflegt des alten Waters, und Sabrzahl geleget.

Ist auch dem i u ngen Gatten treu ! In diesem gegenwärtigen Saculo ist erst der gottfel.

Dod wie Prophetenfage, bör' ich Erzherzoginn, hernado unseres heiligen Drdens Schwester

Nun voller eure lauten weh'n; Eupbemia, ibr Brevier verbrunnen, welches auf Ja, wie mich auch der Neid verfolgte, , Pergament geldprieben in rotben Sammet Mein Lied, ich fühl' es, wird besteh'n! eingebunden war. Die Sfwestern jur Gedächtnuß in Singt weiter ! Euer Zauber ist 18, großen Efren gebabt.

Der dem Vergessen mide entzieht!

Cingt fort, denn ew'ge unduld träufelt Unno 149ı ist dieses Kloster abgebrunnen fammt dem

2u8 euren liedern in mein Lied ! Magerbof. Anno 1626 ist fold es wiederum in Grund ab.

Johann Gabriel Seidi. gebrunnen, den 29. November Morgens frübe um 6 Uhr ans gefangen, ist das Condent allein abgebrunnen.”

In diesem Kloster befand fich das einzige Standbild des großen 26nberrn Rudolph im Umfange des gesammten

Die Dy na sten von Welisch. Kaiserstaates : eine pedestre Statue Rudolphs und seiner

Bon frans 21100 fino Macet, Gemahlinn Anna. - Bey der aufhebung erkaufte sie ein

Dechant in Kopidlno. meistbietbender Steinmeß und pflasterte damit feinen Sbore

(Fortreßung.) weg: eines der unzähligen und obendrein noch nicht das ärgste Bepspiel des Vandalismus jener vielposaunten Aufklärungs.

VI. Dynaft i e periode, in der aude die Rudolphinifde dag, und Wuns Die Wartenberge. A. Jefto v. Wartenberg. derfammer zu Prag, die Archive oon Klein - Mariazell und

Jebko oder Marquard von Wartenberg war (1360) Seiffenstein, jene des tausendjährigen Diliad und Arnolds Oberitburggraf des Königreichs Böhmen, und einer von ftein mit so vielen andern überresken deutscher Art und Kunst den Reidsbaronen, die benm Carl IV. in ausgezeichneter unwiderbringlich zu Grunde gingen.

Udtung und Gunst standen. *) In einer Urkunde, die
Paprocky in seiner Beschreibung des Herrnstandes anges'

führt, und in der die Verdienste der Vorfabrer Marquards Milton an Feine Lö obter. um die Herrsder Böbmens angerűbmt werden, wird dies' (N a Soum et.)

Pern Baron und seinen Erben ein ganz besonderes Recht

juertannt, náhmlic: dab, so oft er auf seinen Gütern , Singt, Töchter eines alten Dichterb, Dem Nacht der Augen Stern umgraut, Wedt ibr die flummen Saiten wieder,

*) Im Jahre 1360 gab dieser Monarch dem Burggrafen Burl. Weil ihr den beit'ren' Himmel (haut !

hard zu Magdeburg und Feßto von Wartenberg einea Spielt mir ein Lied von seinen Wundern,

Schein über ihm vorgeliehene 1500 Schod Prager Gros Bon Gottes Welt ein lied mir vor,

fden, mit dem Bersprechen, ihnen diese Summe am füafe. Und lafi't mein Dhr doch wieder finden,

tigen Balburgiftage im Schlosse Welisch bezahlen zu lassea. Was ade! mein Auge långft verlor!

