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2. Anmerkungen zum Anhang,

1. Ennius. 1. Die zwölf obersten Götter. 3. laudarier für laudari.

6. Fabius Cunctator. 7, 8, 9, mit reicher Alliteration. 10. nur Spondeen. 14. harioli, herumziehende Wahrsager und Deuter. 23. prohibesseis alte Form für prohibueris. 25. evitari (e-vita) das Leben nehmen. 30. faxit, bekannte Form für „fecerit“, besonders in Wünschen.

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2. Plautus. 1. Prolog - v. 1-3. Hinweisung auf die zwei dastehenden Gefangenen, Philokrates und Tyndarus, welche hier vorgeführt werden, weil sie nachher mit vertauschter Rolle auftreten: S. v. 39. 4. hujus, sc. Tyndari. 5. suo sibi, ebenso v. 46 u. 50. · 8. surpuit, für surripuit. 9. Alis, dorische Form für Elis. 10-16. wie extemporirt. jam hoc tenetis, an die Zuschauer gerichtet. 11. ultimus, an einen fernen unruhigen Zuschauer, der nicht zum Sitzen kommen kann, was den Schauspieler zu lauterem Sprechen zwingt. 12. ubi ambules, nämlich draussen. 13. mendicarier, wenn er seine gute Stimme und dadurch den Beifall verliert. · 15. im Gegensatz zu den Armen, die nicht nach dem Vermögen eingeschätzt wurden. 16. alieno etc. „ich will nichts mit Schulden zu thun haben“. 17. hujus sc. Philocratis. 21. hic sc. Tyndarus, der als vierjähriges Kind geraubte Sohn des Hegio. — 22. „die Götter treiben mit den Menschenkindern ihr Spiel“. — 24, cum ohne Elision. 29. hunc sc. Tyndarum. 33. reconciliare domum nach Hause zurückbringen, nämlich seinen gefangenen Sohn. 35. hice, Philokrates und Tyndarus ersinnen die List, ihre Rolle zu vertauschen. 40. expediet, durchführen. 44. imprudens, ohne es zu wissen.

45. plus zu boni.

48. „nach eigenem Plan und Ueberlegen“. 51. quanti , i. e. quantuli; nur Spielball in der Götter Händen V. 22.

55–57. pertractate, mit besonderer Sorgfalt; nichts Unanständiges und nichts Bramarbasartiges; miles gloriosus, ein Stück von Plautus. 58 etc. „wegen des genannten Krie

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ges braucht ihr nicht bange zu sein; davon kommt nichts auf dis Bühne; das wäre ja tragisch. Wer also gern Kriegerisches sieht, der muss selbst Händel anfangen, was ich ihm aber nicht rathe. 66. judices, mit Rücksicht auf die Beurtheilung des Stückes. 67. „wackere Kämpen bei allem, wo es Entscheidung gilt, also auch im Zustandebringen eines gerechten judiciums, für mein Stück“.

2. Ergasilus allein. v. 1. edit, Conjunctiv, zu edim. aegre, mit Noth. 3. esse, edere.

4. huic diei, „diesem Unglückstage, wo alles lieblos gegen mich ist, und mein Hunger masslos. 8. „Hungerferien halten“. 9. Verwünschung des Parasitenlebens. 10-12. „die jungen Herren wollen mit den armen Spassmachern nichts mehr zu schaffen haben, kümmern sich nicht um die bei Tische zuunterst sitzenden armen Schlucker (sine penu et pecunia), um die lakonischen Prügelleider“. Die lakonischen Knaben wurden zur Abhärtung durchgeprügelt. 13. „nur solche, die wieder einladen können". 14. ,,kaufen selbst ein“. 15. „halten die Spassmacher keinen Heller werth". 18. profitetur, bietet sich an.

19. „sie lachen nicht einmal“. coenamus, gegenüber dem prandium in v. 17. 20-21. „einen meiner besten Spässe, wofür ich sonst auf einen ganzen Monat eingeladen wurde". 22. „ich merke Complott 23. „sie wollten nicht einmal, wie ein gereizter Hund, die Zähne fletschen“.

26. una res; „immer dieselbe Geschichte“. 27. Velabrum, Speisemarkt in Rom; die Verkäufer pflegten, wie auch jetzt noch, über die gemeinsamen Preise sich zu vereinigen. 30. barbarica, hier „römisch“, den Griechen gegenüber; „nach strengem Gesetz will ich mein Recht verfolgen; Complottirung zur Vertheuerung der Lebensmittel ist straffällig; als Strafe verlange ich zehn Mahlzeiten, bei der Theuerung“. 33. „nun noch zum Hafen; dort ist meine letzte Hoffnung; wenn auch die zu Wasser geht (decolabit), dann vorlieb mit der rauhen Kost bei Hegio.“

3. Ergasilus und Hegio. 2. cibus, entweder alter Genitiv, oder als Apposition zu commeatus. 3. cesso, warum säume ich noch ?"6 4. quî für quo, aus quoi. adaeque, aeque.

