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(14) Der Seiten stetterhof und die Seitens als die, anerkanntermassen átteste Stätte Wiens, stettergasie in Wien.

die Nordseite des, in feinen Grundzügen noce erkennbaren

römischen Quadrats, nad römisdem Kriegsgefe und Kriege Die in

Sie in den weiten Marken des österreichischen Kaiserstaates gebrauch auf einem Hügel an der Donau, um bende, weit neu entdeckten Römer ma ble bilden seit der Grüne berum dom alten, undurdoringlideu Urwald gelichteten bung dieser Zeitsdrift, eine stebende Rubrik derselben. Die Ufer, Quen und Inseln zu beobachten. - Sebr lange und Nr. 61 und gi des Man: und Uugustbeftes 1826 gedacts not weit über die Tage K. Otrokars hinaus, bedeckte der ten jener überreste der römnijden Weltberrschaft aus dem, Hauptstrom, oder der stärkste Arın den beutigen Salzgrieb, in ein römisbe$ IN unicipium verwandelten ciliogallisden Fird markt, größtentbeils aud die Kohlmesser, und Adlere Sdiffers uud Fisderdörfchen Vindobona; das mit seiner gaste dis dicht an den Hügel, zu welcbein die Filderstiege, der Citadelle oder Standlager Fabiana zur Stromesbut und Passauersteig, der Ruprecesiteig, der alte und neue Kagents zur Uferma de gegen die, auf der linken Seite der Donau steig, der Hafnersteig, binaufführten. Diesen Hügel krönten bausenden sogenannten Barbaren diente, denn der Jiter, durd die benden áltesten Bethlirolein Wiens, Or. Ruprecht, die Römer mit einer langen Kette fefter Puncte bestützt, (das in die Zeit der leßten baner'iden Agilolfinger und ihrer bildete die Nordgranje ibres Weltreich gegen die Germas Missionsdersube unter den Hunnipuren, das bis in jene Tage nia magna. (Salus reipublicae Danubius !) Sie durfte binaufreidt, wo Carlo des Großen Abn und Piping Water dem Rheine nicht naciteten, an welden Drusus 50 Carl Martell, durde den Sieg bep Tours über die, aus Kastelle und 8 Legionen gelegt batte. Dit drangen Ruuden Spanien berüberstürmenden Araber, die abendlándisse Chris und Martomanen und unjablige, mit ihnen berbündete Renbeit rettete) und Maria it iegen, oder Maria a m Stamme, obne Brücken, ohne Magazine tief ins Römer: Gestade, von den frommen Paltauer Erzprieitern zum Trost land berüber und trugen, zumahl in starrein Winter über der Pilger, S differ und Kaufleute erbaut, die auf der Die Eisgewölbe, in zabllosen leichtbewegliden daren, Mord Donau, durd Ungarn hinunter, bis zu den Bulgaren und und Raub in die Provinzen. – Nr. 91 bestrieb insonders bis nach Constantinopel bandelten. — Beym Bau der Suljo beit die benm Uinbau des Seitenstetter bofes zu Wien griefs Kaserne, im Unbeginne der Regierung Theresiens ausgegrabenen Kömersteine, Menidens und Tbierkno: fand man 110 do die alten Wasserwebren und an dom mádtie den, jwen Elephantenzábne, ein Stück eines Mojaitbos gen Thurm des untern Passauerbofe$ die Ringe, on wels dens, Knauf und Kapital von Säulen forintbilder und rö: den die Fläise und Sdiffe angehängt wurden. Über die mist - forintbilder Ordnung aus Sandstein, Spuren eines vielfasten Veränderungen des Donaurinnjales im Lauf der römisden Baden und viele Ziegel von Wiens gewöhnlider Jobrbunderte, gibt deð Hofrathes Freyberrn von Hormanr Garnijon, der X und XIII Legion, dergleiten aus don weitläufiges Wert über Wien viele widtige, urkundliche oft am naben Berghof, beym Umbau des Frensinger- oder Haoweisungen, zumahl in Bezug des oberen und uns Trattnerhofes, in botanisden Garten am Rennweg und teren Werd, (Roffau und Leopoldstadt) des großen längst des Kanals com Rennweg berunter, bis in die Grass und kleinen Werder. Thores (jebigen Neutbore8.) und Ungargaffe zum Vorspein tamen.

