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Vorständen der Bibliotheken zu Bamberg, München, Wien, St. Gallen, der Benediktinerstifter Göttweih, Melk und Kremsmünster und des Augustiner - Chorherrnstifts St. Florian für die grosse Bereitwilligkeit, mit der sie mir die ihnen anvertrauten Manuscriptschätze zu benutzen erlaubt haben, dem Herrn Dr. W. Wright in London für die Copien syrischer Uebersetzungen altkirchlicher Bekenntnisse, die er auf ineine Bitte aus den nitrischen Handschriften des British Museum freundlichst für mich genommen hat, und dem Herrn Dr. Schönfelder in Bamberg für das mir gütigst mitgetheilte syrische Taufbekenntniss der Nestorianer meinen herzlichsten Dank zu sagen. Das Meiste von dem, was mir die genannten Bibliotheken dargeboten haben, sowie noch zwei syrische Bekenntnisse aus dem British Museum wird, so Gott will, die Fortsetzung der nachfolgenden Abhandlungen bringen.

Christiania, den 27ten März 1866.

Der Verfasser.

Es sei mir erlaubt meine norwegisch geschriebenen Abhandlungen über das Taufbekenntniss, die theils, und zwar zum grössten Theile, in den acht Jahrgängen der von mir in Verbindung mit meinen Collegen, den Professoren Johnson und Nissen, herausgegebenen Theologischen Zeitschrift, theils in den Verhandlungen der Gesellschaft der Wissenschaften zu Christiania zu finden sind, unter Andeutung eines Theiles ihres Inhalts hier nahmhaft zu machen. 1. Ueber das Ta ufbekenntniss in Constitt. a post. VII, 41. Dass es ein von dem Verfasser des siebenten Buches schon vorgefundenes, ein rein orientalisches und ein der syrischen Kirche angehöriges Taufbekenntniss sei und, mit dem ganzen siebenten Buche der Constitutionen, erst der Mitte des vierten Jahrhunderts angehöre, indem die Schlussworte des zweiten Artikels weder antisabellianisch, noch antisamosatenisch, noch antichiliastisch, sondern gegen Marcellus von Ancyra gerichtet seien (Theol. Zeitschr. B. 1). 2. Ueber das jerusalemische Taufbekenntniss in Cyrillus von Jerusalems Katechesen nebst einem ausführlichen Excurse: Hat das jerusalemische Taufbekenntniss den „descensus ad inferos“ enthalte n? Beweis, dass dies nicht der Fall gewesen. Hier über die Autorität der Ueberschriften der cyrillischen Katechesen; über den Zweck, den Inhalt und die Eintheilung der vierten Katechese, einer Relation und Auslegung der „regula fidei“ nach Art der origenischen; eine eingehende Analyse der vierzehnten Katechese; über den Character und das Zeitalter der „Historia concilii Nicæni“ des Gelasius von Cyzikus; über die Glaubwürdigkeit Rufins hinsichtlich seiner Angaben über den Wortlaut der altkirchlichen Taufsymbole (Theol. Zeitschr. B. 1). 3. Die beiden ersten Artikel des antiochenischen

