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799 wenn nichts fonft, wenigstens die Bewahrung vor der Barbar Wasserrecht zwischen Nillas seinem Amtmann zu Wien in ren zu danken haben -- die Magbaren 3e zu Lateinern gemacht der Stiffitraße (urkundlich als Gegensaß der Landstraße) und hat, oder in Rußland deswegen alle jene bunderterlen Natio. den Kaufberrn, Bürgern und Gästen zu Wien. (Wien) nen zu wirklichen Russen werden, welche Rido der Sprache des 1324 24. august. Jordan von Wien und sein Bruder Pernold, gemeinschaftlichen Baterlandes als unentbehrlichen Verbindungs. Pfarrer und Meister des Spitals enthalb des Semmering, mittels bedienen. Und zu waß wäre wohl auch eine solche wis geben dem deutschen Hause zu Wien zu einem Seelgerärh ^ dernatürliche Metamorphosirung nüße, warum wünscenswerth? 7 Pfund Wiener Pfennig Gülten. (Wien.)

Man büthe fich nur vor Ertremen, welche immer mehr 1324 19. September Wien. Herzog Friedrich von Österreich rohaden als nūßen, und der Effekt wird seiner Zeit nie auß.

befiehlt dem Salzamtmann zu Gununden, daß er die, dem bleiben!

Armen: Spital zu Wels adjábrlich bewilligten 30 fuder Salz II. literatur.- gnländischen - Buch erlunde. node ferners aus dem gedachten Salzamt abzureichen habe. Dberungarische Minerva 1. und 2. Vierteljahresheft dem 1325 Jn dominica invocate. Zeugnißbrief des Kapitels zu Neu. Inhalt dieser interessanten Zeitschrift werden, wie früher, nach. tra, daß Graf Bethlen und Peter, Sohn des Drag von Kos stens eigene Auszüge in diesen Blättern gewidmet werden. rur, ihre Besikung. Unter • Lorus und Klein. Zaleban mit Empfehlenswerthe Bücher; unter andern, Gramma Floen dem Benedict Konded auf ein Jahr um 150 Gold. tica Ungherese, ad uso degl' Italiani, Roma 1827. - Handbud

gulden berpfändet baben. (Arch. 1817.) der ungarischen Poesie von Fengeri und Toldy, Pesth 1827. 1325 Gehalte der Beamten und Arbeiter ben den Salinen ju Aus 1 ändische: 2u6zug aus Nr. 166 des Ķelperus vom

Hal in' Tyrol vom Jahre 1325. (arch. f. Südd.) 1. 3. eine Berichtigung des Edinburger Remie u 1325 15. Juny. Behabbrief des Stadtgericht8 ju Wien für das über Ungarns Grgiebung 6 anstalten enthaltend. Die

Deutsche Baus daselbst, um ein aus in der Schilterftraße. forebe gereisten und gelehrten Engländer, welche selbst über die

(Wien) entferntesten, faum dem Nahmen nach betannten Völler anderer 1325 24. Juny landshut. Sophie, Gräfinn von Moosburg, Tochs Welttheile die richtigsten Angaben beiben, find über unser Vas ter Beralds don Wangen, rendet alle ihre Befißungen in den terland so vortrefflich unterrichtet, daß sie keinen Anstand neho Bisthümern Triear und Chur dein Bischof von Trient auf. men, in 'öffentlichen Zeitschriften, neben andern derley saubern (G. von Tyc.) Neuigteiten, zu behaupten, daß in ganz Ungarn, Siebenbürgen 1325 31. Juln Berchach. Sophie, Gräfinin von Moosburg feno und Kroatien kaum ein einziger aus dem Bolle det dem Bischof Heinrich von Trient den lehenbaren bof ju Teren oder idreiben kann!. Die gründliche Zuredtmei.