6. Glafen Seite 123 und Peljele Carl IV. 2. Th. S. 634.

die an die königlichen Domänen gränzen, eine Jagd an: auf, obwohl fein Kampf gegen diesen unbesieglichen Bets stellt, er fie aud bis auf die legtgenannten ausdehnen, und den, so muthig er war, meistens unglücklich ausfiel. aud auf diesen alles Wild fren jagen und fangen könne. So lange Ejenek Zizka 8 Unbänger war, bekämpfte er Ein viel schöneret Denkmall stiftete fica aber dieser Edele mit gleicher. Buth, wie diefer furchtbare Krieger, alle mann in unserer Landesgesdid te dadurd, daß er ein gro: Feinde der Huffiten. Er war es, der, als der Hauptmann Ber Wohltbåter der Armen war, und fein Vermögen zu Bonek von Ezerwenka Hora, kaiserlicher Befehlshaber der ibrer Unterstügung mensdenfreundlich widmete. Ofters Stadt Jaromierz, am St. Otephanotage 1420 aus über. wird sein Nahme bierinfalls in den Ernestinifden Stiftungs, triebenem Eifer in die Kirche zu Rrezin mit der städtischen büdern belobt. Es ist von ihm auch eine Urkunde (1360) Befagung eindrang, und dem Taboritenpriester, der eben bekannt, die er auf dem Sdloß. Beliíd ausgestellt hat, das Volk unter benden Gestalten kommunizirte, den großen und in der eine fromme, zum Seelenbeile seiner Väter ger Keld aus der Hand nahm, und daraus fein Pferd trænkte, widmete Stiftung auf gewiffe Feldgründe ben Zebin, (ein mit dem hinzugelegten Spotte: „daß es audo nun sub tonischer Berg nådit Gitsdin) anweiset. *) Eben er wide utraque sep;” – Czenet war eb, der mit dem Zizta am mete, aud zum Unterhalte des Pfarrers in Welesdicz (ießt 13. May 1421 die Stadt Jaromierz, naddem fie fick auf eine Commentarkirche zu Hodweseli gebörig) eine ganze die Aufforderung des Prager Rauptmanns Wacet (der Bauernhube, auf welder Urkunde Beneß sein Sohn, und furdtbare , rojno" genannt) niot ergeben wollte, fürdı. Geßte und Beneß von Wartenberg, Herrn auf Tetrden, terlid stürmte, und die ganze Stadt sammt allen Leibern untersdrieben ersteinen, im Jahre 1361 den 13. Jäns der Erldlagenen verbrannte. *) Hierauf verließ er die ner. **) – Sowohl Marquard von Wartenberg, als auch Parter der Hussiten, von denen er sich wegen der Wahl jeder Große unseres Landes batte damabis an dem vortreffe des Krusdina von Lidtenburg zum Generalisfimus in Prag liden Monarcen Carl da6 ft önste Benspiel, wie man zurückgelegt glaubte, wußte aber zuvor al8 Burggraf von Unterthanen zu beglücken habe, und – zur Ehre der er. Hrads in die Schage rieler Pragerbürger in seine Hände steren fen es gesagt, - fie abmten es auch nado, und hins zu spielen. Sie bradten sie nabmlid, ibn für ihren treuen terließen deshalb aus ihrer Zeit ro mandes ebrenwerthe Unbänger haltend, auf das benannte Sbloß und vertraue Denkmahl von Frömmigkeit, Milde und Mensdenliebe. — ten sie seiner Verwahrung. So wie dieß gerdab, öffnete

· B. Ezen el der ältere von Wartenberg. Ezenet dem Feldherrn von Plauen, der Sigmunds Trup,

Xuf Marquarden folgte vor dem Jahre 1393 im Bes pen befebligte, beimlich das Thor, übergab ihm das Soloi, lige von Welijd sein Sohn, Ejenet der ältere genannt.***) felbst verfügte er sich aber mit allen diesen Stapen nato Nud er war Oberstburggraf zu Prag, ein edler Patriot, seiner festen Burg Welird. **) Eben darum ward er auch der die Ehre seiner Nation enthufiaftiso liebte, die er aud, jegt, alb royalistisch gesinnt, don Bizka sebr angefeindet, als er sie durch die zu Constang erfolgte Verbrennung leis verfolgt, und von diesem an seinen Gütern eine foreckliche ner Landsleute Huß und Hieronymus (1415 und 1416) Rade geübt. So hat sit dieser Verwüster im März 1423 derlegt glaubte, mit der Huffitenparten, an die er lido nun mit seinen Horden gegen Belifd gewendet, und es mit anidloß, mit Waffen gerådt bat. Er wird detbalb vom Feuer perheert, ***) weldes dickfal wohl auch seine übrie Jacobus Jacobaeus maximus Hussitarum antesignanus gen angränzenden Besißungen, als : beseli, Cornicj, genannt. ****) Später war er jedoch dieser Parten nicht Kumburg und Bidsdow traf. Ezenet erlebte nidt das Ende bold, wie ich es in der unten benannten Stijge erwiesen;