VII

Taufbekenntnisses in Cassians „De incarnatione Domini contra Nestorium“ VI, 3 seqq. Beweis, dass Cassian sie uns wesentlich treu überliefert hat. Wie es geschehen konnte, dass die antiochenische Kirche die „sessio ad dexteram“ wegliess (Theol. Zeitschr. B. 2). Dazu als Nachtrag: Ein Bruchstück des antiochenischen Taufsymbols in den ephesinischen Concilienacten (Theol. Zeitschr. B. 3, in verbesserter Gestalt in den nachfolgenden Abhandhungen S. 74—83). 4. 5. Die zwei Taufbekenntnisse, die uns Epiphanius, Bischof von Salamis auf Cypern, in seinem Ancoratus mitgetheilt und der Gemeinde zu Syedra in Pamphylien zum Gebrauch bei der Taufe empfohlen hat. Nebst zwei Excursen: Bemerkungen zu den Worten, womit Epiphanius sein längeres Taufbekenntniss einleitet und: Die dem Athanasius von Alexandrien zugeschriebene Epun vela Els To ovußodov. In der Abhandlung unter Anderem: Beweis, dass beide Bekenntnisse nicht specielle antihäretische Bekenntnisse, die neben und vor dem Taufbekenntniss abgelegt werden sollten, sondern eigentliche Taufbekenntnisse sind; das längere Bekenntniss hat Ep. selbst zum Verfasser und ist von ihm gleichzeitig mit dem Ancoratus aufgesetzt worden; das kürzere ist nicht lange vorher verfasst, rührt nicht von Ep. her und ist auch nicht in seiner Diocese entstanden, sondern kurz vor seinem Episkopat in dieselbe als Taufbekenntniss eingeführt worden; es kann nicht in Alexandrien entstanden sein und von Athanasius herrühren; Vermuthungen über seinen Verfasser; beide Bekenntnisse wurden wahrscheinlich in Syedra und das längere auf Cypern eingeführt; das kürzere ward vom Concil zu Constantinopel mit einigen Veränderungen zum allgemeinen Kirchensymbol erhoben und ist später das allgemeine Taufsymbol des Orients geworden; warum jene Thatsache nicht auffallend ist; das ausserordentliche Ansehen des Epiphanius in seiner Zeit; woher sich die Bekanntschaft des const. Concil mit dem cyprischen Symbol schreibt; Gregor von Nyssas Antheil am Constantinopolitanum. Ueber das Verhältniss der beiden Bekenntnisse des Epiphanius zu seiner Darstellung der 116t15 in der „Expositio fidei catholicæ“ am Schlusse des Panarion und in der „Anacephalæosis“ und zu seinem Aufsatz über die Incarnation in Pan. hæres. 20 (Theol. Zeitschr. B. 3; das Meiste von dem in den beiden Excursen Abgehandelten und ein Theil des in der Hauptabhandlung Auseinandergesetzten in der ersten der nachfolgenden Abhandlungen). 6. Das ältere, eigentliche Nicänum von 325. Dieses Symbol und nicht das Constantinopolitanum hat die älteren, localen Taufsymbole der griechischen Kirche abgelöst. Die Zeugnisse und Thatsachen, die für diesen Satz sprechen. Beseitigung aller Einwände gegen jene. Das Const. trat zwischen 381 und 451 und besonderes zwischen 428 und 451 ganz hinter das Nicanum zurück. Wie es kam, dass die griechische Kirche von ungefähr 370 an das Nicänum bei der Taufe zu gebrauchen anfing und es zwischen 400 und 450 fast allgemein als Taufbekenntniss gebrauchte (Theol. Zeitschr. B. 3). 7. Das Nicäno. Constantinopolitanum oder jüngere, uneigentliche Nicä num. Die verschiedenen Umstände, die den Orient bewogen haben von der Mitte des fünften Jahrhunderts an das Constantinopolitanum bei der Taufe an die Stelle des Nicänums zu setzen (Theol. Zeitsch. B. 7). Die beiden letzten Abhandlungen auch als eine in der Zeitschrift für die gesammte lutherische Theologie und Kirche“ Jahrg. 1857 (in unvollkommener Gestalt). 8. Hat der heilige Augustin die Worte „sanctorum communionem“ und „catholicam“ in seinem Taufbekenntniss gehabt? In dieser umfassenden durch Polemik hervorgerufenen Abhandlung unter Anderem über „sanctorum communionem“ und „catholicam“ in den altkirchlichen Symbolen überhaupt, über die

