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Volt grauser Gier nach Raub und Mord, verlassend Anzeiger der österreich iichen Sitiratur.
Die sandgefüllten Steppen ihrer Siße ,
Bon allen süßen Banden 108, die Menschen

(Fortretung.) Un Menden Petien, auf das bebende

278. TodtenPranje. – Canzone von Joseph Europa wüthend unaufhaltbar stürzten,

Christian Baron von 3 e01iß. Wien, Druck und Mit auriger Vernichtung ihre Bahn

Berlag von 3. B. Wallis bauser 1828. - (3 ugeeignet Bezeichneten, vom Blut der Schlachten triefend,

Se. Maj. dem Könige Ludwig von Bayern.) Und aus der alten angestammten Heimath

Unter unzähligen Dichterling e 11, die gleich Pilsen des Die Völker webrlos in die Ferne trieben

Waldes, üppig wuchernd und in grellen Farben schielend, Da sant Laurea cum, ergriffen von

überol bervorschießen, - endlich einmahl wieder ein Dichter Des Sturmes weltumfassender Gewalt,

„Giner, der es istu! - und ein Gedicht, das unbestreits Ins Grab, aus dem e6 nimmer ist erstanden!

bar dem Herrliditen und Besten beyzuzählen ist, was Die späteren Geschlechter saben noch

die deutsche Sprache in folcher Art und Kunst aufzuweisen ver. Die Trümmer, die im Lauf der bespren Zeit

mag. S6 erreicht in Wohllaut, Anmuib und Gluth, jene Des Jiters Wellen und der Erde Schooß

melodischen Gesänge, die aus den südlichen Wundergärten jente Verschlangen, - blidten bange, tieferschüttert,

Teile der Wipen und jenseits der Pyrenäen zu Uus herüberballs Zurück in jenes schredliche Jahrhundert,

ten. Un Reinbeit und Sdönheit des Verres, an Melodie der Das mit dem Stur; laurea cum $ verflossen!

Sprache fëmmt ihnen vielleicht nur Schulge8 „bezauberte Rose» Der Menschen alter Wedel pflanzte die

eben so nahe, als sie den Todtenfrângen des Freyherrn von Begebenheit von Munde fort zu Munde

Bedliß meichen muß an Hoheit der Gedanken und an Kraft Auf uns're Zeiten, deren Geist so gern

des Ausdruds. — Diese Todtentränge sind nicht nur eine Zierde. Der Vorwelt und des theuren Vaterlandes

der österrei d'ido en literatur, sie werden überall, als eine Denkmable forscht, und aud der fernen Zukunft

Perle Deutscher Sanges weise und als die edelite Beträftis Sie treuenträchselt sorgsam wil bewahren

gung jenes schönen liedes des Generals Freyherrn von Notho Doch nur die Sage 'lebt nodo ob dem Grabe

kirch, an die deutsche Sprache gelten, 1808 im Vorbereitunge. Laurea cu m 6! Mit schwacher Schilderung

jahre ju jenem unvergeblichen, wahrhaft nationalem fi ampfe Erzählt die alternde der Gegenwart,

ausgesprochen: Was einst vor allen groß und herrlich ragte,

Sprache, die im Fichenhain geboren,

Jeft, ein @turm, mit Donnerstimme dalt, Wo arm und klein sich jeßt das Dörfchen lorca

Jest, ju füßer Liebe Lau: erforen, Mit seinen Hürten birgt, und durch den Nahmen

Sanft, ein West, duro junge Bicige walt: Nur, – die Erinn'rung an die Vorzeit weckt!