des Laboritentrieges, durd welden unser Böhmen lo denn er trat als Gegner gegen Bijta und seine Coborten løredlid verbeert ward, so sebr er sich nach deffen Beendia

digung gesehnt, und auch dann in dieser Hinfidt große

Dpfer gebradyt bat. Er starb auf seiner Burg Belisa im *) Libri Erectionum Tom. I. K. 3. **) S. Libros Erectionum Tom. I, K. 2.

Jabre 1425 ; die damabl6 wütbende Peit, fagt Balbin, ***) Paprocky vom Herrenstande S. 264 gibt dem Marquard raffte aud ibn dabin. Som hat seine fowankende Politik

einen 3denel gum Sohne, der wohl durch einen Druckfeh. ler aus unsern Gjenet entstand; denn wie läßt es sich soust *) Siche Bienenberg8 böhm. Ulterthümer Th. 3. S.71 93. denten, daß ihm der berühmte Ejenel ganz unbekannt geo **) Balbini Epitome pag. 442. Tum ipse (Czenko) omnibus blieben wäre ? Siehe meine biographirde historische Pragensium thesauris expilatis, arce Plavenio tradita, cum Skizze dieses merkwürdigen Edelmanns im Hesperus vom plurimis opibus in arcem , suam munitissimam Weliss (ad Jahre 1815 Nr. 45 – 48.

Girzinium) concedit. ****) S. Adaucti Voigtii Acta litteraria, Volum, I., pag. 340, ***) Balbini lib, cít. pag. 453.

vas Leben nicht wenig werkümmert. Bald war er königlich, und bat burde deren Befiegung den goldenen, lang erfehne bald taboritisch gefinnt, und obwohl er nach dem Ziele ten Frieden, den fein Vater nicht zu erkämpfen vermodater aller Beffergesinnten gestrebt batte, konnte er es dod nicht endlid glücklich errungen. Unser Böhmen befand sich die erstreben. Seine Güte gegen seine Unterthanen wird aber mabls in einem Zustande der foreckkidften Zerrüttung, als von Ejerwenka von Weznow und Paprody aufnehmend Ziztas Nachfolger und Zögling, Procop der kable, in folie gerühmt, wie ich dieß in der obbemeldten Slijpe umftands bem furchtbarer noc wüthete, und alles grausamet node lider dargestellt habe. *) - Zur Zeit Ezeneks von Wars verwüstete, als es fein Vorgänger gethan. Udel und Bolt tenberg lebten mit ihm mehrere seiner Anverwandten auf waren nun das äußerste zu wagen bereit, um ihr unglück der Burg Welisd. Die Erneftinischen Stiftungsbücher ges tides Baterland von diesem Forecklichen Quäler und Beri ben beym Jahre 1402 Wenzel von Wartenberg, beym wüster zu befregen. In dieser bedrängten, lebt kritischen Jabre 1413 Heinrid von Wartenberg, **) und benm Sabre Cage feßte die Nation ein großes Butragen in Ezenet den 1414 Peter von Wartenberg oder von Welisdan, von jüngeren und seinen Bruder Hinco (Heinrid), deren Edela denen die jwen Ersteren fromme Stiftungen für die Kirs und Heldenmuth sie bereits binlänglich kannte, und ibn gen in Gitsin und Altenburg (auf der Herrschaft Kopidlı durd eben dieß zutrauen iegt auszeichnend Tobnte, als nog gemacht haben. ***) Uud ersdeint in unsern Landess fie beyde nebst Aler. von Prizmberg zu Gubernatoren des fdriften um diese Zeit (1422) ein sogenannter Haflet von Königsreide ernannte. *) Diese thaten nun alles, um Weliso, den der Stadtrath in Prag im besagten Jahre eine Kriegsmadt aufzustellen, die es mit der Taboritons fum Hauptmanne ernannt hat. Darüber gerieth der berüchs Armee aufnehmen könnte; bald begann der edle Kampf, tigte Jobann von Seelau, oder Plaubal genannt, in unter den anführern der ståndisden Truppen waren Ejena Wuth, drang in die Rathsstube ein, und drobte allen to6 beyde wackere Söhne; und am 30. May 1434 haben Rothsmannern mit dem Tode. Er wurde aber ohneweiters echter Muth und wahre Waterlandsliebe für unser Böhmen ergriffen, und im untern sofe getöpft. +) Das Familien: den føönsten Tag berbeygeführt, als Procop der Große, band dieser Individuen können wir hier nicht genauer bes dieser Rieggewohnte Laboritenbauptmann und seine ganze stimmen.