Lerch ach auf. (G. D. Tyr.) fung dieser mehr lächerlichen als ärgerlichen Unwissenheit, im 1325 5. November. Ofo von Slet und die Seinigen vergaben erwähnten Blatte des Hesperus, ist tobenswerth, und die Res einen Hof zu Rauhenwant auf Unser Frauen altar in der daction des Eud. Gyújt. fließt die hier über gemad te anzeige Burg. Capelle zu Wien. (Wien.) mit der Bemerkung, daß nach einem aus dem leßten Schema. 1325 2. December. Bergog 216recht der Bahnie erneuert die Ver. tismus der dieß. und jenseitigen Theißer Superindendent 2. günsigung seines Bruders Friedrids des Sdönen für das B. gezogene Calcul, in jenen Distritten foon jedes 9. Jndivis Klarenblojter zu Wien, die Quen der Donau bey Erdberg duum die Schule besucht, während dieß in England nur mit

fortan ju benußen. (Wien.) jedem 16., in Frankreich mit jedem 30., und in Portugal gar 1325 25. December. Beatriz Gråfinn von Gör3 trägt dem Peo nur mit jedem 8o. der Fall ist; ebendort fommt auf 1225 Selo ter von Bonaparte, ihrem General. Zoleinnehmer auf, len ein Prediger, und auf 560 ein Schullehrer; wahrlich dem Nicolaub von Udine in ihrem Rahmen eine bestimmte eine bündige und kurze Widerlegung solch aus der Luft gegrifo Summe, theils alt Sduld, theils als rüdständigen Sold ju fene bloß für ununterrichtete leser berechneter Hagaben, und bezahlen. (Urch. f. Südd.) jugleich ein neuer Beweis, wie wenig ben allem Nimbus von 1326 6. Jänner. Heinrich oun Cadreinsdorf und Agnesens feio Berühmtheit, dem Urteile fremder Journale über Ungarn zu ner Gattinn Verkaufsbrief um ein Gut zu Stranzendorf au glauben it!

die Dominikanerinnen zu Tuln, worin mehrere mädrige Bürs III. Willensaftlige Anzeigen. Beförderungen

ger Wiens als Zeugen auftreten, insonderheit Herr Ditc, ünd Auszeichnungen. Neue Bücher 8 — 13. Trattnerische

Herrn Bagmen$ Sohn. (Wien.)
Berlagswerte Nr. 37-42.

21-t.

1326 4. December Hauptrolog Tyrol. Beinrich von Görzs Ege

rol, Prätendenten von Böhmen wider den lurenburger Jos Directorium über die vorzüglicheren, vom Hofratke

hann, Bothschaft zur Wechselheirath ihrer Kinder Johann

Heinrichs und Margarethen der Maultasde. (Berke II.) Frenherrn von Hormanr herausgegebenen Urkunden, 1587 7. April. Yrnfried Pertrår und seine Bausfrau verkaufen Staatsverträge, diplomatischen Acten und Corres 60 Wiener Pfenninge Gülten auf ihrer eigenthümlichen Hofs spondengen.

statt zu Herrnals uin : 1/2 Pfund und 30 Wiener Pfenninge

an das Deutsche Baus zu Wien. (Wien.)" (Fortsegung.)

1327 26. Juny. Friedrich der Schöne mit seinen Brüdern 216. XIV. Jahrhundert.

recht dem lahmen und Otto dem Freudigen, gibt dem mad. 132 5. Märg. Berzog Albrecht der lahme regelt dasifsogenannte siger Wiener Bürger Otto Haym die Werder (Inselii) jen.

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reits des Donauarms, die vorber eben dieser Fanm und nach der St. Stephanopfarre zu Wien der dortigen Bürgerschaft ihm der Pfarrer von Wien gehabt hat auf Leben6zrit. einen Keller bey der alten Kärner bis an die hintere Sam. (Wien.)

mer, oder sogenannten Fudergaden reidend und erhielt da. 1327 27. Juan. Gegenbrief Otto's Aanm und seiner Gemah.

gegen von der Bürgerschaft die frege Straße zwischen dem linn Gertraud, auf einige Friedrich vorstehende Berleibung Deutschen s und dem Priesterhause bis in die Singerstraße ; der Berder von dem rothen Thurm, an der Stätte der vor. welche Auswechslung die Herzoge von Österreid bestätigen. mahligen Judenstadt, heutigen Leopoldstadt Wiens betreffend. (Wien.) (Wien.)