Laß ein Lied, dich würdig ju begrüßen,

Zürnend, gleich dem Bergstrom si dy ergießen, Berfaden ist durch Menschenhand, was stolz

Slagend, aus der Hoffnung fahönen Höhn Der Mensch gebaut! Unsterblich aber lebt

Mild, ein Blüthenregen, niederwehn! Durch die Jahrtausende, wa6 sanft und mild

Den Kern der ganzen wunderlieblichen Dichtung sprach der Im rauhen Jiterland durch seserinus,

Verfasser schon in dem. aus den Briefen des Marschalls, Fürs Det gottbegeistert heiligen Jüngere Zunge

ften von ligne, gezogenen Motto aus: „Eu toutes choses Der Glaube lehrte, den der Jungfrau Sohn,

ce n'est que l'émotion qui est sublime»! Strophenweise Zur Rettung vor dem ew'gen Tod der Seele,

begegnen Wir der düstern Erhabenbeic Dantes, dem heitern , Hernieder brachte zu den fünd’gen Menschen,

farbenvollen, von Glauben, Ehre und liebe dura fiammten Die Schuld am Kreuje tilgend. Siegend, wie

Weisen Tasso's, der Wehmuth Petrarlas und dem , fast afri. Im Lande, wo der Heiland selber lehrte,

tanischen Gluthhauch der Spanier. Db der Scwung seines War auch im Nord das Strahlenlicht des Himmels

Geijts und Gemüthes für Wahrheit oder Täuidung erglübe? Gedrungen durch der Völker lange Nacht,

fragt sich der Dichter zweifelnd und eine innerer Stimme bes Und durch den lebenthauch der ew'gen Liebe

rubigt ihn darüber und er fühlt es in allen Udern:

Was auf der Erde großes je gerbeheil, Gelöft der Herzen eisig starre Rinde!

Sm Busen derer ist es nicht entsprosseri, Bald as wang aus innerstem Gemüthe fich

Die antheiltos sich daufeln auf den Wogen Mit tausend Flammen das Gebeth empoe

Der üppigen Lust, von hohlein échaum umfrossen ! Zum 211erheiligsten, 211guten, Gw'gen,

Das Uuge, das die neue Welt gesehen Z um einzig wahren Gott, ju m böchften Weren! Huf jenem andern, fernen Erdenbogen, Das Wert des aderbarmers war gelungen

Das durch die Nadt geflogen .

Die unbekannte, die sie überdedet; Zerrollen ist an seiner Kraft der Sturm

Das sie geseh'n, mit Wunderglanz 'erfüllet, Der Zeiten; denn ein ewig leben lebt

216 dichte Sælener fie noch eingchüllet, Das Göttliche, -da 8 Menido lido e muß enden!

und unbesdiffte Meere sie verstedet :
6. 2. &altenbrunner.

Das inn're Auge wars, das sie ersdauet, -
Begeistir ing war's, vor der den 5 d ta den grauet;

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Da tritt der Geist del Grabe zum Dichter, ihn einen wahn.

Des bödiften Luftraui's, deuen, die drin fdweben, willigen Träumer sceltend und alles Streben nach boben 3dea.

Dit Uthem sodt und Leben

und Blut erquillet den gepreften Lungen: len einen 2 bermiş. Er wil ibn binführen an die Gråber derer,

So prebt die Seele, angstroll, ju entrinnen deren Nahmen er oft mit monn. und webmuthvollem Schaudec

Dem Zauberliede, mit betäubten Sinnen ; genannt und an ihren bleichenden Gebeinen roll er gesleben Bis daß der Magus, der den Kreis geschlungen, müssen, das rein Gefühl eitler Trug rey und die Flamme des Wenn's ihm genehm ist , Eure Ungft ju endent, Begeisterten sich selbst und ihn verzehre und vernichte.