Kriegsmacht, in den Fluren zwisden Böhmischbrod und C. Cjenet der jüngere von Wartenberg. Kaurzim den Untergang fand. - Ein theures Opfer beischte

Auf Cjenko folgte im Besite von Welise sein Sohn, aber dieser herrlide Sieg. Hinco von Wartenberg, des in unsern Landebídriften Ozenko der jüngere genannt, auf Welisder Donasten Bruder, ward in dem blutigen Kampfe den der ritterside Geist feines Vaters überging, der aber tödlid verwundet. Man bragte ihn von dem Splachtfelde vom festerem und entsdiedenerem Charakter war. ++) Gleid nad Prag, wo er die Wodbe nad Galli seinen Heldengeist 2nfangs erklärte er lid gegen die Orebiten oder Waifen, aufgab. **) Sein leichnam ward auf die Familienberrsdaft wie iç Zizka Horden nach seinem Binsdeiden benannten; Kumburg geführt, und in Gitsdin begraben. lange Zeit

ehrte seinen edlen Nagmen folgende Grabschrift: „Dabins *) Siehe Gloria domus Waldsteinianae pag. 17. und Pas geschieden ist der edle und wohlgeborne Herr Heinrido procky vom Serrnitande S. 269 270.

Sobn des Ejento von Welird, ein eifriger Vertreter der **) , Residens is welisch", sagen von ihm die Grection 66ů.

büder. Paproco ftreibt fald: „Na Welizu"; er datte Guten, aber ein Ráder der Bösen. So bewies er rico in wohl an das Weliz.ben Prag. Dieser Heinrich mar mabr, dem Kampfe der Taboriten und Waisen, die init Gottes ffeinlich Ejenets Sobn, von dem weiter unten die noBenstande von den Böhmen besiegt wurden." ***) -- Hinco reyn wird.

war bereits mit Kunta (Kunegunden) von lipa, einem ***) Siehe Lib. Erection, Tom. 6. N. 6. und Tom. 10. P. 6. eben lo edlen als dönen Fräulein, verlobt, und der Sie:

wie auch das 9. Hoft der Materialien zur Statistie von Böhmen.

*) Siehe Peschina in Marte Moravico pag. 585. „Alexius de +) Siehe Pubitídas Chronologiide Geschichte 6. 6. S. 158 Prizmbers, alias de Wrzeslaw, Gubernator Regni tanc

Ous dem Contiuuator Pulkawae. Da es in dem Dorfe constitutus, et Collegae ejus - Czenko junior de Welisch Welisch ehemahls auch einen freyen şof gab, fo mochte er alias de Wartemberg, frater que ejus Henricus.” diesem Buffek gehöret haben. Später hatten ihn die Hložek **) Siehe Frenherrn von Schleinicz Vandalo - Bohemiam pa'von Zampach und im 19. Jahrhunderte Graf von Privara gida 223; und Barten in seinem Ghronicon in Dobners im Besite, von dem ihn Graf Franz Ernest von Schlie Monumentis S.

191. x m 3000 fl. erkauft bat.

***) Das lateinische Driginal findet Tich im Paprody vom +H auch von diesem Goelmaane scrieb ich eine biographische Herrnlande S. 272 und in theiner biographischen Stije bijtorische Stisse. S. Hesperus 1815 Nro. 59.