des größtentbeils verbauten Arsenal. oder Elendtburmes Denkwürdig in der Lýat, ist der Ort der Ausgrabung und der vor dem Werder : Tbore gelegenen Filder. Bors

tadt. Im Jahre 1819 bey den Arbeiten am jeßigen Feuersbrünsten von 1261, von Ritter Conraden, dem Mei. rotben burm ribor und an der Ferdinando: Brücke, fter des beil. Geiftspitals an der Wien von 1873, vom Hou kam man schon in einer Tiefe von 14 Fuß auf das alte spital in Berwald auf dem Semmering 1276, von Rinnfal des einst fo ftarten Donauarmb, der damabls noch, Meister Conraden Landfdreiber und Kammergrafen in Osters wie gesagt, über das jeßige Spanjel, den fisdmarkt, Saljs reid, dieses Hauses Erben, 1277, von den Nonnen zu Tuln, grieb und Elend floß.

denen er et gerdenkt 1287, vom Albrecht dem ersten Sabse Uus allen Plagen, Gassen und Straßen Wiens ges burger 1295 2c. 26. — Der Kienmarkt wurde gegen die bört die älteste Erwähnung der, (bamabls noch in der Donau binab aud duro ein inneres Sbor geldloffen, deso Vorstadt, in der sich auch St. Stephans's Münster bes ren legte Refte erst 1825 — 1826 beym Umbau des Peme fand, gelegenen) Gaffe der Wolbåndler, Wollzeil (stra. pflingets (itrig Dempfingers) und des Seitenstetters Hofs, ta lanarum) viel älter als die berühmte Straße der Bolo welde fie trennten, derfdwunden sind und bis in die Tage bändler zu Floreng, der Medicis, die gar bald, Herrn des Jaromirgott binaufreidten. Der von diesem innern ibrer Vaterstadt wurden. Diese, unsere Straße der Bolle Sbor an das Wasser und gegen die bepben außeren Ber. bändler, erscheint in der ältesten Wiener - Urkunde, in deß der . Ibore berabführende Steig, führte, weil er so gabe, Gründers und Erbauers gafomirgott, Stiftsbriefe der steil und eng war, den Nahmen Raßenfteig. - Foro doften. Abten von 1155. - Die nad der Bollo tiktatorische Kücfidten, befahlen es frenlid, daß der Raum feil ju allernádost erwähnte localität Wiens aber ist zwischen den äußeren und inneren Thoren po unzugänglich der, bereits 1204 während der blutig zwiespaltigen Rais und der bartnäckigften, dritt für Spritt fortzusebenden serwahl zwisden Philipp, dem Sobne des Barbarossa Vertheidigung möglidit fähig len: und zwar nicht nur gegen und zwissen Otto, dem Sohne Heinrichs des löwen, einen Feind, der etwa fidon den Wall an einer schwaden in den Tagen leopolddes Glorreichen, Bater des Bas Stelle überstiegen und das äußere Thor umgangen oder terlandes , erscheinende Kienmarkt, (forum pini, fo. überwältigt bätte. Derley Rückridien galten in jenen une rum taedarum) an dem der beutige Seiterítetterhof rubvollen Tagen aud gar febe für die häufigen bürgertiden stebt. Besondere Celebritát ward diesem Plage durde das Unruben, für die båungen Meuterepen unbezahlter Landse Juf der Kammerer von Wien, die in demselben Enedre, oder raubgieriger Söltner in alterer, bep tus Der beil. Dreyfaltigkeit por 600 Jahren eine Capelle ers denten- und Zudentumulten in neuerer Zeit. Eben diese riditeten, die nod ießt dem Hof und dem Gasthause lowádorte, oder die Wafferseite war, vom Judenthurm bis jur Dreyfaltigkeit den Nahmen gibt. Der mächtige und über das Werder: Thor und gegen das Stubentbor binüber, reide Bürger Gottfried, Stadttämmerer, erhielt 30. März durdo nicht weniger als fünf große und feste und sieben Fleis 1204 vom Pallauer Bisdof Wolffer, daß er diefe Capelle nere Thürme, dann fünf innere und zwen äußere wobl urri von St. Stepban erimirte, wofür Gottfried dahin zum bollwerkte Thore dertheidigt. Diese leidigen Vortheile abet, Erfuß vier Bauplage gab, lints neben der Judensdule, das eine oder das andere Stadtviertel, durde die inneren gegen die Donau binab und ebevor dem Juden Solom Sbore, durdo Falgitter oder Retten, plöblidi sperren zu gehörig. - Die in Wiens Oerdichten so vielfac eingreie können, baben sich Gottlob derloren mit dem ganzlichen Um. fenden, so oft vertriebenen oder verbrannten und immer so wung des Zeitgeistes, mit der Milderung der Sitten, reicher wieder zurückebrenden Juden, batten in jener alten mit der Einführung der flebenden Heere. Sie baben friedo Zeit aud in Wien, gewissermaßen eine eigene Judenstadt, fertigeren und glücklicheren Rücfidten des Handelt und von der Donau und vom Rabensteig, hinter dem boben Wandels, der Bequemlidkeit und der Verschönerung Plat Markt, binter der Otthanmeng. (Saldators) Capelle und gemads, und seit der allgemeinen Pflasterung, seit der binter Maria Stiegen fort bis zum Judenthurin und ins mögliditen Ausgleidung der Straßen und Gäß den, der Elend gegen die Vorwerke der Stotten zu, wo der Judens Höhen und Tiefen, bat der unsaubere Nahme Raßensteig thurm ihre Wohnlige idloß. - über jenes Haus der Káms vollends seine Bedeutung verloren. Es ist ein Bedürfnis , merer von Wien am Rienmarkt, über das die Babenbergis ihn so wie viele andere abgeschmackte Nahmen eben fo aus. iden Şerjoge, insonderheit Friedrich der Streitbare rico jumerzen, wie es schon früher mit mehreren derlén Benen: besondere Geredtfame bermeifen, gibt das Urkundenbuď nungen geldab . B. mit dem Hundsfottgoffel, Drepbo: ter Hormapr’iden Geldidte eine Folgereihe widtiger Ur: thenstraße, Diebsgaffel, auf der Dacken, unter den Fel. kunden von der Herzoginn Gertrud 1246, von dem König bern u. — Erst jüngst bekam die Elendgaffe den angemeffe. Przemysl Ottokar, dem Wiederhersteller aus den großen neren Namen: Zeughausgasse. - Die do d' u mburgero