Hoonladend hebt den Stab, den Bann zu wenden! führt ihn zuerst nado Gitsin an Wallensteins Grab, der , qufo Er verfolgt mit den Augen, lord Byron auf seinem getaucht wie blue'ge Himmelblichter, deb eig'nen Glüdes Schós unftäten Frren durch alle lande Europa's, bis ihm: „aus edle pfer und Vernichter." Von da geht der Flug durch uners. Trümmern, Athen, ufrokorinth. Mycena schimmern, und er meßliche Beiten bis aus dem Meeresgrund ein einsames Fel: dort ein würdig Grab gefunden.» Uud ivar er bey ad seis Penhaupt zum Himmel auflieg, der Felfen von St. Helena. nem: Dichterruhm glüdlich in jenem Wiedersdein von Qual

Was der Dichter hier am verlassenen Grabe jenes Mannes und Gluthen? fragt der Geißt, doch der Dichter antwortet: fühlt und spricht, der zwar nur durch 19 Jahre, aber so gewale in der Vergangenheit, wie in der Gegenwart habe die Welt tig wie Alexander oder Säjar oder Carl der Große, die alterná gereben: de, verweichlichte, eingeschlafene Welt durcheinanderrüttelte,

Befledten Lorbeer durch der Ehrfucht Streben, ist von so einfacher Größe und von lo durogreifender Wirkung,

Die Liebe sich unsel'ge Bande weber ,

Und Phantasie das Leben misverfteben! daß es nicht zu wagen ist, den Totaleindrud desselben, durch

Mag immerhin die Flamm' ein Haus vergehren! jerstüdelnde Mittheilung zu schwächen,

Doch bleibt sie wohithat, göttlich gu verehren! Von denen, die den Blut'gen sériegsruhm sich erbeutet, an

Der Dichter frägt weiter, ob denn der Kranz nur gebühre dessen Kränzen alguviele Thränen hängen, von dieser wuiche denen, die erobern, nicht auch denen, die erhalten? die ausgebrannien Sterne» flieht der Verfasser weg nach den sich für das Glüd kommender Geschlechter treulich gemacht und rasto teren. palmen uniwehten Näunien derer, „die nichts vernehmen ice für das Gedeihen der Mitwelt fido bemüht, nie für das von der Stürme Grauen und nur nach einem süßen Sterne

eigene ?! Der Dichter deutet auf ein noch frisches Grab an itauenn, zu jenen hohen Liebebpaaren ron Vaucluse und der Ilar, wo ein Vater wegschied von den Seinen! Der Verona, Petrart und Laura, Romeo und Julia.

Dichter weiset auf die Rubestätte Shakespeares in Westmünster $at der riesenhafte, düslere Begleiter den Dichter an dies und an Sdillers einfachen leichenstein, ob jenem Halbgott ren Gråbern, die Schmerzen und die Nichtigkeit des höchsten feine, durch alle Zeiten (reitenden Schöpfungen, ob jenem Liebesglüdes zu zeigen versucht, so wil er ihm auch den Glau: ben an jene innere Beruhigung und Beseligung entreissen, die Perlen mild in seinern Aug’ gezittert" ?

allzuschnell Entführten nicht , Seligkeit das Berz erschüttert, als in die Sånger aus ihren Liedern niederwebt! Er führt ihn

Pindaris ber und Horagischer Begeisterung würdig zur Seite, in St. Onofrios itillen Silostergarten zur Ruheslåtte Tarro's,

steht jene, in unserer Sprache unübertroffene Hymne an die um zu erfahren, ob die ihm verliebene, „bobe Kraft sein Glück

Begeisterung, yon der Wir, hingerissen durch ihre Schönheit, gemebret, ob jener Hauch der Gottheit ihm gelehret, den selbst.

durch unsere eigene, obige Bemerkung ungewarnt, Uns nidot gilthaffaen Qualen zu entfliehen? ob sie ihn (dirmte in dem

enthalten können, Folgendes herzuseßen:
innern Kriege, ob sie ihm half zum schwererkämpften Siegen?

Doch ob die Welt mit faltem , (döden Hohne,
Nun la webt das ganze, grausame Geschic Tassos vor. Uuch jene Gluth verspottet und verlacht,
über, von der frühesten Kindheit, bis zu seiner Verkennung, Db sie auch Wahnsinn nennt das hobe Streben,
Verfolgung und langen Gefangenbaltung am Hofe zu Ferrara, Das, von dem heil'gen Sturme angefadet,
bis zu dem Augenblid, wo Er der traurigen Gruft seines Sier.