Ezeneks 048 Züngern.

gestag sollte aud ihr Vermählungstag feyn. Die Braut, zur Wohnung des Matthäus legat. Zu diefe Kirche wurde niedergebeugt von Schmerz über den vorausgesebenen Vers von dem gemeinsdaftliden Selde der Gewerken und Knaps luft ibres Geliebten, verschied drey Tage vor ifm. In jenei per unterhalten. Der Bau der Kirche kann in kein frühes Welt, wo ewige Treue und seliger Friede liebend fide fuso Jahrhundert binauf gerükt werden. Scon die Nahmen jen, wurden ihre Geister vermablt.

des baiserliden Paares, Heinrid und Kunegunde, dessen Czenet der jüngere freçte lice bodo, fein Vaterland Soußes die Kirche ride rühmt, deuten an: daß diese Kirche endlid gerettet zu seben; nur durde den romerzliden Tod erst nadomabls erbauet worden ren, als Heinrid im Jubre seines würdigen Bruders wurde ihm diese Freude getrübt. 1146 und Kunegunde im Jahre 1197 bereits tirdlid vero über Böhmen ging nun das so lange umwöltte Gestirn der herrlicht, und der Christenbeit alb Heilige vorgestellt waren Rube und des Glückes wieder auf, in deren Genuße auc und als das Stift Arnoldstein son über das windisde Egenel bis zu seinem Tode (1440) im Besige von Welisch Gailthat seine Hirtenamtliche Sorgfalt erstreckte. Die Kirs verblieb. *) Mit ißm ist die Weseler - Welirde Brande de ideint nach und nach erbaut worden zu seyn. Die Inder Wartenberge, die unter allen übrigen, diesen Baronen (driften weisen auf die Jafre 1505, 1509, 1524. His gehörigen Branden am lángsten gedauert, erlofden. **) die Abte von Arnoldstein keine Ansprüde an die Kirche Von ifr entlehnen die heutigen Waldsteine ifren Ursprung mehr macten; fing die Pillader Burgherrschaft an, die an die aus Sitidin, so wie das Obloß und die Hereroaft vogteglichen Rechte auszuüben. Welisd, nace der Erlöschung der Wartenbergisda - Welischer Weil im Winter die Windstöße den Schnee jo rebe Linie, gelangte, wie es Balbin im oft belobten Gitsdiner: anbäufen, daß von St. Florian im Blenberg nach St. Manuscripte umständlid bedreibt.

Heinrich im Geräut tein Zugang offen ist, und beyde völ. (Die Fortsegung folgt.)

lig von einander geschieden find; so konnte ein einziger

Priester nicht bende Kirchen derseben. Das Volk von St. Die Herrschaften des vormahligen Hochstiftes Bam. Şeinrich wollte an jedem Sonntage der Messe bepwobnen,

und berief einen Geistlichen für sich. Dieser lebte armlich berg in Oberfärnthen.

von den Gaben, die für die Meste dargebracht wurden, bis Von ßilipp on end,

im Jahre 1786 der Religionsfond des Landes die Befols Pfarrer zu St. Martin bey Villach.

dung eines Geräuter Pfarrers übernahm. (Fortiefung.)

Die Kirche feil. Geist am vordern Blenberg verblieb (1663) Seit dem Jahre 1570 wurde die Kirche St. eine Filial von St. Martin, während jene Capellen im Heinrich im Geräut von dem Geistliden mitbesorgt, der Thale fido ju Pfarrkirden erboben batten. Die weite Ento

fernung von St. Martin, wober das Volt pon beiligen aud für die Kirche St. Florian angestellt war. Bis zum Jahre 1570 gehörte diese Kirche zur Arnoldsteiner Stifts, Geist und Radutschen die geistliche Hülfe empfangen sollte, pfarren St. Georgen, und selbst die Gerictsbarkeit des machte es unzufrieden. 218 daher der erste Erzbischof von Pfarrers zu St. Martin erstreckte līd bis zum Jahre 1663 Görg, Micael Graf von Attems den Antheil des vormabe

ligen Patriarcats von Aquileja in Kärnthen bereiste, er. *) Unter ihm und seinem Vater war Burggraf von Welijo bob er am 21. August 1762 die Filiale zur Kuratkirche,