und die torbemberg Caffe find für Wien wahrhaft nigo Liebling 2-30g mit nad Ungarn und erwarb großen bistorisde Nabmen. Sie überbeben uns zum Sheil der Reidtbum, Durd den ungarisden Handel... Odamröthe, daß Wir wohl einen dabenrießel und Kiss So viele interessante Erinnerungen mußten.wohl in senpfenning baben, ein fübet Lödel, Stoß im Himmel, der ganzen Nachbarschaft den, (dem Vernehmen nado, bes Eisgrübel, Kaßensteig, ein Parijers, dönlaterns, Bluts Teits benm löbliden Stadtmagistrat angebrachten Wunsd) und Rosmaringaffel 26. it.; daß aber das Andenken Unserer rege maden, den veralteten und lågerlichen Namen las großen Männer und Familien, auf Straßen und Plägen und Ben steig derschwinden und einer würdigeren, don mans andern öffentliden Orten, fo gar nicht verewiget ist !! der dönen, historisden Reminisceng begleiteten Benen,

Neben den überresten der Römerwelt, neben den nung: Seitenstetter, Galle weichen zu leben don Denkmablen der Christianisirung und ersten Culs dem, die eine Seite derselben bildenden Oeitenst etters tur, dieses unstreitig ältesten und geld id tri do bof. (Die nunmehr in ein großes geídomacoolles Gebäude mert würdigsten Theiles von Wien, ist fast jeder pereinigten vier Käufer Nr. 464, 465, 466, 467, theils

