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2. Quae virtus et quanta,

4. Unde et quo Catius ?

6. Hoc erat in votis

8. Ut Nasidieni

IV. Die Episteln.

1. 1. Prima dicte mihi .

2. Trojani belli scriptorem

3. Juli Flore, quibus

4. Albi nostrorum

5. Si potes Archiacis

6. Nil admirari

7. Quinque dies tibi pollicitus

8. Celso gaudere et bene

9. Septimius, Claudi,

10. Urbis amatorem

11. Quid tibi visa Chios

12. Fructibus Agrippae

13. Ut proficiscentem

16. Ne perconteris .

19. Prisco si credis,

I. 1. Quum tot sustineas

2. Flore bono claroque

De arte poetica: Humano capiti

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XV

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Prosodie. (Das Ausführlichere und Begründende hierüber in der Grammatik.)

§. 1. Quantität und Accent. 1. Die Prosodie ist die Lehre von dem Zeit- oder Längenmasse (Quantität) der Silben oder der Vocale. Jeder Vocal ist von Natur entweder lang oder kurz. Nur in wenigen Fällen ist ein Vocal schwankend (anceps =).

2. Für den Versbau kommt auch die Stellung (Position) des Vocals in Betracht. Ein von Natur kurzer Vocal wird nämlich im Versbau als lang betrachtet (positione lang), wenn zwei oder mehrere Consonanten oder die Doppelconsonanten x und z darauf folgen, weil dadurch ein längeres Verweilen auf dem Vocale bewirkt wird; z. B. currus, curvus, castra. Es gilt diese Regel auch dann, wenn ein Wort mit einem Consonanten schliesst und das folgende wieder mit einem Consonanten anfängt, z. B. in castris. Dagegen gilt sie nicht, wenn ein Wort mit einem Vocal schliesst, und das folgende mit mehreren Consonanten anfängt, z. B. fulmină splendent. Folgt innerhalb eines Wortes auf eine muta 'ein 1 oder r, so gilt der kurze Vocal als anceps (positio debilis), z. B. pătris. Uebrigens darf eine Positionslänge nicht als Naturlänge, also nicht gedehnt ausgesprochen werden; ést (er ist), ēst (er isset).

3. Mit der Quantität der Silben hängt auch die Betonung oder der Accent zusammen. Im Lateinischen gilt dafür folgende einfache Regel: Die vorletzte Silbe hat in zweisilbigen Wörtern immer den Ton; in mehrsilbigen nur dann, wenn sie lang ist; ist sie aber kurz , so fällt der Ton auf die drittletzte Silbe, z. B. leónis, hóminis. Wenn man daher bei einem mehrsilbigen Worte die richtige Betonung weiss, so kann man daraus auch umgekehrt auf die Quantität der vorletzten Silbe schliessen; z. B. légerem, legebam.

4. Um zu wissen, ob ein Vocal von Natur kurz oder lang ist, gibt es gewisse Regeln (ex regula). Auch kann man die Quantität erkennen aus der Flexion (flexione) z. B. fuērunt, fuerant, oder aus der Ableitung (derivatione) z. B. iniquus; oder aus bekannten ähnlichen Wörtern (analogia), Z. B. filiola , viðla. Wo man keinen bestimmten Grund anführen kann, sagt man ex auctoritate oder usu, d. i. gemäss Ueberlieferung; z. B. das a in păter kurz, in mater lang.

§. 2. Allgemeine Regeln. 1. Jeder Diphthong und jeder zusammengezogene Vocal ist von Natur lang; coena , tibiceu (v. tibiicen), aber tubicen.

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