1333 26. Februar. Stephan des Krieglers Schenkung an die 1337 8. September.. Silta die Priorinn und die geistliche Geo Kirche bep St. Paul im tiefen Graben. (Wien.)

meinde des Magdalenenllostert von St. Augustino Regel 1333 10. December. Des Wiener Stadtrichters Dietrid Kle. vor dem Schottenthore ju Wien reversict sich über die von ber, des Jüngern unter Gezeugenschaft des Bürgermeisters Friedrich dem Schönen in ihrem Slofter gestifteten Todten. Schmaßel gefertigten Spruch für den Pfarrer ben St. Ste feger, für sich und seine 2bnen. (Wien.)

phan, Deinride don Luzern um ein perfefsenes Burgrecht auf 1327 29. November. St. Zenoberg. Heinrich &. von Böhmen Niclasen, des Heuschreibers Haus am Haarmarkt zu Wien,

und Graf zu Eyrol belebnet seinen Bruder Heinrid Kanonis am Ed der Fleischbante, luged. (Wien.)
tub zu Brifen und den Heinrich von Eldeuloc mit 40 Jau: 1334 29. Juny. Marchard Jan, Bürger zu Wien, gibt seiner
cert in Antholz. (Werke II.)

Docter Margareth, Nonne zu St. Jacob in Wien zur Befo 2328 6. Jänner. legiwillige Anordnung Gertraude der Witwe ferung ihrer Pfrunde dren Pfund Wiener Pfennig Burg. Friedrichs Sait offers über all ihr Gut, nahmentlich über

redt auf einem , ibm grundherrlich gehörigen Hause auf dem gwen Säuser su Wien in der Deutsch - Herrnstraße (Singers boben Markt gelegen. (WB ien.) ftraße) Weingärten auf der Schotten: Peunt (Hügel zwischen 1335 17. Juln Brünn. Handelsordnung für Wien. (2. f. Südd.) der Roffau und Währingergaffe) zu Nußdorf, zu Mödling in 1336 24. April Myerad. Rampfbrief ludwigs del Bagern für. der Brühl 16. vorzüglich für bende Frauenllöster zu St. Nis Helcor von Trautmannsdorf und Seyfrieden von Frauenberg. cola auf der Landstraße und St. Nicola der Deutschherrens 233, 24. Jung. Revers von Ulrich lapperger, Schüßenmeister oder Singerstraße. (Bien.)

in Osterreid, von seinem Hause in der Schaufelluden ju 1328 15. Jänner Wel8. K. Friedrich der Schöne erlaubt den Wien an das deutide Daug dafelbft jábrlid 18 Pfennige

Bürgern zu Wels ihren an jedem Sonnabend zu haltenden Grundrecht zu bezahlen. (Wien.)
Wochenmarkt auf den Mittwoch zu verlegen.

1337 26. Jung Wien. Albrechts des Weifen Beftätigung der 1328 19. Jänner Meran. Heinrich von Kärnthen. Tyrol und bereits von den Babenbergern bergebrachten Steuerfreyheit Görj, Prätendenten Könige von Böhmen und Pohlen,

Medlings. (ur. 1826.)
Bündniß als Reichopitar, seinen Neffen Friedrich deß 1337,16. October Görg. Johann Graf von Görz nimmt die
Schönen mit Padua. (Werte II.)

dem deutschen Orden zu lanbach gehörige Kirche St. Peter 1329 4. August. Uuszug aus der Theilung der bagerisden Obers

ju (jerneml in der Provinz Medlid sammt den Leuten und lande, und nahmentlich des Bicedom, 2mto Burglengenfeld Zugehörungen in seinen Schuß. (Urch. 1824.) do. Pavia Freytag vor Dewald 1329. (Oberpf.)

1339 26. Februar. Mehrere Brüder von Harrach Riften dren 1328 24. August Hohenfurt. Dietride von Harrach stiftet eine Jahrtage für ihren Vater und für ihre beyden Mutter, doppelte Todtenfeyer.

(Arch. 1819.) 1329 22. September Jungbrud. &. Heinrich Martrechte für 1340 11. April. Die Burg · Capelle zu St. Pantraz am Hof. Pruß im Obern Juunthale. (Werke II.)

wird vom Bischof 21brecht zu Passau dem Sdottentloster 2330 22. Jänner Zenoberg. Verredung zu friedlichen Vertomms

förmlich einverleibt. (Wien) niß zwischen R. Heinrich und dem Hotstifte Chur über Pon: 2340 20. December. Bekenntniß Katharinens der Übtisfian und talt, der Grafichaft Tyrol alte Granzmart. (Werke 11.)

ihrer Frauen St. Niclasen Klosters zu Wien auf die Abter 1331 18. februar Wissegrad. Earl König von Ungarn befiehlt der Schotten um Weingartenrechte auf der Landstraße, Renn.