Nach Und'reru crachtend, als gemeinen Lohne .-
Pers entitiegen, ins ewige Rom zum Triumphe geladen, in

Die Hand ju jenen Prängen mödte heben,

Die in den Sternen fdweben; eben dem Doment, ivo er auf dem Kapitol mit dem unyer.

Db, die nach Ellen mißt, nach Pfunden wieget,
welllichen Lorbeer gefront werden soll, an der Klosterpforte

ob sie dich s dom äht, die nie dich konnte a hnen,
todt gefunden wird! Wieder eine, der allerherrlichsten Episos Begeift'r ung, dide, Stern, der gezeigt die Bahner
den! Bey jeder neuen Strophe ift man versucht, diese als die zum Dache, wo der Heiland schlummernd lieget :
jartefte und berrlich ite auszuzieben, dann fühlt man aber wies Dodo wird ein Tempel fide, ein Thron dir bauen!
der die Unmöglichkeit irgend einer, entschieden den Preis zu345

Sie tann dich lästern, doch fic muß dich I dauen! erkennen.

Es ist tein höherer Adlers do mung in dem Boragischen: ad. Jest thun fich den beyden Wanderern die Pforten einer versis rerum immersabilis undis, in seinem: merses profundo öden Burg Altenglands auf, auf deren Hallen einf Gesänge pulchrior evenit, luctere, mulla proruit integrum cum laude ertönten; Gefänge:

victorem, per damna, per caedes ab ipso ducit opes animum. So wie die grausen Lieder der Dämonen

que ferro, als in dem nadfolgenden:
zum Wahnsinn trieben, durch die wilden Klänge,

Ja, Ulle, die den Flammentrant getrunken,
So fühlen wir das tiefste Marf crbeben,

Sind glüdlid ja, fie find's, ide will's befchwören,
Bernimmt das Dhr die furchtbaren Gefänge;

Denn ihren Urlprung haben fic crapfunden,
Und wie in den verdünnten Regionen

Den göttlide 8, unmöglide ju jerffören !

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776 Die Selden, die fürs Vaterland gefunden

ren keine bezahlten Schreger da, die lärm in der Literatur da. 'Siegiau send mit den tiefen Todeswunden,

von machten und Coffin konnte hungern wie zuvor. Einen 2u. Die sich ein Herz verbunden,

genblid chien sich jedoch das 100des Unglüdlichen aufhellen Die einen hohen, himmlischen Gedanken Genähret mit dem Marke ihres Lebens,

zu wollen: rein Gedicht wurde in England befannt und mit Die sich ein toürdig ziel gesekt des Strebens,

Bewunderung gelesen; jeft båtte ihn auch vielleicht das Vaters 3m Wirfen, Lieben, Leiden, ohne Wanken,

land berüdsichtigt - denn wer weiß es nicht, die Fremde muß Sie waren relig, felig gum Beneiden,

den Ruhin erst verleihen, aber es war zu spät! Das Gewicht und ihre Somerzen wogen tausend Freuden.

des Lebens hatte die Kraft des Dichters gebrochen: ergriffen Der Dichter selbst, weun er auch wie Moreo, nur vom yon einer schmerzlichen Krankheit, gebeugt von jahrelangema feraen Bergebrande, daß verheissene, gelobte Land erschaut, Rummer, lebt Coffin jeßt, ein Greiß vor der Zeit, bey seiner wenn er Kalebs Traube nur sah und nicht geloftet, habe er dürdo Zufad wiedergefundenen eben so armen Mutter, mit der dennod gewonnen:

er Nichts als sein Herz und sein Glend theilen Bann. Dieß ist, Den festen Muth, die Wirklich feit fu tragen!

was Brian's rührende verse enthalten, deren milde Töne E$ reh'n ju können, das Betdienst im Staube,

hoffen wir eb! – Eingang in die Menschenbrust finden werden, Den Dünfel sehin zu können, glanzumgeben,

damit sich wenigstens um die regten Stunden eines Unglüdlis Das hohle Haupt erheben;

chen vielleicht noch ein Abendroth schlingt, daß das Dunkel seis Den som ledten Baum gedeih'n, - vom Blit getroffen Den edlen Stammi, Er kann es feh'n und - boffen!

nes Lebenstages mit einigen tröstenden Strahlen erhelt. Die Erscheinung scheidet nun von dem Dichter, sprechend: Und wenn ein Traum dein Glüd, woblan so träume !

