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1) Aug. Quamvis, inquam, illa substantia ineffabilis sit nec dici utcunque homini per hominem possit. nisi usurpalis quibusdam locorum ac temporum verbis, cum sit ante omnia tempora et ante omnes locos, tamen propinquior nobis est, qui fecit, quam mulla quae facta sunt. In illo enim vivimus et movemur et sumus, istorum autem pleraque remota sunt a mente nostra propter dissimilitudinem sui generis, quoniam corporalia suot; Dec idonea est ipsa mens nostra in ipsis rationibus, quibus facta sunt, ea videre apud deum, ut per hoc sciamus, quot el quanta qualiaque sint, etiamsi ea non videamus per corporis sensus. Remota quippe sunt et sensibus corporis nostri, quoniam longe sunt vel interpositis aut oppositis aliis a nostro contuitu (actuque separantur. Ex quo fit, ut major ad illa invenienda sit labor, quam ad illum, a quo facta sunt, cum sit incomparabili felicitate praestantius, illum ex quantulacunque particula pia mente sentire, quam illa universa comprehendere Gen, ad lit. V, 16. B. 34.

2) 'Aroxidez Rom. XVI, 25. cfr. I. 17. 18. uautowers cfr, Rom. S, 19. Col. I, 26. 27. I Tim. III, 16. I Joan. I, 2 I Petr. I. 20.

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$. 2. Möglid leit der Offenbarung. 1) Daß Gott der Creatur nicht route offenbaren fönnen, was er ift und wil, und was sie ist und rou, wer mödte das im Ernste bebaupten? Sollte die Unmöglichfeit der Offenbarung auf Seiten Gottes gesucht werden, so müßte man dessen Macht und Recht, dessen Weisheit und Güte läugnen; und wollte man eine Unmögs lidfeit der Offenbarung von Seiten des Menschen annehmen, so müfte man ihn für einen Gott erflären, daß er wegen seiner Höhe, oder für ein Thier, daß er wegen seiner Niederfeit keiner Offenbarung fähig wäre, so müßte man ihn als relatives, perfectibeles, ins Unendliche perfectibeles Wesen verläugnen, was fein Vernünftiger thun fann. 3ft von Seiten des unendlichen Subjects, von welchem, und des endlichen Subjects, welchem die Offenbarung werden soll, feine Unmöglichkeit derselben zu erkennen, so fann auh wegen des Objects feine Schwierigkeit erhoben werden. Dieses Object ist eben nur was Gott ist und will, die Creatur ift und soll, nidt mehr und nicht weniger. Oder weiß die Creatur, was Gott ihr von fich offenbaren und für sie und von ihr wollen kann, welde Pflichten er ihr auferlegen will, welchen Cult er von ihr verlangt, an welche Bedingungen er die Ertheilung und Erhaltung und Herstellung seiner Gnade, und die fünftige Seligfeit

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5) Für die Möglichkeit der Offenbarung ist der sensus communis, das judicium humanae naturae; denn alle Völker berufen sich auf Offenbarung, halten sie also für möglich.

6) Die Liebe ist ihrem Begriffe nach communicativ; nun ist Gott die Liebe, die Mittheilung seiner als Wahrheit aber Offen

barung.

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$. 3. Nothwendigkeit der offenbarung. Daß die Menschheit ihren Zweck hat, den sie erreichen fou, fönnte nur da in Abrede gestellt werden, wo mit läugnung eines personligen Gottes als freien und bewußten Urhebers aller Dinge alle Teleologie aus denselben weggeläugnet wird. Wo aber ein persönlider Gott anerfannt wird, muß auch die Teleologie der Dinge, besonders der Intelligenzen, angenommen werden, wie umgefehrt mit der Teleologie auch nothwendig ein persönlicher Gott anerfannt wird. Damit aber die Menschheit ihren Zwed erreiche, dazu gehört eine gehörige, flare und gewisse Erkenntniß des Zwedis und der erforderlichen Mittel. Aus fich fönnte die Menschheit im allgemeinen weder diesen Zwec noch die Mittel mit der erforderliden Klarheit und Gewißheit erkennen, denn hierzu gehörte ein von Natur fräftiger, durch eine gute Schule und fortwährende Uebung entwidelter Verstand, ein mit diesem entwidelten fräftigen Berstande muthig unternommenes, und mit reinem Gemüthszustande, bódster Liebe, mit aller Begeisterung für das Eine, was Noth ist, für die Wabrheit und das Recht, unermüdet fortgeseßtes Durchforsøen des Selbft, der Geschichte, der Natur, und Gottes, furz

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