Dom Slofter von Pechvaradia, durch einen Abgeordneten die weg auf dem Jeug zc. (Wien.)
Vergewaltigungen constatiren zu lassen, melde der Mamer 1342 28. Jänner München. Kaiser ludwig der Bayer bestätigt
und die Jobagionea de& Bischofs von Fünfkirchen dem Klo. die, von seinem Sohne, Ludwig dem Brandenburger, dea
fter unser Frau von der Irsel auf der Besigung Ehele juges tyrolischen Edelleuten ertheilten Briefe. (urch. f. Südd.)
fügt haben. (arch. 1817.)

1342 28. Jänner München. Ludwig Markgraf von Branden. 1331 22. Juli Soloß Rottenburg. Heinrich von Rottenburg burg bestätigt die, den Gotteshäusern und Edelleuten in

Landbofmeister bekräftigt der Ubtey Georgenberg den Scents Tyrol von dem Berzoge Meinhard und & Jobann von Böhs brief reiner mütterlichen Altvordera , derer von Schlitters men , a16 Vormund seines Sohnes Johann, dann von der (m. I. 9. 1112) über Jagd, Holg, Bann und Fischweide im Herzoginn Margareth und K. Ludwig IV. verliebene Privile. adenthat. (Septr.)

gien. (Arh. f. Subd.) 1332 8. November. Das deutsche Baus überläßt zum Frenthof

(Die Fortseg ung folgt.)

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Redacteur: Joseph Greybere v. tour in a or. Gidrudt und im Verlage bey Franz lud w i 3.

A rch í v

für

Gefchid;te, Statistik, Literatur und Kunst

.

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»»»( 148 ) <<<<<<<<<<<<<< 2. W. von Schlegels Vorlesungen über Thcorie noch niøt kannte; - aud Sculptur - Werke, die einen und Geschichte der bildenden Künste.

wesentlichen. Punct in der Kunstgeschichte bezeichnen, sind (Fortres un g.)

neuerdings aufgefunden und nada Europa gebracht worden.

über den Glauben, den die Kunstwerke, die aus alter Drenfehnte Vorlesung.

Zeit auf uns gekommen sind, verdienen, ist vielfacher Die Griechen - Gegenwärtiger Standpunct der Kunstgeschichte Streit geführt worden. Die Einen - und Mengs vor ans Griechenlands. — Winkelmann. — Menge — lord Elgin. dern – sind der Meinung: alles Vortreffliche des classic Die Hellenen Das Prinsip und die Epochen der

faen afterthums ren Nadamung aus der Römischen Kais griechischen Kunst. Die Dädaliden.

ferzeit; nirgends hatten wir originelle, ecte Meisterwerke Die erste Frage, die wit bey der Kunst - Gefbidhte der gried is der Bunst. Vielleicht stellte Mengs die griedisde Griechen zu erörtern haben, ist: auf welchem Standpuncte Kunst in ifrer Blüthe höher, alt sie stand, und verkennt fteben ießt die untersuchungen? Winkelmann war der ihr Wesen in so fern, als er mehr nach der Feinbeit der Erste, der uns bey der Betrac tung der Werke der Alten Linien, oft nach der Großartigkeit der Umrisfe fragt. 08 auf den wahrhaften Standpunet zurück geführt fat. Zwar wir aus der Zeit von Perikles bis allerander, in welcher batten die Künstler des 16. Jahrbundertø durd die Ibat bodberühmte Meister lebten, Kunstwerke besigen, ist fower bewiesen, daß sie die Werke der griedisden Kunst verstano zu entscheiden, allein Copien von Werken jener Meister den, allein von den Atterthumsforsøern wurden sie nur zu und frepe Nadbildungen besigen wir und können diese den trockener Erudition verwendet, obne daß man ifren Kunst, Originalen ziemlid gleid ftellen, da in der Sculptur das werth erkannte. In der ersten Hälfte des actgebnten Jahr. Eopiren niør jene Sowierigkeiten hat, wie in der Mab. Funderts entfernten lid aud die Künstler wieder von der leren. - Andere baben, wo sie einen berühmten Nahmen Antife und gefielen rid in manierirter Zirreren. Bin, am piedestal der Statue fanden, fogleich diese anerkannt, kelmann trat in dieser Zeit auf und sprat Wahrbeiten mit ohne die Arbeit genauer zu prüfen. So hat man die bene tiefem Gefühl und mit Begeisterung aus, die ihm die Un, den coloffalen Roffebandiger auf dem Monte Cavallo in sterblichkeit fichern. Bey dieser großen Berehrung für Rom für Arbeiten von Phidias und Prariteles ausgegeben, Winkelmann dürfen wir jedoch das Mangelhafte in seiner bloß weil die Nahmen dieser Meister darauf stehen. Ger Kunstgesdichte, die eigentlich nur eine Gerdigte der nauere Untersuçungen haben ergeben, daß diese Nabmen Sculptur beißen roate, nicht überseben. Nur durch die An: später eingegraben und die Statuen zur Kaiserzeit in Itas merkungen der gelehrten Herausgeber seiner Werke in lien gearbeitet worden sind. – Die Estheit der Nahmen Deutschland, Italien und Frankreich, erhalten sie einige ist am wenigsten dann in Zweifel zu ziehen, wenn es uns Vollständigkeit, und so können wir behaupten, daß eine bekannte, oder Nahmen von Künstlern niederen Ranges Kunstgesdichte des Alterthums ganz von Neuem gesdrie: sind und die Søriftzüge das Gepräge ibrer Zeit tragen. ben werden muß. Erst nad Winkelmann ist das alte Die Gruppe der Niobe, die man dem Skopas und Pror Griechenland für die Kunstgesdicte entdeckt worden; wir riteles zusdreibt, mag nur eine trefflidbe Nachbildung nado baben nicht nur Abbildungen und Beschreibungen von Wer: diesen Meisteen seyn; man wil an dem Marmor derselben, ten der griechispen Architektur erþalten, die Winkelmann das Korn des carariffen Bruces erkannt haben. Die