S dritt um den jeßigen Seitenstetterhof durdo irgend eine alt ebebin landesfürstlid and darauf Gammingerbof, ein classische Erinnerung bezeid net. - Der Vordertbeil des ftandisdes Freybaus, Nr. 465 magistratilda, Nr. 466 der Geitenstetterbofes gegen den Kienmarkt, war durch eine Herrschaft Unters Siefering dienstbar, . Nr. 467 Magie kurje Zrit aud das münd baus, der Münzbof und stratisd.) wurde von einem abeil der landesfürstliden Familie Alle Eine edtdeutsde, arakteristisde Eigenheit Wiens bredes des Weilen oder des Labmen bewohnt. - Das sind seine vielen şöfe, meistens Hodo ft iftern und Saljami, einst das Herrnbaus der in Wien perburg: tegen gebörig, aber aud (wie der Kölner • und Res redteten Edelberrn Prager (reid begütert in Kärnthen, gensburgerhof) den Gilten oder Hallen fremder Kauf. als Stammbaus aber, das alte Pragstein unferne des mannsdaften oder weltliden Corporationen und machtigen Strudelt und Wirbels erkennend) daher, das Pragba u $ Bürgerfamilien oder ritterlichen, in der Stadt derburgrede genannt, beberbergte gleidfalls zu derschiedenen Zeiten teten Gefølestern. Der Schottenbof, der Melterbor, et. ttebrere Erzberzoge, leider meist in Tagen bürgerlider Un. Jobannshof oder das Pilgramhaus, der Passauer, Kremse ruben oder Theilungs- und Nadfolgezwiste, so die Brüs münster Neuburger, Heiligentreuzer, Lilienfelder, Zwettele der Wilhelm und Ernit, Albredt den VI. und Sigmund und Herzogenburgerbof, der Neustädters und Bildofbof, Don Enrol. – Eben dieses Praghaus oder Salzamt, war Göttweibers und Frepfinger. (nun Trattner:) Hof, der ebe: bekanntlid aud das Gefängniß Kaiser Wenzels, mahlige Udmonterbof an der Frepung, der Baumgartenber. naddem ibn die Brüder Caspar und Gundacter S ta re gerboj nádit den Spotten, der Altenburgerboj, nadit de bemberg aus ihrer Haft zu Wildberg entlassen müs. Kärnthnertbore, der Salzburgerbof, jegt das Arsenal 16. 2c. fen. Aus diesem Haus am Kienmarkt entflob er durde eige. Eine der älteren Abtegen des dönen Ditlandet, blüft ne list und durch den Benitand des verwegenen Finders die Benedictiner : Abren Seirenstetten bereits im a cha Grundel ju leinen Freunden, den lid tensteinen, ten Jahrhundert, seit dem Jahre des Todes der berühmten die jenseits der Donau , bey Stadlau, mit Roisen und Markgrafinn Mathilde, seit dem Jahre der Schladt am Wels Reisigen seiner barrten und ihn auf ihr festes Nitolsburg fesbolz und des Beginnes offenbar feindlider Rivalität zwis in Siderbeit bradten.