(Castellan, später auch Hauptmann genannt) ein gewisser und bestellte einen Priester , dem zum Unterhalte die Stols Herr Marquard, der in einer Urkunde berm Paprocky ale gebühren, ein Deputat von der Kirche, 129 Fl. aus dem Zeuge erscheint. Diese Burggrafen hatten, wie bekannt, Vermögen der Pfarrkirde St. Martin, und eine Collec. niti nur die Aufsicht über die Burg, sondern übten auch tur zugewiesen wurden, die in so vielen Maßeln Korng bes die Gerichtsbarkeit über die Herrschaft. Solde Bedienstuns gen wurden nur frenen Personen oder der kleinen Ritter: stand, als in dem Bezirke Zinsgüter waren. Das kaiserlifchaft überlassen; daher der nod iegt gebräuchliche Titel dhe Oberamt der erkauften Bambergisden Güter zu Wolfb: der Wirhschaftsbeamten; „Verzeny Pan." Unterthanen, berg erklärte am 24. December 1769 die Einsegurig eines die damable Leibeigene waren, hatten ju solchen Civil. Priesters bey der Kirde heiligen Geist, als einen Eingriff diensten selten den Zutritt.

in sein Patronatsrecht, und befahl ihn abzurufen. Zu St. **) Omnes lineae Procenum de Wartenberg perierunt, una

Martin wurde ein zweyter Kaplan mit den erwabnten Ein. excepta Welischensi, quae a Weseleosi (Das Gut, Sochwefeli zwisden Bidfoow und Gitschin) primaria War. künften gesegt, der an jedem dritten Sonntage gue bril. tenbergicorum stirpe descendit, a qua Proceres de Wald- Geist den Dienst zu verrid ten batte. stein orti supersunt. Balbin. in Miscill. hist.

216 der Kaiser Joseph II. die verlaffenen Gemeinden

im Gebirge bedacte, deren große Entfernung von der thale. Nad der Erridtung des Bisthums Laibado, woju Muttertirde als die Ursache ibrer Verwahrlosung angeses der Strid Landes von Vidade, bis an den Klagenfurter. ben werden konnte; so wurde im Jahre 1788 ein Curat See, und das Rosenthal gehörte, war meistens der Pfare gefetzt, dessen Sebalt aus dem Religionsfonde ergänzt wurde. rer von St. Jacob und bisweilen jener von St. Nikolai,

Nach der Erfdeinung des Toleranz. Edittes ging ein als Erzpriester, Stellvertreter des Bisdoft. Der Leştere großer Theil der Insaßen der beschriebenen Pfarrenen St. wird in den alten Urkunden aud Erzpriester von Vidad gen Florian, St. Heinride, beil. Geist und Arnoldstein zur nannt ;-und ist daber von dem Pfarrer der Kirche St. Jas evangeliso. lutherischen Kirche über, und vereinigte Tico ju cob wohl zu unterscheiden. einem Pastorate an der Notic.

Eine der benden Stadttirden hatte icon in den frü. Die Bergleute, die in den Schädaten der inneröster: besten Zeiten einen Erzpriester. . Jn der Urkunde, worin reichisden Gebirge arbeiteten, dereþrten unter dem persis der Patriard Berthold das Patronat der Pfarren St. ften Nahmen Mothras die Sonne, von welder das reine Martin dem bambergisden Fürsten Heinrido übergibt, ist Licht ausfließt, dessen die Knappen in ifren unterirdisden der Magister Holward, als Arcidiaton unter den Zeugen. Gewölben durch den größten Theil des Lebens entbebren (21. Dec. 1244 zu Pillach.) Nidt minder erfdeint ein Urmuften, und das ihnen der Swimmer der Talglampe nidt didiaton Otto von Bidad, in dem Odenkungsbriefe, eringen konnte. 216 die beidnilde Religion perdrängt wurs worin der bambergisbe Fürstbild of Berthold das Spital dr, konnte der Übergang des Voltes zum Christenthume @t. Katharina dem Stifte Grieven überlaßt. dadurdo befördert werden, daß an die Stelle der anstößis Nado der Wiedereinführung der katholischen Religion gen beidnisden Gebrauche andere Sagungen eingeführt im Jahre 16oo (dien es ein Bedürfniß zu seyn, die höhera wurden, welche die Ubidhaffung der alten erträglich machten. geistlichen Würden dem Volke anschaulido zu maden, und um Der heiligen Martyrinn Barbara wurde die Ehre zuerkannt das Anseben des Stellvertreters eines Patriarden zu erhö. die sougheilige der Bergarbeiter zu seinn. Ihr Feft, um ben, wurde der Stadtpfarrer Andreas Ländler im Jabre 6. December wurde einst febr fegerlich begangen.