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Gruppen dod laocoon und des Farnesischen Stiers wurden Weg nachweisen. Die griechisde Kunst ging von einem all:
nad dein Zeugniß des Plinius in Italien gearbeitet. gemeinem Begriffe aus, sawang lid von da zu den Ur.
Von dem bögiten Interesse für die Kunstgeldichte sind die bildern auf und renkte sich von diesen berab jur individuele
Erümmer vortrefflider Statuen und Reliefs, welde ford len Natur ; dus legte war das vollendete Portrát. So
Elgin aus Athen nad London bradte. Lord Byron gleidt die griesische Runit einer kostbaren Frudt, die une
machte ihm den Vorwurf, daß er einen Raub an den Heis ter barter Sdule lange Zeit eingeldlossen blieb, um ju
ligthümern des alten Athens begangen babe, allein die reifen, aber aufgebrochen herrlide Farben zeigt, einen aros
Gefdichte unserer Tage bat uns darüber beruhigt. Zur matijden Duft verbreitet, dann an dem Stengel noch lange
glücklichen Stunde wurden diese berrliden Schäße vom derbarret, obne abzufallen. Diese drey großen Erscheinun.
Untergange, welden türkisde Barbaren und Unwijfenheit gen machen sich bey der Geschichte der griechischen Kunst
ibnen drohte, gerettet. – Der Kampf, den gegenwärtig bemerkbar: 1) Langes Verweilen auf der ersten Stufe.
die Christen gegen die roben Unterdrücker ibres Glaubens 2) Snelle Entwickelung zur Vollendung. 3) Langes Bes
und ibrer Freybeit führen, nimmt unsere Theilnahme nicht Darren auf der Stufe der Vollendung. Die erste Per
bloß als Sache der Mensábeit in Anspruce, aud für die riode fällt in die Zeit vor dem Anfange der Perserkriege. -
Wilfenídhaft und Kunst ist es voin größten Interesse, daß Vom Anfange der Perserkriege bis Peritles zeigt sich ein
Griedenland, dieser beilige Boden der Kunst, aus der fortstreben, nodo gemildt mit der alterthümlichen Weise.
Somad der Sclaveren erlöset werde. Erst wenn die Bars - Vou Peritles bis Alerander folgt die Periode der orie
baren von dort vertrieben sind, kann der dortige Boden, ginellen Entwicklung und Vollendung. Phidias, der Meio
eben so wie in Italien, untersucht werden, wo eine reiche ster der großartigen Erfindung, beginnt und fyfippus, des
Ausbeute zu erwarten steht. - Von welder großen Ber Meister in der Darstellung der Lebendigkeit, foließt diesen
deutung die duffindnng alter Kunstwerke ist, haben neuer. Zeitraum; das Wert der bössten Vollendung am Søluß
dinge die aginetischen Statuen gezeigt; wie oft Batte man desselben ist die Statue, in der und das Portrát des großen
von diesem Stol gesprochen, ihn beførieben und wie ganz Helden jener Zeit aufbewahrt wird. -
eines anderen sind wir nun belehrt worden.