fden Welfen und Hobenstauffen. (1115-1116) Es war Eines der ältesten, angefebenften und reidsten Bürgers damals der legte Salier Heinrid V. Raiser, pardalis IT, geldledter, waren neben den Tirnas, Neuburg oder Otthane Papst und Leopold der Keilige, der nad berige Stifter von men, Fünfkirchen, Kufstein, Permann, Borlauf, Hut: Klosterneuburg, von Heiligenkreuz und Klein - Mariazell, stoder, Angerfelder, Geimann, Hölzler, Handen, Padleb, Markgraj in Österreid. Bärenfuß, Edlasberg, Brenner, Wunderl, Ziegelbau. U18 Friedrido der Schöne von seinem Gegner, Ludwig ser, Hepperger c., die Pempflinger, deren ansehnlideb dem Bayern ben Mühldorf überwunden, auf der Trausni Haus (nun der neue , prádtige Juden - Tempel) der Pem. gefangen saß, gelobten seine Brüder, Leopold, die Blume pflinger Hof bieß, (Dempfingerbof ist eine dergeßliche und der Ritteridaft und Albrecht der Weise, um seine Befrenung irrige Aussprace.) Ebristoph Pempflinger war in den ersten ein Kloster zu stiften dom strengiten Orden der Karthäuser, Würden der @tadt. Ben der zweymabligen barten Bes bep Maria Ibron, 34. G amming im tiefen dunélen Wald. drängniß und bey der übergabe an den großen Mathias Den frommen Brüdern schenkte Albrecht auch das Haus, wo Hungady Corvin war er Stadtridter. Er wurde dieses Kor er mit den Seinen, so oft über des theuren Bruders unse:

liges Los' geweint. Wer die neugegründete Karthause mit Bau eben (wie gegenüber der Pempflingerhof oder die neue frommen Vermádtnissen begabte, that jugleid, was dem Synagoge) so bedeutend bineingerückt ist, bewirkte er zugleid Herzen des Fürsten sehr angenehm war. Wie man fix über: nach dem Wunsbe der Regierung, die Möglichkeit einer

neuen Zus oder Abfahrt in oder aus dem Prater, überhaupt baupt von der alten Gestalt Wiens, don seinen zahllosen nach der äußerst häufigen und hie und da am luged, am Ecken und Winkeln und Gáßten keinen rechten Begriff mehr Eingung der Adler- und Krongasse und det Hafneriteigs) be. zu machen im Stunde isti so gingen audi vom Kienmarkt Powerliden, ben großem Audrang , oder, Eis, jogar gefabr, mebrere kleine und enge Gäiden und sogenannte fuden. Siden Pallage gegen das rotbe Thurmthor und die ebemaba

lige slagbrüde, nun Ferdinandsbrücke. Eine davon hieß die Laderstraße und es war die erste

Dudurdo ist der Nabme Seitenstetter S alle bedeutende Bergrößerung des Gamminger. Hofø, daß der gar wohl begründet, so wie der Umbou D, 28. ebemahligen Piarrer zu Ruprecioboren, Andreas Ebran neft (Cror Dorobeer. Hopes, der Neuburger: Galle, jener

des botten. Melter. PaslauerLilienfelterbofes und der nőster) aus einer altberühmten Wienerbürgerfamilie, der

beyden Pilgrimbuufer und der Coinmende zu St. Jobann, gedadten Kurthause, sein, an ihren Hof anstoßendes Saus dein ebottenp!at und der bottengarfe, der Melterbaften, in der Laderstraße auf seinem Tod dermachte, was Herzog der filiengäßchen, der Jobannisgosse und der Passauergofle 211 treft durch einen eigenen Brief odto. 25. November 1347 den Nabmen stopfte.

Ben dieser Gelegenheit deuten wir auf einen andern, bestätigte. Die reiden Würfel gaben ebenfalls jenen Theil

gleichfalls im wirdigen Herrn Abte ju verdankenten an die gedachte Kartbause auf, den sie von der ebemablie Gewinn für die Buterlandsgefdicte. Fast alle Abtepen gen Münze an rib gekauft. Das bierdure ansehnlich der geben von Zeit ku Zeit, Kataloge ibrer Mitglieder oder größerte Haus der Karthause empfing aud 1351 die gewöhn. Calendarien ans Lidt, meist nur trockene Nabmensverzeid. liden Freybeiten geistlider, wir adelider Häuser und biet lumban but felbit ben diesem, anidbeinend geringfügigen

nije, in eben so dürftigem Gewand. Der Herr Abt Cor von dem an der Gam mingerbofe ro wie das Haus des, 2inlaße, beimisde Wissenschaft und Kunst freundlid bedast. sbon unter Leopold dem Glorreiten berühinten reiden. Diet, Er. but dem Bergeid niffe der Stiftsmitglieder eine rity, Stifters von i.uiridzu Zeišmannsbrunn, als Belis: kurje, aber sebr interessante Cbronit von Seiten: thum der Kartbausen Dauerbace und Seit, der Mauerba: stetten beygefügt, mit syndronistifdem überblide der