Unter dem Titel: „Essai historique sur la république de cinmahl er wa c t , entschlummerst du nicht wieder» !

San - Marino, I ist von einem Hrn. Zuber St. Hyppolite ein Die Wahl des Stoffen, die einfache Hoheit und daben schäßbares Werêchen über die Geschichte dieses Pleinen merfwür. dennoch farbenprächtige Fülle der Gedanken, die Tiefe des Ses digen Staateß erschienen, der seit Diocletiang Zeiten seine fühle. Die claffisde Volendung der Form, der altgriechische Freyheit und Unabhängigpeit zu bewahren mußte, und vielleicht Wohllaut der Sprache, und der 2.el der Gesinnung, stellen der einzige Punct in der çivilisirten Welt ist, auf dessen loos diese Todtenfrãoje sehr hod in der poetischen Literatur des leß, die Erschütterungen der französischen Revolutionen Beinen Eins ten Vierteljahrhunderte, neben den gediegenften lyrischen fluß übten. Fragt man: wie heißt die Gewalt oder der Genius, Fulgurationen Schiller 6 und Goethe 8. Jeder unbe, die das eleine San - Marino so viele Jahrhunderte hindurch ge. fangene Kritiker wird sie fäts unter die Meifter werte des geir alle Sdidalsstürme schüßte, so daß es unverändert stehen deutschen Gefange6 zählen und eine ehrenvolle Stelle unter blieb, während mehr als ein Weltreich neben ihm jer fiel? lo den Meisterwerten der Iprifchen Dichtung aller Zeiten, kann man nur antworten: ihr nahme ist Mäßigung, denn bleibt ihnen nicht minder gewiß.

mochten sich die Zeiten gestalten mie sie wollteni, mochten sich die Aussichten noch ro lockend bietben, nie wichen die Väter

von Marino son dem Grundsafe ab, sich bloß und allein auf M i cellen.

ihr kleines Felsengebieth zu beschränken. Auch hatte der kleine

Staat in seiner nunmehr 1500jährigen Dauer das seltene Glúd, Für den Dichter Coffin, auf den a merita jeft anfängt Beinen jener sogenannten großen Männer hervorzubringen, die ftolz zu werden, nachdem es ihn das loob so vieler großen ihren Ruhm darein regten, ihr Vaterland zu unteriochen und Dichter der alten Welt bat empfinden lassen, Noth und Elend ihre Nachbarn zu beunruhigen. 216 Bonaparte am Ende des nähmlich, bat jeßt ein anderer Dichter der neuen Welt, Daniel vorigen Jahrhunderts Italien unterwarf, fandte er den berühm. Brian, in einer poetischen Epistel an die Menschlichkeit einen ten Monge nad Marino, um im Nahmen der großen Nation Aufruf zur Unterstütung erlassen, der mit rührenden Zügen dat die kleine Schwefterrepublie zu begrüßen und ihr Frankreids fchmerzenbvode 2006 des unglüdliden Sängers oildert. Von Dienst und Hülfe anzubiethen, im Fal man cine Erweiterung Jugend auf gleichsam dem Elende geweiht, daß Goffin schon der Gränzen wünschte; die Marineser aber dankten für 2008 als Kind das traurige Brot des Mitleids. Urm, ohne zur Classe und nahmen Nichts als ein Geschene von vier Sanonen und der Armuth zu gehören und daher doppelt unglüdlich, und einige ladungen Getreide an, die ihnen da6 republifanide überall verstoßen (denn die neue Welt hat ihre Pariaß des Ge. Frankreich identte. laids wie die alte.) suchte der Jüngling und der Mann Trojt im Umgang mit den Musen, die ihm mit seltener Huld lächelo Vor der Schlacht von Billa : Vicioja fanden die Sagen ten und, wie Brian ragt, ihre idönster Gaben verliehen, ohne Philippe V. in Spanien bekanntlich verzweifelt. Weniger be. ihn vom tiefsten Elend zu retten; dena Coffin der Dichter Bannt ist, daß Vauban damahls vorfdolug, diesen Pringen nach batte keinen Mäcen, feinen Protector, und konnte auch keinen amerika zu senden und Sarin von Osterreich Spanien zu haben, da er meder zu kriechen, noch für eiaen Murd von Essen überlassen. Dieses Project wurde in Versailles all!8 Ernstes reicher Aufgeblasenheit Weihrauch zu streuen verstand. Ec beo diecutirt und zerschlug fich nur an Kleinigkeiten. Es entsteht fang Columbias emporsproffende Freybeit, und wer das bied die Frage, wie die politische Welt ohne jene Kleinigkeiten beute 136, dem ging das Auge über und das Sperz auf; aber 6 was auójegen würde?