Die Gedichte der Kunst der Griechen ist unmittelbar Um die swierigkeiten einer Kunstgeldichte Griechens an ibre politisde Gedichte geknüpft. - Odon Homer er. lands ganz zu begreifen, muß daran erinnert werden, daß wähnt bedeutende Anfänge der bildenden Kunst zu einer die Grieden nidt eine compacte Nation, unter einem Zeit, wo die episde Kunst sich bereits vollendet batte. Er Monarden, oder eine Conföderation bildeten, sondern in spridt von Tempeln, Statuen, Arbeiten in Erf; unter diele kleine Staaten getheilt waren und frühzeitig in Klein, den legteren nennt er den berühmten Swild des Udilles, Wien, Afrika, Italien und Sicilien Colonien anlegten. den wohl Fla do 8 mann in London, aber niemablo Dulo , Hellenen" war der gemeinsame Náhme dieser Volkstämme kan zu Stande gebracht hat. Die Grieden selbst kannten verbunden durch eine gemeinsame Sprache und durd den nichts Höheres, als ihre beroisde Vorzeit; sie hatten daro Gegensaß, als die Fregen und Gebildeten gegen die Bar: über dergeisen, daß sie auch eine priesterlide Vorzeit bats baren. Die Fregheit der Grieden wurde durdo Alexander ten. Wie in der Kunstgeldichte, so untersdeiden wir aud unterdrückt, dafür aber wurden sie durch ihn ein weltherr, in der politisden Gerdidte Griechenland drey große Epo; idendes Wolk. Mazedonien ward frühzeitig rdon bellenisirt; den. 1) Die priesterliche Vorzeit. — 2) Das heroisbe durch Alexanders Siegeszüge und die darauf erfolgten Uus. Zeitalter, wo ein beroisder Udel an die Stelle der Pries wanderungen der Griechen kan die griechisde Kunst, ger ster tritt. — 3) Dufkommen des Bürgerstandes, Abschaf: rade zur hösten Zeit ihrer Blüthe, nad Kleinasien und fung der Könige, Festitellung des Republikanismus. - In Syrien, und drang bis zu den Ufern des Euphrats und diese legte Periode fädt die Ausbildung der Kunst, und des Nill. Nicht an allen Puncten ist eine gleichzeitige aus diesem Zeitraume besigen wir lidere Nadridten. Entwickelung und ein gleichzeitiges Fortsdreiten in der Die Erwähnung der priesterlichen Vorzeit gebört allerdings Kunst richtbar; die Gesdichte der griedisden Kunst läßt auch in die Kunstgeschichte; denn viele Kunstwerke tragen fic nidot an einem einzigen Faden verfolgen.

das Gepräge der priesterlichen Aufsicht und der religiösen Man hat den allgemeinen Grundlag ausgesprochen: Bestimmung. Die Bilder der Hauptgottheiten eines Tem. die griedijde Kunst len von der Nachahmung der Natur pelo mußten, wie bey den Ägyptern, nado festgestellter ausgegangen und habe sich von da zuleßt zu dem böditen Form gebildet werden. In dieser Zeit blieb die Kunst mehr Ideal emporgehoben. - Biel eber ließe sich der umgekehrte nur auf der Stuffe des Handwerks steben, daber es mög.

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803 lid war, daß fie in einem und demselben Geldledte von 902. Les navigations et peregrinations Orienta. dem Vater auf den Sohn und so weiter vererbt werden les de N. Nicolay. Lyon 2568 Fol. Anversa 1778. konnte. 218 dag vornehmste und älteste Geldledt der Künste 903. Viaggio di Pietro della Valle descritti ler werden uns die Dádaliden genannt und es dürfte in lettere famigliari dell'anno 1614 sin' al 1623. der Mythug von dem Dádalus mehr alb eine bloße Far Roma. 1650. Franz. Paris 1745. bel regn. *)