Pápste, der Kaiser'i der Landesfürsten, der Diocesan : Bic der und später der Seißerhof und die Seibers Galle im öfe von Paffau und der übre, mit einem kritijden Blick genannt wurde und noch wird. Zudo Gamming verfiel der auf die gleido jeitigen Ereignisse des Landes und der Welt. Jolphinijden Klosterauibebung und 1783 erkaufte der vore Die Titelvignette stellt die abien Brittenstetten vor. Die lebte Abt von Seitenstetten, Umbros Rirner von der Staats: äußere Ausstattung ist von urgemeiner Eleganz und die

Nadabmung dieses schönen Benspieles von Seite der übrir giteradministration den Gammingerbof, der nun son gjen Prälaturen gar sebr zu wüniden. Der gelehrte beynabe ein halbes Jahrbundert, der Seitenstecterbof heißt. Kenner, wie der patriotisde Freund unserer Historie, einem Nudfolger, dem jebigen treffliden Herrn Prälaten müssen für diese anziepende Gabe, dem würdigen Herrn Columban Zebetner war es aufbewahrt, seinen Vorgän. Prálaten bestens Dant wissen und werden aus volem

Herzen das fiondolle Motto mitunterdreiben: „et pins ger an Verdiensten um das Srift zu überbietben und .rico est patriae facta referre labor.” zugleich ein nicht geringes um die Stadt Wien zu eru werben: - um fein Stift, in weldern er einen ger

Miscelle n. meinnüßigen willenskaitliden Grift erwede, ein Gymnos

Aus den „Philosophical transactions" für 1826 er sieht nial, fiuin und ein Condici gegründet, durch eine musterbafte

daß die von Sir Udibald Edmoustone aus den alten Begráb: Verwaltung die Nachweben trener, feindlider Invasionen nissen der s jutge von Theben nach England gebrachte Diemie,

Diele 180g) unerwartet sønell wieder gebeilt weiblichen Gertlechts.. ein Muster von Schönheit war. (1800 - 1805

Mumie wurde in dem vollkominenten Zustande gefunden und und durch die bedeutende Erweiterung und den völligen hatte noch eine vollkommene Biegiamfeit der Mutteln und eine Umbau dieses Hofes, eine idóne Realität bergestellt hat. große Bewegliteit in den Gelenden. Sie mar, wie dieß das

Bild auf dein Decal and cutet, ein weiblicher Körper , deffen Aber auch um die žiade Wien; denn durch den Bu• einzelne Theile in einem so schönen und richtigen Berhäituiffe kauf neuer Käuser und durch eben diesen Imbau , ist eine ander, wie Winckelmann und Undere dieß für" die mediceische

Benuo bujtim inten. Dr. Granville hat geglaubt, zu brmerken, finstere, wintligte und la mugige, von ausgezeichneten Para daß sie weder zu der Äthiopiiden noch zu der schwarzen Race. tenen wenig bewohnte Stadtgegend zu einer der føönern sondern zu der ursprünglichen taula fitichen gehörte und durch

die Dissection will er selbst die Veranlossung zu ihrem Tode, lotalitäten der inneren Stadt umgeschaffen und eine Menge ihr Atter, das sie damabis hatte, und ihre Schwangerschaft neuer und bequem gelegener Zinswohnungen bergestellt gefunden haben; auch glaubt er versidern zu können, daß fie

in Zeiten, die der Erbauung der Pyramiden vorausgingen, Da der Herr übt ferneró mit seinem neuen einbalsamirt wurde.

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Redacteur : Jojeph Fidjece son norma pr, Gedruift u.18 im B:rlage bey Franz & udwig.

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Directorium über die vorzüglicheren, vom Hofrathe Frenherrn von Hormayr herausgege:

benen Urkunden, Staatsverträge, diplomatischen Acten und Correspondenzen.