Auffassungen von „catholica“ im alten Abendlande, über Augustins Stellung zur Schrift und zum Symbol und über seinen Kirchenbegriff und seine Lehre von der kirchlichen „communio“ und „separatio“; endlich eine ausführliche Darstellung der Ansichten, die in der Kirche von den ältesten Zeiten an bis auf unsere Tage hinsichtlich des Ursprungs des Symbols im Ganzen und aller seiner einzelnen Theile geherrscht haben (Theol. Zeitschr. B. 4. 5. 6. Dazu gehörig: Eine Analyse zweier Predigten Luthers, worin er von dem Ursprung des apostolischen Symbols und seinem Verhältniss zur Schrift handelt (Theol. Zeitschr. B. 5). 9. Ein neues altkirchliches Symbol und eine altkirchliche Auslegung desselben aus zwei Wiener Handschriften, herausgegeben und von einer Abhandlung begleitet. Die Auslegung gehört der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts und vielleicht Sardinien und Lucifer von Cagliari an. 10. 11. 12. Ueber die von Mai in „Scriptt. vett. nov. coll“ &c. T. VII herausgebene „Explanatio Symboli ad initiandos“ des heiligen Ambrosius (Beweis, dass sie wirklich von Ambrosius herrührt, aber bloss eine Nachschrift einer mündlichen Rede desselben ist; ihre ungemeine Wichtigkeit für die Geschichte des Symbols; das mailändische Symbol nach ihr); über die „Explanatio Symboli habita ad competentes“ des Nicetas von Romatiana (vorläufige Behandlung des Gegenstandes); über eine Auslegung des carthaginienischafrikanischen Symbols in Fulgentius von Ruspes „Libri duodecim contra gesta, quæ adversus eum Fabianus hæreticus finxit" (Verhandlungen der Gesellschaft der Wissenschaften zu Christiania, Jahr 1859). Hiezu gehört als Nachtrag: Ueber einen zweiten dem Maximus von Turin zugeschriebenen Text der ambrosianischen Auslegung des Symbols (Ebds. Jahr 1862; Beweis, dass Maximus nicht der Verfasser sein kann; Erklärung der Differenzen beider Texte, insbesondere hinsichtlich des Wortlauts des in ihnen ausgelegten Symbols). 13. Reisefrüchte. 1. 2. Die bisher bekannte griechische Uebersetzung des apostolischen Symbols aus einer Sanct-Gallener Handschrift des zehnten Jahrhunderts und eine zweite Uebersetzung desselben aus einer Düsseldorfer Handschrift. Nebst einer Episode über den gottesdienstlichen Gebrauch der griechischen Sprache im Abendlande (Theol. Zeitschr. B. 6; die Episode in deutscher Uebersetzung auszüglich mitgetheilt von Fr. Delitzsch in der „Zeitschr. für die gesammte luth. Theol. und Kirche“, Jahrg. 1865). 3. Die letzte der nachfolgenden Abhandlungen (ebds.). 4. Die nachfolgende Abhandlung über das Nestorianum (Theol. Zeitschr. B. 7; beide im Nachfolgenden mehrfach verbessert. 14. Gehört die Präposition „in“ im Gliede vom heiligen Geiste auch mit zu den übrigen Gliedern des dritten Artikels? Exegetische Untersuchung. Die Geschichte der Frage. TILÓTEVELV Eis, seine Bedeutung und sein Gebrauch im Neuen Testament. Die dogmatische Seite der Frage. Eine oder die heilige Kirche ? (Theol. Zeitschr. B. 7 und 8). 15. Cyrills Bekenntniss ist das jerusalemische Taufbekenntniss. In dieser durch Polemik hervorgerufenen, unvollendten Abhandlung Beweis, dass stets das „Symbolum traditum, ediscendum“ und „reddendum“ und nicht die „interrogationes de fide“ für das eigentliche Taufsymbol einer Kirche zu halten (Theol. Zeitsch. B. 2). 16. Norwegische und dänische Uebersetzungen, Paraphrasen und Auslegungen des Symbols aus dem Mittelalter (Theol. Zeitschr. B 8).

INHAL T.

Seite.

1

73

100

113

I. Die Athanasius dem Grossen zugeschriebene 'Epurvela els to
ouußolov. · · · · · ·

chenischen Taufbeken

· · · · · · · · · · · · · · · II. Ein Bruchstück des antiochenischen Taufbekenntnisses aus den

ephesinischen Concilienacten und ein Bruchstück desselben aus einer

Homilie des Chrysostomus. . ............... III. IV. Das Nicänum und Nicano - Constantinopolitanum in syrischer Ueber

setzung aus einer nitrischen Handschrift des British Museum. ... V. Das Taufbekenntniss der Nestorianer aus Cod. orient. 147 der könig

lichen Hofbibliothek zu München. . . . . . . . . . . . . . VI. Das Athanasius dem Grossen zugeschriebene Bekenntniss nepi ens

6apuW6Ew5 tov Jeov doyov in syrischer Uebersetzung aus einer

nitrischen Handschrift des British Museum. . ......... VII. Ein Glaubensbekenntniss des Bischofs Johannes von Jerusalem

(386 — 417) in syrischer Uebersetzung aus einer nitrischen Hand-
schrift des British Museum, sammt Allem, was uns sonst von

Johannes übrig geblieben. ................
VIII. Das griechische Nicäno - Constantinopolitanum in occidentalischer

Form nach einer Sanct - Gallener Handschrift aus dem zehnten
Jahrhundert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

143

161

213

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