904. Les Voyages du Seigneur de Villamont.
Auch in den Wissenschaften gab es folche geschlossene Derniére edition a Rouen 1713 12. mit Notizen über
Odul - und Familien. Weisheit; und Hippokrates war die Begebenheiten ums Jabr 1688.
stolz auf seine Abkunft aus der Familie der Asklepiaden. - 905. Beauveau (Henr. de) relation journalié.
So hat man auch den Homer nur zu einer fabelhaften Pers re du voyage du Levant, Toul. 1608.8. Nancy. 1610 8.
son machen wollen und läßt die Jlias und Dogslee von Hos 906. Voyage de Levant fait par Commande.
meriden gesungen regn. - Für die Bildneren gab es in ment du Roy en l'annce 1621 par Le Sr. D. C. sec.
Sikyon, Creta, Argos, Atben alte Kunstgenossenschaften. edit. Paris. 1632 4.
Der Sohn arbeitete wie der Vater fort, der priesterlide 907. Les voyages de Monsieur des Hayes
Einfluß war für ihn bindend. Allein in der Kunst der Gries Baron de Courmesnin, en Danemarc, par le
den sehen wir , ebenso wie in ifrer Mythologie, lide im. Sieur P. M. L. Paris 1664 12. dieselbe Reise wie die
mer mehr Heiterkeit entwickeln. Die Homerifden Götter vorige, von einem andern bedrieben.
sind nicht mehr die abgeschlossenen Olympier Hefiods und go8. Franç. de la Boullaye Voyages et Ob.
so ist eine Diana aus der Zeit des Lysippus, die flüchtiger servations etc. à Paris 1657 4. aus dem Französiden.
Bos, als ihre Hindin, durd die Flur zu fliegen deint, 909. Viaggi di Chiron Francesco Villa
riidt mebe jene fowarze ephefirde Göttinn mit geschlossenen in Dalmatia, e Levante. Con la distinta Relazione
füssen. Wollen wir nad Homer die Quellen der Kunstges de' Successi di Candia per il tempo, che fú dal
raidhte weiter verfolgen, fo finden wir eine große Kluft. medemo diffesa. Torino 1668 4.
Bey späteren S driftstellern finden wir nur fragmentarisde 910. Sand y's (G) travels, containing an
Nadridten. Plinius bat mit seinen oft naclássigen und History of the original and present state of the

undeutlichen Madridten den Archäologen und Philologen Turkish Empire. London 1664, 4. und deutsd 1640 Fol.
I viele Noth gemacht. Für die Baukunft ist Vitruv aus der 91. Poullet pouvelles relations du Levant

Zeit des Augusts zu nennen. Pausanias bat mit Sorg, avec un discours sur le commerce des Anglois et
falt aufgezeichnet, was er in Griechenland in Beziebung des Hollandois. Paris 1667. 1768. 2 Voll. 12.
auf Kunstwerke fab und erfuhr; er ist eine Hauptquelle. 912. Relation du Voyage de Msgr. l'Evêque de
Es würde eine derdienstliche Arbeit fenn, die Nadrid ten Beryte (de Bourges) par la Turquie etc. à Pa.
zu sammeln, die sich in den claffischen Søriftstellern für ris 1666 8.
die Kunstgeldiote zerstreut finden.

913. Quanto di piú curioso 'c vago ha potuto (Die Fortiefung folgt.)

racorre Cornellio Magni nel primo biennio da esso consumato in viaggio e dimora per la Tur. chia etc. Parma 1679 12. Venez, 2682 12. Bolog.

na 1685 12. Bibliographisch - Fritische Uebersicht der in Europa über demanische Geschichte erschienenen Schriften. et de Levant, fait és années 1675 et 1676. Par Ja.

914. Voyage d'Italie, de Dalmatie, de Grece, Bon Joseph von Hammer.

cob Spon et George Wheler. Amsterdam 1679 (Beschluß:)

12. zwey Bande.

915. Grelot relation nouvelle d'un voyage Die Reisen S diltberger 8, des Siebenbürgers, de Constantinople. Paris 1681 8. Contarenit, Benos, du foie's und die Gesandts

916. Osservazioni fatte dal sú Dottor Anto. daftsreifen sind schon oben vorgekommen :

nio Benetti nel viaggio á Constantinopli di Giov.

Battista Donado spedito Bailo alla Porta Ottomana ) Rühmt sich doch Socrates node, der ein Bildhauer war, l'anno 1680. E nel tempo di sua permanenza, e ri. daß er vou Dádalus berstamme.

torno seguito 1684. Venez, 2688 8. drey Tbeile.

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