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das Patronat wieder zu erringen. Er erklärte die Einsetzung des neuen Beneficiaten für aufdringlich, und verlieh das Beneficium dem beweibten Priester Hanns Schwarzrucker. Nach eilfjährigem Prozesse gedieh endlich ein Vergleich zwischen dem Vicedom Hanns Friedrich Hoffmann und dem Herrn von Damtschach, worin dieser sich verbindlich machte, das Bisthum Bamberg in seinen Rechten nicht mehr zu beunruhigen. Der Vicedom gelobte dem Sigmund Hambl alle landesfürstlichen Steuern, welche er mittlerweile von den Unterthanen des Beneficiums erhoben, aber nicht zur Landschaft erlegt hatte, zu belassen, ihm überdieß eine benannte Summe Geldes aus Gutwilligkeit zu bezahlen, und den Hamblischen Beneficiaten gegen Überreichung eines Reverses anzuerkennen. (25. Juny 1585.) Der Beneficiat Simon Fasching war ein Prädikant, er machte Eingriffe in die Rechte des Pfarrers zu St. Martin, Andreas Ländler, in dessen Bezirk die Ortschaft St. Johann gehörte, er verführte das Landvolk der Gegend, und ging damit um, eine selbstständige lutherische Pfarrey daselbst zu errichten. Die alte Zwistigkeit über das Beneficium lebte bald wieder auf, weil die Vogtey und das Patronat sich zu nahe berührten, auch die Befugnisse, die beyden zustanden, nicht genau geschieden waren. Bald verlangte der Vicedom Heinrich von Redwitz von dem Sigmund Hambl, er solle für die Unterthanen des Beneficiums dem neu erwählten Fürsten von Bamberg die Erbhuldigung leisten, was der Damtschacher ablehnte. (28. Jänner 1592.) Bald wurde die Gerichtsbarkeit der villacher Burgherrschaft durch die Damtschacher Hambl, durch die Freyherrn von Khevenhüller zu Landskron, und selbst durch den Marktrichter von Malborgeth gestört. Die Witwe des Sigmund Hambl zu Damtschach, geborne Herrinn von Gera, verehelichte Freyfrau von Egg, Maria Salone, verkaufte das Beneficium den Freyherrn Paul von Khevenhüller. (22. October 162o.) Nach dem Tode des Beneficiaten drang der Pfleger des Freyherrn von Khevenhüller zu Aichelberg in das Haus des Beneficiaten

recht über die Kirche St. Johann an, welche doch dos zu St. Johann, nahm die Urbarien, und installirte damit

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*) Dictus Nobilis (Hambl) in termino sibi statuto nullum presbiterum vere admittendum praesentavit, et quod propterea dictum beneficium vacat, et saltem pro hac vice ad Ordinarii collationem et omnimodam dispositionem pertinet, intuitu nueritorum meorum ac expensarum et laborum quibus continuo opprimor in administrandomeo Archidiaconatu, et periculorum ac insidiarum, quibus me haeretici et eorum fautores de medio tollere quae unt, et ab diligentiam meam in conservanda fide nostra catholica, ut facilius me tueri et sustentare possim etc.

den Erzpriester zu Villach, Andreas Napothei. (22. September 1624.) Der bambergische Vicedom rief das Landrecht gegen den Eingriff in die Gerichtsbarkeit der Villacher Burgherrschaft an, und verlangte drey hundert Dukaten zur Entschädigung. Der Streit wurde gütlich beygelegt; denn der Freyherr Paul von Khevenhüller überließ das Beneficium dem Fürstbischofe Johann Georg II. von Dornheim. (23. April 1629.) Auch die Äbte von Arnoldstein waren zuweilen mit dem Beneficium beliehen. Nach dem Tode des Abts Nonnosus, bat der Villacher Magistrat den

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