(XIH. I abrhundert. fortsegung aus 154 und 155 von 1826 Dann 5, 7 und 10'00n 1887.) 1820. 23. Sept. Regensburg. Ludwig , Pfalzgraf am Rhein und Veräußerung der Behengüter ben mitberehnten Brüdern , durda

Herzog von Banern, dersöhnt sich mit seinem Feinde Ekbert, Grafen Albrecht von Syrol, Podesta zu Irient. (C. 0. Syr.) Bischof von Bamberg, der aus Ungarn zurückehrt und be: 1923. Brixen. Berchtold, Rischof von Briren, nimmt einige von

Ichenkt auf rein Unliegen das Klofter Gleink. (Berke III.) Heinrich von Sterzingen, mit dem Zunahmen Knechtelin als 1:20. Sept. Bogen; im lager, im Gezelt des Raifers. Jausch Basallen belangte Brirensde Unterthanen in feinen Schue.

vertrag von Ministerialen zwischen den Bischöfen Berthold (G. 0. Syr.) von Briren und Albert von Irient in Gegenwart Friedrichs II., 1223. 24. April. Andreas Kloster zu Gleink. Ekbert, Bischof von unter den Zeugen, Graf Albrecht von Tyrol, die Grafen uta Bamberg, fogenét dem Klofter Gleint den Wald Kaiserau bey rich von ulten und ulrich von Eppan die - Gebrüder von Ban Windischgersten, bestätigt alle von seinen Vorfahren, dem gen albero und Berthold. (Beytr.)

Kloster gemachten Sdpentungen, gestattet, daß seine Ministes 1220. 31. Dec. Uugsburg. Uusspruch des Königs Friedrich II.,

rialen und lebensleute mit demfelben tausden, ihm schenken daß derjenige, welcher einen Verbannten aufnimmt, mit ihm

und übertassen dürfen, was sie wollen und übergibt die Kirche in gleiche Strafe an leib und Gütern verfalle. (G. v. Igr.)

für ewige Zeiten dem getreuen Sduße des bandesfürsten. 2880. Briren. Herbrand von Sumersberg, Bruder des Dom:

(Werk III.) propsten Binther zu Briren, und dessen Bruders Söhne teisten 1224. 20. Jänner. Irient. Bischof Gerard von Trient ertheitt Berzicht auf alle Unsprüche jener Güter, welche Dompropft

dem şillebrand von Lugagnano die Investitur mit einem Plag Winther erbrechtlich befigt. (G. 0. Syr.)

zu Bogen, fammt der Bewilligung darauf, wie andere Bür: 1920 (um). Bernhard von Briren, ein Ungehöriger der Kirche zu 1225. 14. März Irient. Sdwicher von Ramük verpfändet dem

ger zu Bogen, Gebäude aufzuführen. (G. v. Iyr.) Reustift und dessen Gattinn Bailca übergeben belagter Kirche einen Uđer bey Brifen. (6. 0. Jyr.)

Dlurandin von Castronovo und Paskal von Kapeleto ein Gut

in Ulgund. (3. 0. Syr.) 1920 (um). Berthold von Ravina und Conrad von Plagleið lei- 1225 (um), 22. Upril

. Brigen. Wusspruch R. Heinrichs VII., daß sten dem Bischof Berchtold von Brigen Bürgschaft für Syson Otto von St. Martin , ale ein Geäqyteter, nichts zum Nacks von Ulgund wegen der Urfehde. (G. v. Igr.)

theil des Nonnentlosters Sonnenburg verordnen konnte. (G. 1820 (um). Berchtold und Sartmann von Sarand leisten dem Bis

0. Syr.) ichof Berthold von Briren gleiche Bürgschaft für Syfon und sei: 1825. 24. May. Lücken. Spruchbrief . Heinrichs VII, auf die

ner Ültern zu Ulgund wegen der Urfebde. (G. v. Dyr.) Unfrage des Bifchofs- oon Briren, daß jedem Erkommunizirten 1931. 3. März. Zugsburg. Eandfrieden zwischen dem Brigner Bi Teine lehen, verweigert werden können. (G. 0. Syr.)