Recocteur: jujrpy jiemgale vo vorm a pr. C.drus und im Berlage bei Franz ludwie,

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*****( 143 und 144 )e«<<<<<<<<<<<<< 2. W. von Schlegels Vorlesungen über Thcorie sten Tempel finden wir mit frenstehenden Statuen verziert ; und Geschichte der bildenden Künste.

so waren aud die neuerdings in Besiß des kunstsinnigen

Königes von Bayern gekommenen aginetischen Statuen, (Fortie ß un g.)

der Samud eines Tempels des Zeus auf Ügina. Epätee 2 do te Vorlesung.

ging man zu dem Relief über, zu der Wandbildneren, wie Die

ie Aufgabe ben der Composition und Aufstellung einer wir diese Kunst im Gegensaß der fregen Bildneren nennen Gruppe war: die Figuren so zu ordnen, daß sie weder können. Eine Theorie des Reliefs fehlt nod in allen einander deckten, nodo aud das Auge verwirrten und Kunsttheorien. Die Sade ist folgende. Ben dem Relief, beunruhigten. Welde fowierige Aufgabe die Anordnung das entweder fladerhabene, oder tieferhabene Arbeit ist, einer rolden Gruppe für die Künstler und Kunsttenner un tritt ein Moment der Maplerey binju; allein der Künstler serer Lage ist, bat lidt bey den vielfachen Versuchen ger muß lido büthen, die Sculptur aus der ihr eigentbümliden jeigt, die ben der Aufstellung der berübmten Gruppe der Sphäre zu entfernen. Die einfachste Weise der Wandbilds Niobe in Florenz gemaďt worden sind, die man bald über nerer wäre gewesen, daß man einen Kopf im Profil durchs einander, wie die Musen auf dem Parnaß, bald in einen geschnitten und auf die Wand gebeftet bätte; da die eine Halbkreis und bald wieder anders aufgestellt wissen wollte, Hälfte die andere genau deckt, ging dem Beschauer nichts bis Cocquerel das Ridtige traf, fie nábmlich für den verloren. Dasselbe konnte man mit dem ganzen Körper Somuck des Frontong eines Tempels erklärte und in eine vornehmen, wenn man den Figuren eine so rommetrisde Reibe neben einander stellte, die Hauptfigur in die Mitte, Stellung, wie die ägyptisden Statuen baben, gegeben die Söhne und Tödter zu benden Seiten, wie es das bätte; bey rolden Statuen würde nimts von der anderen Drened dio frontons juließ. Eine solche Aufitellung gan. Hálfte zum Vorschein kommen. Man ging aber bald zu jer Figuren batte mehr Energie, als ein Relief, es bob einer fregeren Darstellung fort. Wie die Mahleren durch rich mebr von der Fläche ab, die man, um dieß nod mehr lidt und Schatten den Gegenständen, die sie auf der ju bewirken, oft bimmelblau grundirte. Da folde Statuen Fläche darstellt, den Sfein der Rundung und pollen Körs underrückt auf ifrer Stelle blieben und nur von der Vor: perlichkeit zu geben weiß, so bat auch die Wandbildneren derseite geseben wurden, bernablaßigte man die Rückseite. dieß zu leisten gewußt. Sie besdrankte sich nicht auf das Was die Composition betrifft, so erhoben lide die Künstler Profil, auch die zurück - und abwärts liegenden Theile über die Anordnung, weldoe die prosaisde Wabrideinlich wurden dargestellt. Da kam es nicht darauf an, die Hälfte keit verlangt. So könnte ein bedáætiger Zusdauer Beden: der Figurell genau zu beredonen und durch zu idoneiden, ten tragen, ob denn wirklice die Sobne uno Södter der bier mußte der Sinn des Künstlers, seine mehr oder min. Niobe jámmtlich auf einer linie gestanden hatten, als der fübne Genialität entscheiden, wie weit er wagen durfte Upod und Diana ifre Pfeile nad ibnen sendeten; der zu geben. Es tam darauf an, welde Theile von vorn dar, Künstler legte auf solde Babrrdeinlichkeiten kein Gewidt, gestellt werden können, welde Bewegungen erlaubt sind, dafür wendete er allen Fleiß und alles Talent auf die obne daß üble Verkürzungen und Mißgestalten zum Vors Wabrbeit, die ihm al die bödite galt, auf die der fein kommen, die akten Künstler halfen lich bierben auf Schönheit und des Ausdruckt. - Die frontons der älter eine geniale Weise. Wenn sie viele Gestalten, und zwar