6. er klopft an Hegio's Hausthür. 8. pultando, pulsando ; „ehe ich mit Klopfen die Thüre in Stücke zertrümmere.“ 10. Fortuna etc. sc. nec respicit, nec respiciet te. Allerbester, wie kommst du zur rechten Zeit!“ 13. ,,du hast wohl eine Einladung gefunden, dass du so gross thust.“

14. „die Hand her!“ 16. Kummer statt Freuden! noli irascier, mit Rücksicht auf das nachfolgende starke exigam ex corpore. 20. volturi, „du Raubvogel, soll ich deinetwegen auch noch das Haus in Brand stecken?" 22. juben', jubesne.

12. ,,0

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aulae, ollae, Töpfe; also mit dem Feuer hat er die Zubereitung eines grossen Freudenmahles gemeint; Töpfe aufstellen, Schüsseln spülen, fette Speisen bereiten.

24.

„dass ein anderer Fische kaufen geht.“ — 25. porcinam sc. carnem. 26. „du verstehst das Essen; wenn's nur da wäre“. pernas etc. Schinken und allerlei Fische. 28. nominandi istorum copia; so bei Lucrez: poenarum solvendi tempus. 30. ne frustra sis, „damit du dich nicht täuschest, so wisse kurz, dass du immerhin etwas, aber nicht viel, und nur alltägliche Kost bei mir findest“, victi für victus. 32. „ich werde schon machen, dass du grossen Aufwand machst, wenn ich es auch verböte.“ 35. geheimnissvoll, als wollte er ihn an der Hand etwas Glückbedeutendes empfinden lassen; daher auch v. 37, rem divinam , eine Opferhandlung. – 41. huncce deum, gleichsam auf den Magen zeigend. 43. „nach Belieben, ich bin's zufrieden.“ 43. Hegio fühlt sich verhöhnt. Te, hercle etc., „statt deiner Verwünschung solltest du mir Dank abstatten".

45. tu sc. tua coena, neque aliam quaero. 46. „das hättest du eher sagen können, wenn ich früher gekommen wäre; denn dann hätte ich die frohe Nachricht nicht bringen können, die ich jetzt bringe“. 49. adolescentulum, sc. Philocratem. 52. Ita, Schwurform; „0 gewiss, als die Göttin Sättigung mich lieben und mit ihrem Namen (als einen Gesättigten) schmücken soll“. 54. Genium, meinen guten Genius; nämlich Philopolemus. 56. Kópa, zunächst Proserpina; aber auch Name einer Campanischen Stadt, daher wird nun mit andern personificirten italischen Städten fortgefahren: Prüneste, Signia, Frusino, Alatrium. 60. aetati tuae f. tibi ; 63. iterum gnatus , wie neugeboren. 66. intus, hier im Hause. 68. manticinatus , von pórtis, wie vaticinatus von vates. 70. a me, entspricht dem unde. 71. respondeo, entspricht dem vorigen spondeo. 73. Küchenvollmacht. 74. collos, für colla. 75-77. die alliterirenden Wortspiele zu beachten. 76. „welch Verschlingen der Wamme, welch Vernichten der Schwarte!" 77. „wie sollen die Metzger sich plagen“! 79. praefectura, „als Statthalter in meine Provinz, um Gericht zu halten über Speck und Schinken“.

3. Terentius. Prolog zur Andria. v. 1. etc. „Als ich mich zum Dichten wandte, hielt ich es für meine einzige Aufgabe, gute Stücke zu liefern; aber nun habe ich in Prologen auch meinen Feinden zu begegnen“. 6. non qui, nicht als ein solcher, der; nicht, um zu etc. 7. veteris poetae, nämlich Luscius Lanuvinus, der ihm feindselig war, und nur durch des

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Terenz Entgegnungen einen literarischen Namen hinterlassen hat. 10. „wer eines von den beiden Stücken kennt, kennt sie beide“, nämlich ihrem dramatischen Inhalt nach; die Form freilich verschieden. 13. Das Passende hat Terenz aus der Perinthia in seine Andria herübergenommen.

16. contaminari, das Vermengen von Stücken. 17. „In ihrem Disputireifer gegen mich beachten sie nicht, dass sie dadurch zugleich die grössten Meister und Vorbilder angreifen (Nävius etc.) und so durch ihren Verstand in Unverstand fallen.“

- 21. diligentiam; mit Rücksicht auf v. 17 könnte intelligentiam stehen. 22. Drohung, den Gegnern ihre Fehler aufzudecken. – 25. spei, Hoffnung auf Dichtererfolg.

3, Prolog zum Phormio. v. 1. poeta vetus, Lanuvius, wie Andria v. 7. poetam sc. Terentium.