1608 zum Probste ernannt. Der Papst Paul V. ertbeifte (1665) Das Erzbióthum Salzburg erstreckte side von die Erlaubniß, ben einer fenerligen Veranlassung den bie den tlfern der Ssar an jene der Save in Pannonien. Das id öflichen Stab und die Infel zu gebrauden. Parriardat von alquileja begriff einen großen Theil Sta. Die bambergische Regierung bewog den Patriarchen liens, die nächsten länder an den Alpen, bis nado Dals von Aquileja, das Ardidiakonat mit der Stadtpfarren St. matien hinab. A16 nodo dem Jahre 800 wandernde Bischöfe Jacob für immer zu verbinden. 218 der staatskluge Vices in den betebrten Provinzen obne Erlaubniß der Oberbisdöfe dom, Peter Philipp von Dernbad das Arcidiakonat zu Bile Picb feftirbten, unterwarfen die Lebtern die geistliden Un: lado befestigen balf, und den Patriarden Johann dazu ber gelegenheiten der weitgestreckten Länder ihrer unmittelbaren wegte, wurde hier nur eine tirdliche Anstalt eingeseßt, 2l uflidt. Aber bald wurden sie gewahr, daß sie nicht im die der Erzbird of von Salzburg idon längst über minder tande repen, den dringenden Bedürfnissen abzubelfen, merkwürdige Gegenden gegründet batte. *) und das Verworrene ju ordnen. Daber bestellte der Erzbi, fchof von Salzburg in den ansehnlichen Städten Friesac

*) Illustrissimo D. Petro Philippo de Dernbach, vice Do. und Gmünd Erzpriester und Ardidiatonen, und der Pa. mino Bambergensi Wolfsbergae. Illustrissime et Reverentiard von Aquileja gewöhnlide gu Bidad und Arnoldstein dissime Domine! Ilustrissimus D. Comes Martinus Vid. für Oberkärntben, und ju Eberndorf für das Jaunthal.

mann (Graf zu Ortenburg und zu St. Paternian) suis lit

teris dalis Villaci die sexta currentis Augusti mihi signifiDie Ergpriester waren Stelpertreter der Bisdöfe und alle

cat, quod a Dominatione vestra illustrissima, ultimo loco vorkommenden Geschäfte wurden von ihnen, als erster Bes

Clagenfurti, ei espositum fuerit, excellentissimum Princiborde in dem Ardidiakonalbezirke abgethan.

pem Episoopum Bambergensem stare velie in propósito, Das Archidiatonat des Patriarden war nidt immer ut ecclesiastici suo episcopatui subditi in hac Diocesi Aqui. mit der Stadtpfarren St. Jacob verbunden, sondern es lejensi jurisdictionem ecclesiasticam hujus mei Patriarchapersaben es aud fuweilen die Pfarrer zu St. Martin,

tus, prout hactenus observatum est, omnino recognoscant; und St. Paternian. Die Aufsicht über die Pfarrepen des

quod sicuti piam illius Principis voluntatem ergo omnipoGailt bald wurde vom Patriarcate idon im drepebuten

tenlis Dei servitium et ecclesiasticam disciplinam maxime

demonstrat , ila etiam fateri libeo, uon sioe prudenti Do Sabrhunderte dem Abte von Arnoldstein übergeben. Dodo

minationis vestrae illustrissimae consilio hoc provenisse. ni ar auch der Pfarrer ju Egg bisweilen Erzpriester im Gail. Quam plurimas ideo ei ago gratias, ipsamque rogo, ut

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