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midt rubig neben einander, sondern in Bewegung, Bando durdo das mebe und mindere Vertiefen, wodurd eine lurrg, oder wohl gar in dem Getümmel der feste oder der Wirkung von Licht und datter, oder von helleren und Kämpfe darstellten, dann gingen sie aus dem Relief in die dunkleren Partien entstand, wenn man den Stein gegen frepitebende Statue über , so daß nicht nur einzelne Arme, das lidt fielt, der vertieften Arbeit den dein der etho. Füße, Köpfe, sondern aud ganje figuren von der Wand benen zu geben. Benlden Eameen benugte man, was {på. abgelöst sind. (Ein dönes Kunstwert dieser Art ist ein ter mehr Spicleren wurde, die verschiedenfarbigen Lagen Sartopbag in der königliden Antikensammlung in Dress der Udate, um den Gesichtern, dem Haar, der Bekleis den.) Die neueren Künstler sind bep solden Darstellungen dung verídiedene Farben zu geben. Welde dage in die. oft in Verwirrung gekommen, wollten die Gelege der ser Hinsidt Berlin verwahrt, wird den Kunstfreunden bes Luftperspective, die nur bey der Mablerer anwendbar sind, kannt werden, wenn in dem neuen Museum die Samm. geltend machen, bradten perspectivi de Verkleinerungen lung der geschnittenen Steine einen zugänglideren Plas an, báuften und iditeten Köpfe über einander; daß es gefunden haben wird. ein Grauen ist; von dem Geiste der alten Kunst ist in sol. Tbeorie der Mablere g. Die Sculptur stellt, den Darstellungen keine Spur mehr. In neuester Zeit ist wie dieß icon früher erwähnt wurde, die Form körperlid die Kunst anfänglich (düdtern, bald aber mit immer mehr dar; die Mablerer stellt das Sidibare auf einer Fläche Entídloffenheit zur Weise der alten Künstler zurückgekehrt durch Farben dar. - Verwirrte Begriffe von Nada mer und unter den mannigfaltigen Arbeiten, durd welde in und Säudung baben wie Gespenster in den Kunstbeorien jüngster Zeit Berlin von den Künstlern, die wir mit Stolz und in den Werkstätten gespuckt. Ein weit verbreitetes die unsern nennen dürfen, versdönt wurde, verdient ing: Vorurtheil war eß: der Mabler rey der größte, der die besondere das Relief im südlichen Fronton des Schauspiel: Natur am treuesten copire, die Gegenstände am genauer bauses, der Zug des Bacchus und der Ariadne von Tieck sten na de Farbe und Gestalt wieder gebe. Was von dem erwähnt zu werden, wo der Rünitler von dem Relief bis Perbalten des Künstlers im allgemeinen zur Natur gesagt jur frepen Bildneren fortgegangen ist. Den alten Künst. wurde, gilt insbesondere aud von dem Mabler; er foll lern sdien in dieser Hinsicht nichts zu gewagt; sie ließen nicht die Natur wieder geben, wie sie vor ihm