4. „indem er sagt, meine Schreibart sei zu leicht; etwa, weil ich nicht,

in Komödien auch tragischen Bombast einmische, und keinen exaltirten Jüngling vorführe, der sich einbildet, seine Geliebte sei in eine Hindin verwandelt. Dass dies sein Stück nicht gleich bei der ersten Aufführung durchfiel, war lediglich das Verdienst des guten Schauspielers. Sähe er das ein, würde er in seinen Prologen nicht so schmähsüchtig, gegen mich sein“. 12. „man könnte mir sagen, ohne solche Angriffe hätte ich ja keinen Stoff für meine Prologe“. 18. ille, sc. vetus poeta; hunc, sc. ipsum Terentium; ad famem, die Theaterstücke brachten Geld ein. 20-21. Gleiches mit Gleichem vergolten. 23. de se, seinerseits. 31. ne simili; die Komödie Hezyra war bei ihrer ersten Aufführung durchgefallen; das Volk lief weg, eh? sie zu Ende war. die Schauspielertruppe. 33. quem locum, nämlich die Bühne, die dem Dichter durch jenen Unfall für weitere Stücke gleichsam verschlossen war.

wie er ,

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32. grex

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4. Lucretius. 1.

v. 1-13. ,Wie vom Festland aus auf ein mit Stürmen ringendes Schiff, oder wie von gefahrlosem Standpunkt auf Kampfgewühl: so blickt der Philosoph auf das Ringen und Treiben der Menschen hinab“. 16. videre sc. est, łotiv. 17. latrare, poscere. 19. semota sc. natura. 22. uti zu videmus. substernere bereiten, darbieten. possint sc. pauca; cf.

24. simulacra, Statuen als Candelaber. 28. reboant, resonant. 35. „wenn du dich auf gestickten Teppichen und Purpur wälzest“.

2. - v. 1, haec ratio, bezieht sich auf das Vorhergehende, wo vom Ursprung der Seuchen und Pesten überhaupt die Rede Latein-Dichter. LII.

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V. 31.

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ist. 5. campos natantes sc. maria et lacus. 12. animi interpres sc. lingua. 16. „alle Lebensbande, Lebenskräfte lösten sich". 17–18. „der Athem wie Verwesungsgeruch“.

24. coactans, cogens sc. corripere. 25. ante, jam ante defessos. 26. „Aeusserlich an der Haut konnte man die grosse Glut nicht sehen, noch fühlen“. 30. sacer ignis, die Hautkrankheit „Antoniusfeuer". 31. „innerlich die Glut desto grösser". 34. vertere, intrans. „bekommen“; „auch die leichteste Bedeckung von aussen konnten sie nicht ertragen; immer nur nach Luft und Kühlung verlangend, so dass sie sich selbst in's Wasser stürzten". 39. „bei dem unauslöschlichen Durste galt viel Wasser für weniges; ob viel oder wenig getrunken, der Durst blieb sich gleich“. 42. medicina i. e. medici; „die Aerzte wussten keinen Rath, murmelten gleichsam mit Kopfschütteln“. 44. „die entkräfteten Kranken lagen schlaflos und verdreheten die Augen“. 47. triste etc. düstere Stirn und grimmig heller Blick. 48. Klingen in den Ohren. 52. „der Speichel kaum durch Husten herauszubringen“. - 53. trahier, trahebantur, zuckten; „Nervenziehen, Zittern und allmählich von den Füssen aufsteigende Todeskälte mit den übrigen Zeichen des Hinsterbens: Zusammenspitzung der Nase, hohle Augen und Schläfen, steifkalte Haut, starr offener Mund, gespannt vorragende Stirn".

59. nec nimio post, paulo post. 60-61. am 8. oder 9. Tage erfolgte der Tod.

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5. Catullus.

1. An Cornelius Nepos. Es ist der bekannte Geschichtschreiber Cornelius Nepos, dem Catull durch dieses Weihegedicht seine Liedersammlung widmet. Das Versmass Phaläcisch (Phalaecus alter griech. Dichter). v. 1. quoi, alt für cui. novum, auf die neue, bis dahin den Römern fremde Dichtweise, namentlich die scherzende Lyrik. 2. die fertigen Schriftrollen wurden mit Bimsstein geglättet. 4. aliquid, alicujus pretii. 6. Unter den verloren gegangenen Schriften des Corn. Nepos werden drei Bücher „Chronica“ erwähnt. 9. Virgo, Minerva, patrona ingenuarum artium.

8. Auf den Tod eines Sperlings; nämlich eines zahmen Lieblingssperlings seiner Geliebten. Versmass phaläcisch. v. 1. Veneres Cupidinesque erklärt sich aus venustiorum (zartfühlend) in v. 2. 7. „er kannte sie als seine Herrin und Freundin". 9. wenn er umher hüpfte, piepte (und blickte) er doch immer nach ihr hin)“.

17. tua opera, tua causa, per et propter te. 18. äusserst zarter Vers.

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