Werke: Veröffentlichte Schriften 1911

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Mohr Siebeck, 2008 - 1000 strán (strany)
English summary: Volume 2 of the historical-critical Complete Works edition of Hans Kelsen's writings (in chronological order) contains his Habilitation at the University of Vienna, published in 1911. In this monograph, entitled Main Problems in the Theory of Public Law, Kelsen steps out of the shadow of orthodox contemporary theories of public law in particular and legal science in general. Focusing on methodology, he shows the dividing line between a normativist jurisprudence on the one hand and philosophy, psychology, sociology and ethics, on the other hand. Although the book does not yet develop Kelsen's dynamic concept of the hierarchical ordering of law (the Stufenbau ), it is here that he creates and tests the theoretical foundations of his Pure Theory of Law, a theory critical of absolutist ideologies, a theory, moreover, which seeks to make jurisprudence conform to the strict standards of science. German description: Band 2 der chronologisch angelegten und historisch-kritisch bearbeiteten Gesamtausgabe der Werke von Hans Kelsen (1881-1973), dem bedeutendsten deutschsprachigen Rechtstheoretiker des 20. Jahrhunderts und Begrunder der Reinen Rechtslehre, enthalt in zwei Halbbanden dessen Habilitationsschrift aus dem Jahre 1911. Mit seinen Hauptproblemen der Staatsrechtslehre entwickelt aus der Lehre vom Rechtssatze tritt Kelsen aus dem Schatten der zeitgenossischen Staatsrechtslehre im Besonderen und Rechtswissenschaft im Allgemeinen; in einem Rundumschlag entzaubert er deren Denken in festen rechtlichen Substanzen wie Staat, Gesellschaft, Wille, Mensch mit seinem relationalen Ansatz, der die positivrechtlichen Beziehungen in den Mittelpunkt ruckt. Methodenbewusst arbeitet er die Trennlinien einer normwissenschaftlich arbeitenden Jurisprudenz zur Ethik, zur Psychologie und zur Soziologie heraus. Wiewohl seine Hauptprobleme noch fast nichts von der erst spater entwickelten, dynamischen Konzeption des doppelten Stufenbaus der Rechtsordnung erahnen lassen, legt und erprobt Kelsen hier doch schon die Grundlagen fur seine ideologiekritische, die Jurisprudenz an strengen Wissenschaftlichkeitsmassstaben ausrichtende Reine Rechtslehre. Grundlage des historisch-kritischen Apparates ist der 2421 Seiten umfassende Autograph der Habilitationsschrift, der in den Jahren 1910 und 1911 dem Verlag J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) als Satzmanuskript gedient hat. Dem Abdruck der Hauptprobleme ist eine instruktive, den historischen Kontext ausleuchtende Einleitung von Christoph Schonberger in deutscher und englischer Sprache vorangestellt.

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O tomto autorovi (2008)

Hans Kelsen, 1919-30 Universitatsprofessor in Wien; 1919-30 Verfassungsrichter; 1930-33 Professor in Koln; 1933-40 Professor in Genf; 1936-38 Professor in Prag; 1945-52 Professor in Berkeley.Matthias Jestaedt, Geboren 1961; 1992 Promotion; 1999 Habilitation; seit 2002 Professor an der Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg; seit 2001 Internationaler Korrespondent des Hans Kelsen-Instituts; seit 2006 Leiter der Hans-Kelsen-Forschungsstelle, Erlangen.

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