liegt; was auch auf dem Relief den Phöbus mit den vier Sonnenroj er gibt ist nur der sein derselben und zwar verlangt sen und gerade entgegen fabren; jwey Roffe ließen sie die Kunst ausdrücklid, daß der Besdauer es wisse, daß redyts, zwen links anspringen und wenn aud einem bedåbe das Bild nur ein Spein reg; Táusdung ist unter der tigen Fubrmann bierbep um seinen Wagen bange werden Würde der Kunst und noch dazu eine nicht so rd were Aufo tönnte, so war dieß die geringste Sorge des Künstlers. - gabe, old man gewöhnlid glaubt. Wie täusdend sind nidt Nißt nur zur Verzierung der Frontons, aud zum Samud Rosen von Battist und Papier und doch wie weit stebet der Friese und Gesimse wurden Reliefs verwendet und ein solche Puşmaderarbeit hinter der Arbeit eines de Beein i dönes Andenken einer rolden Arbeit besigen wir in dem oder Huysum zurück? Zuge der Panathenäen, der aus dem Parthenon ju Uthen Ein berübmter Natur. Copist. Denner, hat Röpfe gerettet worden ist. Wo runde Flägen, g. B. der gemahlt, beg denen man durch das Mikroscop die Poren großen Valen, mit Neliefs verziert 'wurden, findet man und Härchen der Haut und das Wasser im Auge fiebt; in die Figuren, obwohl sie zu derselben Handlung geboren, der Entfernung, aus der man die Bilder gewöhnlich bes in großer Entfernung ; so finden wir es auf der großen trachtet, gebt diese mühselige Kunst verloren. Im Gegen. Base zu Florenz (auf welder das Opfer der Iphigenia abs theil finden wir, wenn wir ein Bild von Sijian in der gebildet ist.) – In die engste Grange drängten die Grieci. Nabe, nicht einmahl mit dem Mikroscop, sondern nur iden Künstler den Bauber des Lebens und der idealen mit bloßem Auge betrachten, Auseinandergeben der for. dönheit in den geidnittenen Steinen; fie geboren zu men und Farben, und erst in der gebörigen Entfernung dem Bodendetíten, was aus der Wertstatt Griedis der wird die Meisterband des Künstlers, den wir weit haber Meister bervorgegangen ist, wie denn auch ihr Erfdeinen stellen, als jenen erst genannten, sichtbar. Nist das wirk. in die Zeit nad der bödsten Blüthe der Griedisden Kunst lid Vorhandene soll der Mapler darstellen, sondern nur fälle. Die idwere Arbeit war in die Tiefe binein zu arbeis den dein der Wirklichkeit. Nach demselben Prinzip bat sen; freger war die Hand bey den Cameen, wo das Bild nicht nur der Porträt - und Historien. Mabler, sondern erbobene Arbeit war. Ben den Arbeiten in die Tiefe wußte aud der Landidaftsmabler zu arbeiten. Rám ex fierbed man, jumahl bey dem fönen durclictigen Carneol, auf Täusdung an, fo würden die Guctajten, Panoramen

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