schof Berthold und Grafen Xibrecht von Zyrol, der ihn, ob: 1225 (um). Erzbischof Eberhard von Salzburg, und Leopold der wohl sein Schirmvogt, mit Krieg überzogen, mit Hilfe Rein: Glorreiche, perzog von Österreich, compromittiren wegen bens brechts von fc16 und anderer hochftiftifchen Ministerialen. derseitig zugefügten Städen auf einige Sciedleute, welche zu (Bentr.)

viflabruck die Sache innerhalb rechs Wochen, von der ersten 1231 im Man. leopold der Glorreiche bestätigt den Schiedspruch Citation an gerechnet, ausmachen sollen. (arch. 1827.)

über einen langen Streit um Gründe zu Bösendorf und zu In? 1225. 29. July. Perugia. Papst Gregor IX. nimmt das Kloster zersdorf am Biener Berge, zwischen dem Schottenfloster und St. Georg bey Venedig und desselben lämmtliche Bejibungen, der Witwe Gerbirg. (Wien.)

nach dem Beyfpicl reiner Vorfahrer, gegen jährlicher Entrich3221. 15. July. Brixen. Berchtold, Bifchof von Brixen,

tung von 2 Goldgulden in seinem besondern Schuß. (G. 0.I.) tausdt mit dem Kloster Neustift verschiedene Befigungen.

1225. 23. Aug. Briren. Hugo von Laufers trägt dem Bilduf Bestätigung darüber von Erzbischof Eberhard von Salzburg

uno der Kirche zu Brixen Feine Schlösser Saufers und Uttendd. Lengberg den 4. Aug. (G. 0. Iyr)

beim auf, und empfängt dieselben nebst mehreren Besibungen 1822. 29. Juin. Enn. Bischof Ulbert von Srient erweitert den

von dein Bisihum Briren wieder zu leben. (G. v. Syr.) am untern Theil durch die Etsch zerstörten Fleđen Enn. , und 1:25. Neustift. Albert, Graf von Tyrol übergibt sein Recht an dem macht dabey verfchiedene gesegliche Anordnungen für die Bes

Gute Straß zu einem Seelgeräth für sich und seine Ältern dem wohner desselben. (G. o. Iyr.)

Kloster Neustift. (6. o. Iyr.) 1921. 18. November. Leopolds des Glorreichen Stiftungsbrief der

1225 (um). Albert, Graf zu Tyrol, befreyet' ein Gut des Klo:

sters Neuftift am Eisadufer, Clausen unter Seeben gegenüber, Pfarre St. Michael nädst der Burg. (Wien.) 1222. Rupert von Salurn manifestirt die Leben, die er vom Hoch: 1925, Albert, Graf von Byrol crimirt den Weinberg des Klo:

von der Gerichtsbarkeit. (G. v. Ivr.) stifte Irient und von den Grafen von Eppan und Iyrol besigt. sters Neustift bey Ulgund, und alle dortigen Belīguugen 066: (Werte II.)

seiben von den Udoota tie-Ubgaben. (6. v. Iyr.) 1282. 3. Sept. Der Bifchof von 'Bricen erscheint mit seinen Mi: 1225. 16. Juny. Straubingen. Eudrig. Pfalzgraf am Rhein,

nisterialen und Bafallen in dem Lager des Kaisers bey Bogen. (6. v. Syr.)

Serzog von Bayern, beschenkt das Spital am Pyron in Wins

discigerften auf Bambergischen Grunde, und gestattet seinen 1922. 1. Nov. Srient. Bischof Gerard von Irient ertheilt dem Ministerialen und Lebensleuten dasselbe beliebig zu berdenken

Udalbert von Wangen die Investitur auf die von feinen Brus und zu bereichern. (Werte III.) der Berthold berejlenen lehen. (G. 0. Iyr.)

1226. 5. Märf. Boken. Prantoch von Firmian verpfändet dern 4223, 27. Närz. Irient. Sciedsridterlicher Ausspruch über die Berthold Schwabelin eine von reinen Beibungen. (Gu. Igr.)

ver:

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