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DIE SATIREN

DES

D. IUNIUS IUVENALIS.

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ED. CASP. JAC. VON SIEBOLD,

DOCTOR DER PHILOSOPHIE UND MEDICIN, PROFESSOR DER MEDICIN U. S. W.

ZU GOETTINGEN.

LEIPZIG,

VERLAG VON WILHELM ENGELMANN.

1858.

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VORWORT.

Wenn ein Unberufener es wagt, sich in die Reihen derjenigen zu drängen, welchen es Lebensaufgabe geworden, das Feld zu bearbeiten, dessen Grenzen zu überschreiten jener die Dreistigkeit hat: so kann wohl mit vollem Rechte gefragt werden, was diesen Eindringling veranlasste, ein solches Wagniss zu begehen und die ihm vom Geschicke angewiesene Bahn zu verlassen, um sich auf fremdem Gebiete zu versuchen. Zur richtigen Beantwortung dieser Frage muss ich vor allem über die Art und Weise, wie die Arbeit selbst entstanden ist, Rechenschaft ablegen und dann angeben, für welche Classe von Lesern ich solche unternommen habe. Als Hauptzweck derselben habe ich die Uebersetzung angesehen, nachdem ich schon früher (1854) die sechste Satire des Dichters, ebenfalls in metrischer Uebersetzung, veröffentlicht hatte. Diese Arbeit erweckte in mir die Lust, den ganzen Dichter zu übersetzen, wozu mich noch der Umstand aufmunterte, dass mein Vorgänger W. E. Weber im Jahre 1838 der letzte war, welcher eine Uebersetzung des Iuvenal herausgegeben, mithin ein Zeitraum von zwanzig Jahren vorübergegangen war, so dass es mir wohl mühelohnend erschien, einmal wieder eine Uebertragung des Dichters, welcher ohnehin durch manche neue Forschungen bereichert worden war, nach meinen geringen Kräften zu versuchen. Eine unternommene Arbeit ähnlicher Art (von Haeckermann) ist, bis jetzt wenigstens, unvollendet geblieben,

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